Samstag, 30. April 2011

It´s who I am - Eine gute Idee

Im Jahr 1999 trainierte Edward Wimmer am College für einen Marathon und war somit häufig laufen. Sein Vater, Mike Wimmer, hatte Bedenken um die Sicherheit seines Sohnes, wenn dieser beim Lauftraining war. Eltern machen sich ja immer Gedanken. Ob es dem Kind gut geht, ob auch nichts passiert ist, und so weiter. Also bat Vater Mike seinen Sohn Edward seine ID mitzunehmen. Wer selber intensiv läuft weiß, dass man gerne auf alles unnötige verzichtet. Ich selbst laufe auch immer ohne Portemonnaie. Was ich bisher dabei hatte war mein Telefon, etwas zu trinken und eventuell noch ein oder zwei Dirham um mir notfalls an der Tankstelle, die auf meiner Laufrunde liegt was Neues zu trinken zu holen. An meine ID habe ich in den seltensten Fällen gedacht. Edward scheint ähnlich wie ich veranlagt zu sein. Der Geschichte nach ist er eines Tages auf einer unübersichtlichen, kurvigen Strecke, beinahe von einem Pick-up über den Haufen gefahren worden. Wie so manchmal im Leben muss erst etwas passieren (oder zumindest beinah) damit ein Umdenken stattfindet. Edward überlegte, was passiert wäre, wenn er von diesem Pick-up erwischt worden wäre und ohnmächtig ins Krankenhaus eingeliefert worden wäre. Keiner hätte gewusst, wer er ist, was für eine Blutgruppe er hat und so weiter und so fort. Wer sich im Gesundheitswesen etwas auskennt weiß, dass eine medizinische Vorgeschichte mitunter hilfreich sein kann. Grade was Medikationen und eventuelle Allergische Reaktionen betrifft. Jedenfalls ist an diesem Tag Edward eine Idee gekommen, die er dann mit seinem Vater umsetzte und die RoadID war geboren.
RoadID ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Als Armband, als „Hundemarken“  (wie man sie von der US Army kennt), als Aufsatz an den Schuhen (in die Schnürsenkel eingefädelt). Die ganzen Modelle gibt es dann entweder als klassische Variante, wo: Name, Wohnort und Notfallnummern vermerkt werden. Oder aber als Interaktiv. Auf diesem sind dann Name, Wohnort und Kontaktdaten zu einer kostenlosen Servicenummer und einer Webseite mit Laser eingraviert. Auf dieser Webseite sollte man dann seine medizinischen Daten, Notfallnummer und so weiter hinterlassen. Ein Missbrauch der Nummer oder der Webseite ist relativ schwierig, da man die Zugangsdaten von der Rückseite des Armbandes (oder des Schuhpatches) benötigt. Wenn man nun also auf einer Trainingsrunde verunglücken sollte, was allerdings hoffentlich nie passiert, können die Rettungskräfte und später die Ärzte im Krankenhaus mit diesen Daten die Person identifizieren und kennen Name, Geburtsdatum, Blutgruppe, medizinische Vorgeschichte, Allergien und Notfallkontakte. Grundvoraussetzung man hat diese natürlich auf der Webseite eingetragen.
Leider ist diese ganze Geschichte nicht ganz kostenlos. Andererseits wollen Edward und Mike ja auch von etwas leben und die Materialien bekommen Sie auch nicht geschenkt. Aber für das WristID (Armband) Elite Interaktiv habe ich jetzt nicht ganz 30 US-Dollar bezahlt. Wobei die Informationen auf der Webseite dabei für ein Jahr gespeichert werden. Nach diesem Jahr kostet dieser Service jährlich 9,99 US-Dollar. Was auch noch eine nette Sache ist; Ein Teil des Kaufpreises wird wohltätigen Organisationen zukommen gelassen, aus denen man selber auswählen kann. Ich meine es gäbe 4 oder 5 zur Auswahl. Man tut mit dem Kauf also nicht nur sich etwas Gutes (falls man mal drauf angewiesen sein sollte), sondern auch für die Allgemeinheit. Und ich halte dieses Geld für gut investiert, da es in einem Notfall so sein könnte, wie eine Nutzerin auf der Webseite geschrieben hat:
Wenn du nicht mehr sprechen kannst, tut das RoadID für dich.
Ich werde das Armband jetzt bei Fahrten mit dem Fahrrad oder bei meinen gelegentlichen Laufrunden immer anziehen. Nur für den Fall der Fälle. Ich hoffe, dass ich es nie brauchen werde.

Euch möchte ich diese Möglichkeit ans Herz legen, da ihr mir auch etwas bedeutet.  Weitere Informationen und Bestellmöglichkeitén findet ihr unter http://www.roadid.com/
Falls ich jemanden nun überzeugt haben sollte, ich habe noch einige Gutscheine, die das ganze einen Dollar günstiger machen. Bei Bedarf, schreibt mich einfach an.

Bis dann.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Zitat: "da ihr mir auch etwas bedeutet."
ahja, rofl