Heißt es im Musicvideo von Metallicas Song "One" von 1989, für den die Band sich die Filmrechte an "Johnny zieht in den Krieg" von 1971 sicherte, dessen Romanvorlage auf 1939 zurück geht.
Darin zieht der junge Johnny in den 1. Weltkrieg um die Demokratie in Europa zu festigen und kehrt als verstümmeltes Etwas zurück. Sehr guter Film, den ich jedem eigentlich nur empfehlen kann.
Springen wir ins heute.
Die USA spielen immer noch weltweit den Heilsbringer und meinen mitunter sie wären die Weltpolizei. Doch immer wieder stehen die USA auch im Kreuzfeuer. Größtenteils auch wegen ihrem merkwürdigen Verhalten in Krisenregionen, oder der Innenpolitik wie Ablehnung der Homo-Ehe, das mehr als merkwürdige Krankenversicherungs- oder Wahlsystem.
Immerhin wurde 1965 (!) die Rassentrennung per Gesetz beendet und Afroamerikaner, die schon in genügend Kämpfen ihr Blut für das kriegerischste Volk der Welt vergossen haben, dürften somit auch wählen gehen.
Im sogenannten "Voting rights act" wurde geregelt, dass "schwarze" ohne Einschränkungen an Wahlen teilnehmen dürfen. Um dies zu gewährleisten, wurde 1965 ebenfalls in diesem Gesetz festgelegt, dass: "Vor allem in den Südstaaten wurden ärmere und schlechter gebildete Schwarze einst systematisch über Lese- und Schreibtests ausgeschlossen. Wahlkreise wurden so zugeschnitten, dass die weiße Bevölkerung die Mehrheit stellte."
Diese Epoche, wo man uneingeschränkt (sofern nicht vorbestraft und für eine Wahl registriert) wurde nun mehr oder weniger beendet. Das Gesetzt wurde vor dem Supreme Court gekippt und jahrzehnte der Gleichberechtigung scheinen dahin.
Das prüde Amerika, dass lieber Waffen kauft, als sich um eine stabile Finanzierung der Immobilie oder ein gutes Bildungssystem oder anderes wie zum Beispiel ein Sozialsystem wie in Deutschland kümmert, kommandiert sich zurück in die 50er.
"Der Supreme Court urteilte, dass das Gesetz nicht mehr der gesellschaftlichen Realität entspreche. Die Auswahl der Bundesstaaten und Kommunen, die von einer Kontrolle betroffen sind, beruhe auf "jahrzehntealten Daten", schrieb der Vorsitzende Richter John Roberts. Der Kongress müsse eine neue Formel festlegen, auf dessen Grundlage entschieden wird, welche Gebiete ihre Wahlgesetze von der Bundesregierung absegnen lassen müssen." (N24.de)
Allerdings ist es schon merkwürdig, dass Bürgerrechtsbewegungen noch VOR diesem Urteil von Problemen bei den letzten Wahlen -grade in den südlich gelegenen und von Republikanern regierten Bundesstaaten- berichten.
Es sieht wohl so aus, als sei die Weltmacht USA, mit ihrem riesigen Schuldenberg, auf dem Weg sich in ein Schwellenland zu verwandeln. Bin gespannt, wann die UNO ihren Sitz nach Europa oder sonstwohin verlegt und Wahlbeobachter in die USA schickt...
Ich möchte nicht behaupten, dass es in anderen Ländern sehr viel besser ist, aber ich vage zu behaupten, dass es in meinen Augen fast überall besser ist, als in den USA wenn man die "falsche" Ansicht oder Hautfarbe hat.
Schade.
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