Ein Kollege von mir prägt seit einiger Zeit den Ausdruck: "Das ist der Unterschied zwischen HIER SEIN und DA SEIN."
Ich war letzte Woche für 4 Tage in Deutschland und stellte auch dort mal wieder fest, wie groß so kleine Unterschiede sein können.
Das ganze fing schon in Dubai am Flughafen an. Am Gate nach Frankfurt stand eine Boeing 777-300. Nebenan (nach München) stand der nagelneue Airbus A380. So nah, war ich diesem "Monster" noch nie.
Da ich nach München wollte, aber alles wichtige für den Besuch im Frankfurter Umfeld war, bin ich halt mit der Boeing geflogen, aber bei Emirates macht das keinen großen Unterschied. Es wäre nur das fliegen mit der neuen Maschine gewesen, aber was nicht ist, kann noch werden. In Deutschland angekommen wusste ich erst Recht, was dieser Unterschied bedeutet. Hier unten jammer ich bei 18°C, wie kalt es ist und in Deutschland geh ich aus dem Terminal und stehe bei 2°C so richtig in der Kälte. Als dann auch noch die ersten Schneeflocken gefallen sind, wollte ich eigentlich nur noch zurück, aber da standen noch diverse Punkte auf meiner Liste.
Noch einmal wurde es schlimm bei dem Unterschied. Und zwar, als ich bereits durch die Passkontrolle war und auf der anderen Seite meine Verlobte mit dicken Krokodilstränen stand. Gerne würde ich irgendwas unternehmen, um diese Tränen zu trocknen, aber dafür muss noch einiges an Zeit ins Land gehen, aber ich bin optimistisch, dass wir das schaffen.
Die Liste der Unterscheide bezüglich "Hier sein und da sein" ließe sich bestimmt beliebig fortsetzen, aber das soll mein Kollege in seinem Blog machen, da der das schon länger als Thema für seinen Blog vor hat.
Montag, 30. Januar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Abmeldung
Bis Sonntag aus weniger schönen Gründen in Deutschland unterwegs.
Bis dahin wird nicht gebloggt. Dafür hoffentlich anschließend wieder. Vermutlich mit einem weiteren Teil der "Ready for boarding"-Reihe.
Bis dahin wird nicht gebloggt. Dafür hoffentlich anschließend wieder. Vermutlich mit einem weiteren Teil der "Ready for boarding"-Reihe.
Von meinem iPhone gesendet
Mittwoch, 25. Januar 2012
Der technische Fortschritt - Teil 3
Am 06. Januar 2012 hatte ich angekündigt, die hier empfangbaren TV-Stationen anzuschreiben, um zu erfahren, wie es nach der Abschaltung des Analogen Satellitenprogramms weiter geht.
Die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt (ZDF) antwortete mir sehr freundlich und hilfsbereit innerhalb von 6 Tagen. Mit den Informationen konnte man etwas anfangen und es sieht wohl so aus, als würde Ende April der Bildschirm nicht schwarz bleiben (mit kleinen Ausnahmen, weil die Schüssel den Satellit nicht empfängt). Eventuell brauche ich/wir einen neuen digitalen Reciever, aber das sollte das geringere Problem sein.
Auf eine Antwort von RTL warte ich bislang vergeblich...! Hätte mich aber auch irgendwie gewundert.
Jedenfalls meinte die nette Dame vom ZDF, dass wir weiterhin über unseren Satelliten sehen können oder aber die Mediathek nutzen können.
Ich bin gespannt, wie die Welt in knapp 3 Monaten aussieht!
Die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt (ZDF) antwortete mir sehr freundlich und hilfsbereit innerhalb von 6 Tagen. Mit den Informationen konnte man etwas anfangen und es sieht wohl so aus, als würde Ende April der Bildschirm nicht schwarz bleiben (mit kleinen Ausnahmen, weil die Schüssel den Satellit nicht empfängt). Eventuell brauche ich/wir einen neuen digitalen Reciever, aber das sollte das geringere Problem sein.
Auf eine Antwort von RTL warte ich bislang vergeblich...! Hätte mich aber auch irgendwie gewundert.
Jedenfalls meinte die nette Dame vom ZDF, dass wir weiterhin über unseren Satelliten sehen können oder aber die Mediathek nutzen können.
Ich bin gespannt, wie die Welt in knapp 3 Monaten aussieht!
Montag, 23. Januar 2012
Der Song der Woche
Empty spaces - what are we living for
Abandoned places - I guess we know the score
On and on, does anybody know what we are looking for...
Abandoned places - I guess we know the score
On and on, does anybody know what we are looking for...
Another hero, another mindless crime
Behind the curtain, in the pantomime
Hold the line, does anybody want to take it anymore
Behind the curtain, in the pantomime
Hold the line, does anybody want to take it anymore
Show must go on,
Show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on.
Show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on.
Whatever happens, I'll leave it all to chance
Another heartache, another failed romance
On and on, does anybody know what we are living for?
Another heartache, another failed romance
On and on, does anybody know what we are living for?
I guess I'm learning, I must be warmer now
I'll soon be turning, round the corner now
Outside the dawn is breaking
But inside in the dark I'm aching to be free
I'll soon be turning, round the corner now
Outside the dawn is breaking
But inside in the dark I'm aching to be free
Show must go on
Show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on
Show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on
My soul is painted like the wings of butterflies
Fairytales of yesterday will grow but never die
I can fly - my friends
Fairytales of yesterday will grow but never die
I can fly - my friends
Show must go on
Show must go on
I'll face it with a grin
I'm never giving in
On - with the show -
Show must go on
I'll face it with a grin
I'm never giving in
On - with the show -
I'll top the bill, I'll overkill
I have to find the will to carry on
On with the -
On with the show -
Show must go on...
I have to find the will to carry on
On with the -
On with the show -
Show must go on...
Danke, für diesen tollen Song Freddie. Leider muss ich ihn mal wieder verwenden.
Samstag, 21. Januar 2012
Heimatgefühle
Kamen auf, als ich gestern mit Kollegen in Dubai war. Sieht
man von dem Besuch in der Dubai Mall ab, hätte das auch fast stimmen können.
Wir hatten uns für den gestrigen Freitag zu 2 Events des
German-Emirates-Club (kurz GEC) Dubai angemeldet. Dies ist ein Netzwerk von
Deutschen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten leben und arbeiten. Zum
ersten Event hatte man sich in ein neu eröffnetes Deutsch-türkisches Kebab-Haus
verabredet, weil die Facebook-Gruppe die 500er-Marke geknackt hat. Leider
hatten sich nur etwa 25 Leute dafür angemeldet, aber das ist ja immer so.
Wir hatten uns den Standort schon vorher rausgesucht, weil
einfach so etwas in Dubai zu finden IST schwer. Wen jemand zum Beispiel angibt,
seinen Laden in der Jumeirah Road zu haben, reden wir hier von einer
geschätzten Länge von rund 30 Kilometern. Wenn man aber weiß, der Laden ist in
der Nähe vom Offshore Sailing Harbour, gibt es nicht mehr allzu viel
Möglichkeiten und eine gute Leuchtreklame tut ihr übriges. Obwohl ich zuerst
den komplett rosafarbenen Mercedes S500 gesehen hatte, der gestern schon auf
Facebook zu sehen war.
Das Bosporus Döner-Haus macht von außen einen guten
Eindruck. Vor mittlerweile 4 Tagen eröffnet begrüßte uns das deutsch sprechende
Management und bat gleich um Nachsicht, falls etwas nicht reibungslos laufen
sollte. Man hätte nicht mit dem Zuspruch gerechnet und die Abläufe wären auch
noch nicht ganz geordnet. Dafür hatten wir absolutes Verständnis, denn was
funktioniert schon auf Anhieb. Leider war unser Treffen zeitlich so ungünstig
gewählt, dass der Spieß mit dem Kalbfleisch gerade leer geworden war und ein
neuer Spieß erst angebraten werden musste, was die Zeitspanne zwischen
Bestellung und essen hinauszögerte, aber man hat ja Verständnis dafür. Heute
habe ich auf der Facebookseite von Bosporus Dubai gelesen, dass man gestern
über 400 Gäste hatte. Ich wünsche den Inhabern weiterhin so viele Kunden und
die gleichbleibende Qualität der Fleischfladen. Die waren nämlich wirklich fast
wie in Deutschland. Kann man jemandem nur empfehlen.
Anschließend sollten wir es uns richtig gut gehen lassen.
Immerhin war Rückrundenauftakt der Bundesliga. Hierzu veranstaltet der GEC eine
lockere Zusammenkunft im Ritz-Carlton Dubai Marina!
Dazu wird angeboten, das
Valet-Parking kostenlos zu nutzen und ein eigener Clubraum bietet alles an, was
das Herz begehrt. Der Clubraum ist zwar nur ein abgetrennter Teil der Bar, aber
es gibt -ganz nach Geschmack Brat- oder Currywurst, diverse deutsche Biere und
andere Leckereien. Allerdings muss man sich immer wieder zergehen lassen, dass
man im RITZ einfachmal im Trikot seiner Mannschaft sitzt und Bundesliga auf sky
Sport HD anschaut. Die Schlappe der Bayern in Mönchengladbach, war für die
anwesenden Frankfurter, Mainzer, Hamburger natürlich ein Genuss, da der Rest
doch eher in Richtung Freistaat tendierte.
Leider, leider ist es zu weit weg, sonst könnte ich mir das
echt angewöhnen im Ritz die Bundesliga zu verfolgen. Was auch nicht
funktionierte, war ein Treffen mit unserer "ukrainischen Luftpump"
Andrej Voronin. Zwar war die Mannschaft da, und Andrej wäre mit Sicherheit
überrascht gewesen einen 05er in Trikot zu sehen, hat aber leider nicht
geklappt. Trotz allem war es ein schöner Tag. So ein klein wenig heimatliche
Gefühle kamen auf und das Heimweh ist etwas weniger geworden. Fehlt eigentlich
nur noch, dass mein Schatz neben mir gesessen hätte, aber das bekommen wir
hoffentlich auch noch irgendwann hin.
Freitag, 20. Januar 2012
Was tun, sprach Zeus
Die Götter sind besoffen, der Olymp ist vollgekotzt.
Jeder hatte bestimmt schon mal so einen Tag. Heute bin ich damit an der Reihe. Frei nach dem Motto "Mal will man und kann nicht. Und mal kann man und will nicht." bin ich heute in einem persönlichen Zwiespalt gefangen. Ich würde gern über ein Thema schreiben, bin aber grade zu tief in der Materie drin und würde mit dem schreiben, die Situation noch verschlimmern. Also muss ich es wohl oder übel bleiben lassen und euch auf eine (hoffentlich) nicht all zu ferne Zukunft vertrösten.
Ansonsten bleibt mir nur euch ein schönes Wochenende zu wünschen. Verbringt die Zeit gut. Sei es beim Bundesliga Rückrundenstart, oder bei einer kleinen Feier...
Ich kombiniere heute Abend beides miteinander. Erst gibt es eine kleine 500er-Party der Facebook-gruppe des German Emirates Club und anschließend geht es zum Public Viewing ins Ritz Carlton Dubai Marine.
Hört sich zwar im ersten Moment etwas dekadent an, aber ich hab den Ort nicht ausgesucht, werde euch aber berichten, wie es war. Vielleicht sogar mit ein paar Fotos, wie die Gladbacher den Bayern die Lederhosen ausgezogen haben. Denn auch wenn es darum etwas ruhiger geworden ist und viele auch schon das Thema ganz abgeschrieben haben, gilt für mich doch immer noch:
"Gladbach, Mainzer, Und sonst nichts."
Wobei ich da auch Abstriche machen muss und den FC Aarau und den FSV Frankfurt, sowie die Damen des FFC Frankfurt eigentlich auch noch erwähnen müsste. Hört sich im Stadion aber so doof an, wenn man 5 oder 6 Vereine brüllt und dann hinterher "und sonst nichts" ruft.
Ich bin aber auch gespannt, wen man dort alles trifft. Federführend bei dieser Veranstaltung ist ebenfalls der German Emirates Club (kurz GEC), welcher ein Netzwerk aller (oder der meisten) Deutschen in den Emiraten ist. Vermutlich werde ich eine Menge Leute darüber kennen lernen und wer weiß, was sich draus entwickelt. Das weiß man ja nie bei Sozialen Netzwerken.
Vielleicht gibts morgen noch ein Song zum Wochenende - Einfach mal reinschauen. Kann nicht schaden.
Jeder hatte bestimmt schon mal so einen Tag. Heute bin ich damit an der Reihe. Frei nach dem Motto "Mal will man und kann nicht. Und mal kann man und will nicht." bin ich heute in einem persönlichen Zwiespalt gefangen. Ich würde gern über ein Thema schreiben, bin aber grade zu tief in der Materie drin und würde mit dem schreiben, die Situation noch verschlimmern. Also muss ich es wohl oder übel bleiben lassen und euch auf eine (hoffentlich) nicht all zu ferne Zukunft vertrösten.
Ansonsten bleibt mir nur euch ein schönes Wochenende zu wünschen. Verbringt die Zeit gut. Sei es beim Bundesliga Rückrundenstart, oder bei einer kleinen Feier...
Ich kombiniere heute Abend beides miteinander. Erst gibt es eine kleine 500er-Party der Facebook-gruppe des German Emirates Club und anschließend geht es zum Public Viewing ins Ritz Carlton Dubai Marine.
Hört sich zwar im ersten Moment etwas dekadent an, aber ich hab den Ort nicht ausgesucht, werde euch aber berichten, wie es war. Vielleicht sogar mit ein paar Fotos, wie die Gladbacher den Bayern die Lederhosen ausgezogen haben. Denn auch wenn es darum etwas ruhiger geworden ist und viele auch schon das Thema ganz abgeschrieben haben, gilt für mich doch immer noch:
"Gladbach, Mainzer, Und sonst nichts."
Wobei ich da auch Abstriche machen muss und den FC Aarau und den FSV Frankfurt, sowie die Damen des FFC Frankfurt eigentlich auch noch erwähnen müsste. Hört sich im Stadion aber so doof an, wenn man 5 oder 6 Vereine brüllt und dann hinterher "und sonst nichts" ruft.
Ich bin aber auch gespannt, wen man dort alles trifft. Federführend bei dieser Veranstaltung ist ebenfalls der German Emirates Club (kurz GEC), welcher ein Netzwerk aller (oder der meisten) Deutschen in den Emiraten ist. Vermutlich werde ich eine Menge Leute darüber kennen lernen und wer weiß, was sich draus entwickelt. Das weiß man ja nie bei Sozialen Netzwerken.
Vielleicht gibts morgen noch ein Song zum Wochenende - Einfach mal reinschauen. Kann nicht schaden.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Was für ein Streß...!
Es ist doch schon wenig verwunderlich, wenn ich sage, dass ich heute in Deutschland war.
Bevor irgendwelche Missverständnisse aufkommen:
Ich war im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Dubai. Der Grund und Boden von Botschaften und Konsulaten ist jeweiliges Landesterritorium. Ist schon eine wirre Sache, wenn man sich vorstellt eben noch im Erdgeschoss in einer Dubaier Bank gewesen zu sein um dann aus dem Aufzug im 1. Stock DEUTSCHEN Boden zu betreten. Andere setzen sich für so ein Erlebnis für 6 Stunden und mehr in den Flieger und bezahlen teures Geld.
Ja, ich muss zugeben, dass es nicht das gleiche ist.
Anlass der Fahrt war eine einfache Übersetzung des deutschen EU-Führerscheins eines Kollegen ins arabische, damit eine VAE-Fahrerlaubnis auf seinen Namen ausgestellt werden kann. Alle bisherigen Anstrengungen sind im Sand verlaufen oder eine der entscheidenden Behörden stellte sich quer. Ist halt doof, wenn man selber kein arabisch kann. Hin und wieder hilft englisch halt nicht weiter. Also wird demnächst endlich mal angefangen arabisch zu lernen. Vielleicht schon morgen. Inshallah!
Der Weg führte uns ins Konsulat, da die Botschaft in Abu Dhabi sagte, dass dies dort möglich sei. Im Internet fand man bei Recherchen für Abu Dhabi eine Liste mit zugelassenen und fähigen Übersetzern, die deutsch-arabisch übersetzen können. Für Dubai haben wir keine solche Liste gefunden, also ging es gemütlich bei Zeiten nach Dubai. Den Faktor "Verkehr in Dubai" hatten wir zum Glück mit einkalkuliert. Kurz nach halb 10 waren wir vor dem Konsulat und bekamen freundlich aber bestimmt gesagt, dass auch das Konsulat nicht in der Lage sei die Übersetzungen selbstständig zu erstellen; Stattdessen erhielten wir auch nur eine Liste, die wir vor der Tür durchtelefonierten. Adresse Nummer 2 war ein Treffer - Haken an der Sache: Das Konsulat liegt in Bur Dubai (ziemlich weit im Nordwesten Dubais); Die Adresse zum Übersetzen lag neben der Mall of the Emirates (Sehr weit im Süden). Um euch einen Überblick zu verschaffen eine Karte anbei. Oben rechts seht ihr DXB - Dubai International Airport. Unten links die Palme Jumeirah.
Als wir dann endlich über die E11 zur Mall of the Emirates gekommen waren und (zum Glück) ziemlich schnell die Übersetzung für den Führerschein hatten mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass uns für den Rückweg zum Konsulat 10 Minuten bleiben! Öffnungszeiten des Konsulats sind Sonntag-Donnerstag von 8:00 bis 11:00 Uhr! Die Arbeitszeiten sehen bei denen bestimmt auch anders aus, aber für "Kunden" von außerhalb ist das nicht unbedingt toll. Aber wir hatten -mal wieder in Dubai- Glück und konnten durch ein kurzes Telefonat beim Konsulat erfahren, dass sich noch jemand für kurz nach 11 angemeldet hatte, für eine Angelegenheit, die ungefähr eine halbe Stunde dauern würde. Wenn wir als bis kurz nach halb 12 im Konsulat erscheinen würden, wäre die Beglaubigung noch am selben Tag machbar. Ansonsten wäre es uns erst nächsten Montag wieder möglich gewesen nach Dubai zu kommen. Selbst diese knapp 40 Minuten sind knapp bemessen. Auch wenn die E11 über 6 Spuren verfügt und die Straßen recht gut ausgebaut sind. Tempolimit 100 ist auch akzeptabel, aber die Strecke und der Verkehr gaben mir echt zu denken.
Ich setzte meinen Beifahrer um 11:33 Uhr an der Kreuzung vor dem deutschen Konsulat ab und suchte einen Parkplatz. Schon wieder Glück gehabt. Aber nach dem heutigen Tag hab ich erstmal mehr als genug von dem Verkehr in Dubai und ich werde mich hoffentlich in den nächsten Touren nach Dubai als Beifahrer begnügen können.
Ich vermute aber, dass ich noch ein oder zwei Fahrten machen muss, bevor der Kollege mit seiner Fahrerlaubnis ausgestattet ist, aber auch das werde ich überleben, denn unter Kollegen hilft man sich ja.
Jedenfalls war ich mehr als glücklich, als ich über den neuen Highway das Ortsgebiet von Fujairah erreichte, war ich glücklich und zufrieden, wieder "zu Hause" zu sein. Blog schreiben, die ein oder andere Email beantworten, ein Gerstenkaltgetränk leeren, ab ins Bett. Dubai nervt - auch wenn sich das nur auf den Verkehr bezieht.
Sonntag, 15. Januar 2012
Filmtipp: Ziemlich beste Freunde
Vor nicht allzu langer Zeit hat (c) Monsieur Fischer in seinem Blog über den Film "Ziemlich beste Freunde" geschrieben. Ich hatte von dem Film schon mal gehört und auch einen Trailer gesehen, aber da ich in letzter Zeit wichtigere Dinge im Kopf habe, entfiel mir der Filmtitel immer wieder.
Nun bot sich mir aber die Möglichkeit den Film mit Kollegen während der Ruhezeit auf Wache über Beamer zu sehen. Kommt wenigstens ein klein wenig Kino-Feeling auf, besonders weil die Bürostühle von uns mindestens so unbequem sind, wie die deutschen Kinosessel.
Wie gesagt. Ich kannte nur den Trailer...
Meine Meinung zu französischen Filmen ist sehr differenziert. Entweder man hat Glück und erwischt ein Meisterwerk, oder man hat eben Pech. Also im Grunde ist es vergleichbar mit dem deutschen Humor. Entweder es klappt, oder (wie meistens) eher nicht.
Diesen Film ordne ich aber definitiv in die Kategorie Meisterwerke ein. Bei 107 Minuten Laufzeit kam bei uns nicht einmal Langeweile auf, und wir mussten den Film teilweise anhalten, weil wir uns vor lachen nicht mehr auf den Stühlen halten konnten. Effektiv haben wir ungefähr 120 Minuten gebraucht. (Der große Vorteil, wenn man privat schauen kann.) Teilweise geben sich die Zoten die Hand und dann muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht und ein Thema behandelt, dass eigentlich gar nicht zum lachen ist. Aber das Zusammenspiel der beiden Charaktere ist einfach großartig, auch wenn man dem Arbeitgeber nicht auf Anhieb glaubt, dass er in seinen jüngeren Jahren ein Adrenalin-Junkie war.
Toll ist auch, dass das Ende des Filmes ein Stück weit offen gelassen wird. Ich rechne mit keiner Fortsetzung, da das Leben auch keine Fortsetzungen schreibt. Es ist ein Film mit unterschiedlichen Kapiteln und jeder soll sich selbst überlegen, wie es am Ende des Filmes weitergehen kann. Man bekommt in den 107 Minuten das Gefühl beide Charaktere gut kennen zu lernen und man kann sich vorstellen, wie es weitergeht. Aber außer ein paar Andeutungen gibt es (im Film) keine weiteren Infos.
Ich will auch nicht zu viel verraten, sondern jedem der diesen Blog liest ans Herz legen sich den Film selbst anzusehen und ein Bild davon zu machen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich diesen Film in meine "All-Time-Favorites" aufnehmen werde und mir definitiv die DVD/Blue-Ray holen werde.
Nun bot sich mir aber die Möglichkeit den Film mit Kollegen während der Ruhezeit auf Wache über Beamer zu sehen. Kommt wenigstens ein klein wenig Kino-Feeling auf, besonders weil die Bürostühle von uns mindestens so unbequem sind, wie die deutschen Kinosessel.
Wie gesagt. Ich kannte nur den Trailer...
Meine Meinung zu französischen Filmen ist sehr differenziert. Entweder man hat Glück und erwischt ein Meisterwerk, oder man hat eben Pech. Also im Grunde ist es vergleichbar mit dem deutschen Humor. Entweder es klappt, oder (wie meistens) eher nicht.
Diesen Film ordne ich aber definitiv in die Kategorie Meisterwerke ein. Bei 107 Minuten Laufzeit kam bei uns nicht einmal Langeweile auf, und wir mussten den Film teilweise anhalten, weil wir uns vor lachen nicht mehr auf den Stühlen halten konnten. Effektiv haben wir ungefähr 120 Minuten gebraucht. (Der große Vorteil, wenn man privat schauen kann.) Teilweise geben sich die Zoten die Hand und dann muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht und ein Thema behandelt, dass eigentlich gar nicht zum lachen ist. Aber das Zusammenspiel der beiden Charaktere ist einfach großartig, auch wenn man dem Arbeitgeber nicht auf Anhieb glaubt, dass er in seinen jüngeren Jahren ein Adrenalin-Junkie war.
Toll ist auch, dass das Ende des Filmes ein Stück weit offen gelassen wird. Ich rechne mit keiner Fortsetzung, da das Leben auch keine Fortsetzungen schreibt. Es ist ein Film mit unterschiedlichen Kapiteln und jeder soll sich selbst überlegen, wie es am Ende des Filmes weitergehen kann. Man bekommt in den 107 Minuten das Gefühl beide Charaktere gut kennen zu lernen und man kann sich vorstellen, wie es weitergeht. Aber außer ein paar Andeutungen gibt es (im Film) keine weiteren Infos.
Ich will auch nicht zu viel verraten, sondern jedem der diesen Blog liest ans Herz legen sich den Film selbst anzusehen und ein Bild davon zu machen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich diesen Film in meine "All-Time-Favorites" aufnehmen werde und mir definitiv die DVD/Blue-Ray holen werde.
Freitag, 13. Januar 2012
Mein Song zum Wochenende
In der Skype-Unterhaltung mit meiner Verlobten kam ich gestern Abend auf die Idee mal wieder einen Blog mit dem Song zum Wochenende zu machen. Beim gemeinsamen Brainstorming kamen wir leider auf keinen gemeinsamen Nenner, trotz vieler guter Ideen ihrerseits.
Dies hatte sich aber spätestens nach dem Abschalten des Laptops und der Umlagerung von Couch in Bett erledigt. Die seit Mitte November laufenden Generatoren vor dem Haus haben mich zum ersten Mal überhaupt richtig gestört und wach gehalten. Mittlerweile ist auch der vierte Termin (während der letzten 3 Monate) vergangen, wo wir eigentlich ans Netz genommen werden sollten und es sieht zwar so aus, als könne es jeden Tag passieren, aber es passiert nichts.
Nach knapp 2 Stunden ist es mir dann endlich gelungen mich in Morpheus Arme zu legen und wenigstens 4 Stunden Schlaf zu finden, bevor ich heute wieder auf die Arbeit musste, aber dank der arabischen Woche ist heute schon Wochenende und ich werde hier hoffentlich etwas mehr Ruhe finden.
Weiterhin qualifiziert sich der Song dadurch, dass er nicht nur meine Situation beschreibt, sondern dass man mit ihm auch sehr gute Parties feiern kann. So wie 1996 einiges gefeiert wurde.
Ich würde mir wünschen das Faithless mal wieder so ein Gassenhauer gelingt.
Dies hatte sich aber spätestens nach dem Abschalten des Laptops und der Umlagerung von Couch in Bett erledigt. Die seit Mitte November laufenden Generatoren vor dem Haus haben mich zum ersten Mal überhaupt richtig gestört und wach gehalten. Mittlerweile ist auch der vierte Termin (während der letzten 3 Monate) vergangen, wo wir eigentlich ans Netz genommen werden sollten und es sieht zwar so aus, als könne es jeden Tag passieren, aber es passiert nichts.
Nach knapp 2 Stunden ist es mir dann endlich gelungen mich in Morpheus Arme zu legen und wenigstens 4 Stunden Schlaf zu finden, bevor ich heute wieder auf die Arbeit musste, aber dank der arabischen Woche ist heute schon Wochenende und ich werde hier hoffentlich etwas mehr Ruhe finden.
Weiterhin qualifiziert sich der Song dadurch, dass er nicht nur meine Situation beschreibt, sondern dass man mit ihm auch sehr gute Parties feiern kann. So wie 1996 einiges gefeiert wurde.
Ich würde mir wünschen das Faithless mal wieder so ein Gassenhauer gelingt.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Über Stolz und Motivation
Gestern habe ich es endlich mal wieder geschafft und drehte
wieder eine Runde mit dem Rennrad durch die Emirate.
Ideale Bedingungen und
Lust war auch da. Also erst mal von Fujairah hoch ins Gebirge nach Masafi. Doch
wie lang nun weiter. Nach Dhaid in Richtung Westen und da dann weitersehen ob
es schon für die Rückkehr über Kalba reicht, oder nach Dibba im Norden und über
die Küste zurück nach Fujairah? Die dritte Variante die sich in Masafi bot, war
eigentlich nie eine wirkliche Option: Die unmittelbare Rückkehr nach Fujairah.
Das wären 30 weitere Kilometer gewesen, aber auch nur Bergab und ich wollte
mehr. Ehrgeiz pur. Vielleicht war es aber auch nur ein wenig Masochismus und
ich wollte mich quälen, weil ich so lange vorher nichts mehr getan hatte.
Nachdem ich meine Getränke aufgefüllt hatte ging es dann auf die ANGEBLICH 25
Kilometer nach Dibba. Ich hatte mich etwas gewundert, aber die Strecke kannte
ich noch nicht und ich glaube den Locals mal, die ich gefragt hatte. War auch
ganz gut so, denn die Strecke war doch "etwas" länger. Grob
überschlagen waren es 45 Kilometer. Aber eine ganz tolle Strecke. Teilweise nur
2 Spurige Straßen, aber hinter Masafi geht es dann relativ schnell wieder auf 4
spurige Straßen mit Mitteltrennung der Fahrbahnen.
Was ich auch erst gestern bei meiner Tour gelernt habe:
Wenn ein Auto einmal hupt bedeutet das: MACH PLATZ!
Wiederholtes hupen: Super was du da machst, mach weiter!
Auf der Strecke nach Dibba erlebte ich es sogar, dass ein in
Abu Dhabi zugelassenes Auto sich neben mich setzte, dass Fenster runterließ und
mich mit aufmunternden Worten versorgte, anfeuerte und mir eine Flasche Wasser
anbot. Dies konnte ich aber dankend ablehnen, da ich noch volle Flaschen hatte
und auch gerade erst von meiner kurzen Rast in Masafi aufgebrochen war.
Bei Gesamtkilometer 45
kam ich an einen Torbogen, der über die Fahrbahn gespannt war und daneben ein
Gefälle-Schild ohne Angabe. Die Art von Schildern steht hier recht häufig, auch
schon bei leichteren Steigungen beziehungsweise Gefällen. Auf den nächsten 2
Kilometern habe ich dann aber 170 Höhenmeter hinter mich gebracht und bei
Kilometer 57 war ich von 500 Höhenmeter (bei KM 50) auf 170 Höhenmeter runter.
Das war für mich der "Point of no Return". Ab hier gab es kein Zurück
mehr. Die Steigung wollte ich nicht nochmal hochfahren. Also gab es nur noch
einen Weg. Dibba und dann die Ostküste runter nach Fujairah, auch wenn ich
weiß, dass es keine kurze Strecke ist. Aber da ich mich dann auf der Strecke
auskenne, könnte ich mir ja ein Taxi rufen (oder einen netten Kollegen, der das
gestern Abend angeboten hat) und mich einsammeln lassen. Aber das ist nur eine
Option bei technischem Defekt, Wetterumschwung oder Absolutem
Motivationsverlust. Aber soweit ist es noch nicht. In Dibba erstmal eine kleine
Mittagspause eingelegt, weil ich nicht mit einer so großen Tour gerechnet hatte
und auch nur begrenzte Verpflegung mit hatte. Das was ich allerdings bislang
von Dibba gesehen habe ist schön. Ich wollte da zwar nicht wohnen oder
arbeiten, aber mal ein Tag dort verbringen kann ich mir ohne Probleme
vorstellen. Was machen meine Wasservorräte? Noch gut im Rahmen. Aufgefüllt wird
wieder an der Tankstelle in Al Aqah - 20 Kilometer. Was bis dahin war ist
schnell beschrieben. Durch Dadna - Warum da ein Ort steht, weiß vermutlich
niemand außer dem Allmächtigen selber. Aber ich muss ja nicht hin, sondern nur
durch. Trotzdem wurde es hier ein wenig weniger schön mit dem Radfahren, weil
sich Wolken vor die Sonne schoben und es deutlich abkühlte. Noch ein paar
kleine Hügel und da erschein hinter der vorerst letzten Kuppe das Le
Meridien-Hotel in Al Aqah. Tankstelle -
Wasser! Und was mir auch erst jetzt aufgefallen ist -obwohl ich vor kurzem
öfter in dem Ort war- ist die Baustelle direkt neben der Tankstelle. Wenn ich
es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass da eine Kirche gebaut wird. Die Form
des Gebäudes deutet zumindest darauf hin. Ich lasse mich überraschen. Und ab Al Aqah sind es noch 45 Kilometer bis nach
Hause. Wenigstens etwas, was ich weiß. Die Motivation ist zwar seit Dadna im
Keller, aber es liegt kein technischer Defekt vor und das Wetter hat sich auch
nicht drastisch verändert. Ich fahr auf jeden Fall erstmal weiter bis zum
nächsten Ort (Bidiyah) wo die älteste Moschee der Emirate steht. Dort
angekommen, wollte ich aber bis Khor Fakkan, dass mein Kollege oder das Taxi
nicht so lange brauchen, bis ich eingesammelt werden kann. Was mir zwischen den
2 Stationen durch den Kopf ging kann ich zwar erzählen, aber nicht begründen.
Es handelt sich dabei um einen Ausschnitt aus dem Tarantino-Film "Pulp
fiction". Ich meine die Stelle, wo Marcellus Wallace zu Butch seine kleine
Ansprache hält. "Du wirst einen kleinen Stich im Kopf merken. Das ist der
Stolz." - Der hat ja keine Ahnung...! Es sticht in den Armen und auf dem
Sattel. Aber von Khor Fakkan ist es auch nicht mehr weit bis Fujairah. Also
nochmal die letzten Kraftreserven aktivieren und dem Stolz sagen, dass er
gerade so gut mit der Motivation zusammenarbeitet, dass man die letzten paar
Kilometer auch noch so schafft. Und weiter ging es. Sehr schnell kam ich zur Universität
von Khor Fakkan, kurz drauf nach Mirrba und Quraya und als die Öltanks von
VOPAK und der Hafen von Fujairah zu meiner linken auftauchten war ich glücklich
und stolz auf mich die Tour geschafft zu haben. Als Einzelfahrer ist das ja
immer so ein kleines Problem. Mit Gesellschaft hätte ich vermutlich auch nicht
6 Stunden für die 130 Kilometer gebraucht, sonder etwas weniger. Man hätte sich
gegenseitig Windschatten spenden können, oder mal miteinander quatschen und
sich anfeuern.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann aber noch. Kurz
bevor ich nach Hause abbiegen konnte, wollte ich in das kleinste Kettenblatt
schalten, weil das der Untergrund erfordert und mir springt die Kette vom Blatt
und verhakt sich. Beinahe gestürzt, konnte aber noch alles abfangen. Ist also
alles gut gegangen und jetzt schauen wir mal, wann es wieder weitergeht und wo
ich dann lang fahre. Die Übersicht der Radtour von gestern findet ihr unter: DIESEM LINK ZU GARMIN
Nur schön, dass ich die Ereignisse von vor einer Woche
komplett ausblenden konnte.
Ich halte euch weiterhin auf dem laufenden.
Dienstag, 10. Januar 2012
Glück braucht der Mensch :)
Gestern waren wir mal wieder in Dubai. An sich keine große
Sache, da keine Zwischenfälle (wie beim letzten Mal) waren, aber trotzdem
hatten wir Glück.
Erste Anlaufstelle war Wolfis Bike Shop und die richtige
Konfiguration von meinem Garmin Fahrradcomputer hat endlich funktioniert.
Ebenso, wie die Organisation von den Marktneuheiten Continental
Attack&Force. Hat zwar nicht gerade wenig gekostet, aber bevor man sich
wieder 2 Platte in 3 Tagen einfährt, wechselt man halt auch mal für teures Geld
den Mantel. Weiterhin bin ich bei Arm- und Beinlingen fündig geworden, obwohl
ich glaubte, dass ich die hier unten NIE brauchen würde. Immerhin habe ich vor
einem Jahr noch die Leute ausgelacht, die mich am Flughafen in Dubai abholten
und bei 17° Celsius im Pullover rumliefen.
Mittlerweile laufe ich selber ab zirka 23°C im Pullover rum
und verstehe, was man sich HIER in diesem Land
unter kalt vorstellen muss/kann.
Weiter ging es zu Autohäusern und der Mall of the Emirates. Und beladen wie die
Packesel haben wir gegen 17:30 Uhr und viele tausend Dirham ärmer (alle
zusammen) beschlossen wieder Hunger zu
haben und wieder ins Hard Rock Cafe Dubai zu fahren. Schon witzig, dass
man einen der beiden Kollegen und mich wieder erkannte. Nun gut, so viele
Menschen mit über 1,90 Meter Körpergröße sieht man hier nicht oft (Kollege).
Als wir dann erfuhren, dass es am Abend
WIEDER live Musik geben sollte, waren wir schon positiv überrascht und
dachten, dass das Ganze nicht mehr zu toppen wäre.
IRRTUM!
Als "die Band" in Richtung Bühne ging, um das
letzte Equipment aufzubauen, fielen uns fast die Augen aus dem Kopf. Es war die
gleiche Band, wie gut eine Woche zuvor. Die Sängerin mit der tollen Stimme, der
Sänger, der das letzte Mal im Anzug mit Glatze aufgetreten war trug allerdings
eine Afro-Perücke, die gleiche Schlagzeugerin... Wir waren sprachlos. Wer mich
kennt weiß, dass das dauert.
Leider mussten wir wieder nach dem ersten Set wieder
aufbrechen und Richtung Fujairah fahren, da heute wieder die Arbeit ansteht.
Dafür konnten wir von der Band, bzw. des Managements vom Hard Rock Cafe
erfahren, dass die Band "Shine" heißt und bis Ende März allabendlich
(außer sonntags) auftritt. Mein Kollege und ich haben bereits beschlossen, mal
einen Abend früher nach Dubai zu fahren um uns das ganze Programm anzusehen.
Zur Not auch mit Übernachtung. Leider nicht im Hard Rock Hotel, dass soll
leider erst 2013 in Dubai UND Abu Dhabi Wirklichkeit werden. Aber dieses Glück,
die Band zweimal gesehen zu haben ist unbeschreiblich und ich bin gespannt, wie
es erst wird, wenn wir mal alle 4 Blocks an einem Abend von ihnen sehen.
Sonntag, 8. Januar 2012
Das gibt mir jetzt doch zu denken...
Das einzige, was ich bislang über die unterschiedlichen Browser wusste, bzw. was mich interessierte waren die unterschiedlichen Sicherheitslücken. Wobei das auch nur zweitrangig war, da ich so oder so genug ausspioniert werde. Egal ob Microsoft, Google, Facebook, Apple, irgendeine App, oder sonst irgendwer. Jeder will nur mein Bestes - Meine Daten...
Die am meisten verbreiteten Browser sind (nach den Zugriffsdaten dieses Blogs) ungefähr 50% Firefox, 48% Internet Explorer und die restlichen 2% teilt sich der Rest wie Safari, Chrome und und und.
Als ich gestern an meinem Blog das ein oder andere umgestellt und bearbeitet habe, kam die Meldung, dass diese Webseite für Internet Explorer (mein bisheriger Browser) nicht weiter betreut wird und es zu Darstellungsproblemen oder zu Fehlfunktionen kommen kann. Bisher dachte ich mir nichts dabei, als ich jedoch vor ein paar Minuten diesen Blog schreiben wollte, lies sich die Seite zum Editieren des Blogs nicht mehr öffnen mit dem freundlichen Hinweis, ich solle doch bitte Google Chrome runterladen, um die Seite wieder zu einem Einwandfreien laufen zu bringen.
Ich könnte jetzt anfangen rum zu meckern, und genau das will ich auch tun!
Denn, wenn mich mitunter etwas stört, dann ist es immer wieder der Zwang in die Produktfamilie tiefer und tiefer einzudringen. Anfangen tut das ganze mit Microsoft, dass für teures Geld seine Office-Pakete an den Mann bringt. Da kann man allerdings auf OpenSource-Produkte, wie z.B.Open Office.
Apple ist da schon gerissener. Wenn man einen iPod, oder ähnliches hat. MUSS man iTunes und Quicktime installieren. Außerdem versucht Apple den eigenen Browser (Safari) als Standardbrowser zu installieren.
Mein letztes Beispiel ist Google, über die ich mich grade am meisten aufrege.
Das Google die am meisten benutzte Suchmaschine ist dürfte sich rumgesprochen haben. Das diverse andere Programme auch zu Google gehören ist auch kein Geheimnis. So zum Beispiel: YouTube,Google+ oder aber auch Blogspot (alternativ auch Blogger), wo ihr euch gerade befindet.
Nachdem ich es nach langem hin und her geschafft habe 2 Google-Nutzerkonten miteinander zu verbinden kam jetzt der neue Hammer, dass ich mindestens für das betreiben dieses Blogs Chrome herunterladen MUSSTE. Ich bin ein mündiger Bürger und muss mir trotzdem vorschreiben lassen, welche Software ich für ein Programm benutzen muss. Langsam werde ich echt ein Freund von OpenSource-Lösungen, aber bis ich soweit bin, dass ich bei Linux oder ähnlichem durchsteige dauert wohl leider noch sehr lange.
Update: So wie es aussieht funktioniert auch Google+ nicht mehr mit Internet Explorer 9...
Wie ich es hasse!
Die am meisten verbreiteten Browser sind (nach den Zugriffsdaten dieses Blogs) ungefähr 50% Firefox, 48% Internet Explorer und die restlichen 2% teilt sich der Rest wie Safari, Chrome und und und.
Als ich gestern an meinem Blog das ein oder andere umgestellt und bearbeitet habe, kam die Meldung, dass diese Webseite für Internet Explorer (mein bisheriger Browser) nicht weiter betreut wird und es zu Darstellungsproblemen oder zu Fehlfunktionen kommen kann. Bisher dachte ich mir nichts dabei, als ich jedoch vor ein paar Minuten diesen Blog schreiben wollte, lies sich die Seite zum Editieren des Blogs nicht mehr öffnen mit dem freundlichen Hinweis, ich solle doch bitte Google Chrome runterladen, um die Seite wieder zu einem Einwandfreien laufen zu bringen.
Ich könnte jetzt anfangen rum zu meckern, und genau das will ich auch tun!
Denn, wenn mich mitunter etwas stört, dann ist es immer wieder der Zwang in die Produktfamilie tiefer und tiefer einzudringen. Anfangen tut das ganze mit Microsoft, dass für teures Geld seine Office-Pakete an den Mann bringt. Da kann man allerdings auf OpenSource-Produkte, wie z.B.Open Office.
Apple ist da schon gerissener. Wenn man einen iPod, oder ähnliches hat. MUSS man iTunes und Quicktime installieren. Außerdem versucht Apple den eigenen Browser (Safari) als Standardbrowser zu installieren.
Mein letztes Beispiel ist Google, über die ich mich grade am meisten aufrege.
Das Google die am meisten benutzte Suchmaschine ist dürfte sich rumgesprochen haben. Das diverse andere Programme auch zu Google gehören ist auch kein Geheimnis. So zum Beispiel: YouTube,Google+ oder aber auch Blogspot (alternativ auch Blogger), wo ihr euch gerade befindet.
Nachdem ich es nach langem hin und her geschafft habe 2 Google-Nutzerkonten miteinander zu verbinden kam jetzt der neue Hammer, dass ich mindestens für das betreiben dieses Blogs Chrome herunterladen MUSSTE. Ich bin ein mündiger Bürger und muss mir trotzdem vorschreiben lassen, welche Software ich für ein Programm benutzen muss. Langsam werde ich echt ein Freund von OpenSource-Lösungen, aber bis ich soweit bin, dass ich bei Linux oder ähnlichem durchsteige dauert wohl leider noch sehr lange.
Update: So wie es aussieht funktioniert auch Google+ nicht mehr mit Internet Explorer 9...
Wie ich es hasse!
Samstag, 7. Januar 2012
Ready for Boarding - Der vorerst letzte Teil
Heute erscheint der vorerst letzte Teil der Reihe, da seit gestern mein letzter Urlaub (im November) komplett abgearbeitet ist. Wer sich daran erinnern kann oder ein wenig in meinem Blogarchiv sucht, findet im letzten Teil der "Ready for Boarding"-Reihe den Hinweis, dass alles noch nicht beendet war, bzw. mein letzter Flug nicht der einfachste war. Wer nicht suchen will wird unter http://bernhardsmikrokosmos.blogspot.com/2011/11/ready-for-boarding-ein-weiterer.html und http://bernhardsmikrokosmos.blogspot.com/2011/11/wenn-einer-eine-reise-tut.html fündig.
Was ich in dem Bzug allerdings bislang komplett verschwiegen habe und nur das unmittelbare Umfeld weiß: Als wir endlich in den Flieger eingestiegen waren, sind wir von der Parkposition am Terminal 2 losgerollt und erstmal direkt davor auf der Runway stehen geblieben. Nach ein paar Minuten sind wir dann auf Vorfeldposition gefahren und standen dort erstmal für 5 (in Worten: FÜNF) Stunden mit minimalem Informationsfluss aus dem Cockpit. Irgendwann meldete sich einmal ein LUFTHANSA(!)-Techniker und informierte uns, dass ein Ersatzteil für das Triebwerk nun vorhanden wäre und man es in den nächsten 2 Stunden einbauen werde. Für diese 2 Stunden sollten wir doch bitte nochmal in das Terminal. Während der ganzen Wartezeit kam man mit einigen Leuten ins Gespräch und ich traf noch ein paar andere Frankfurter, die teilweise auch bei einer Freiwilligen Wehr aktiv sind. Wir setzten uns dann gemütlich in die nächste Bar und ließen uns 1-3 Weizen schmecken, nachdem das Essen an Bord schon serviert worden war und nicht wirklich überzeugte. Während diesem Aufenthalt meinte auch einer der Kollegen, dass man bei extremen Verspätungen bei Flugreisen ebenso einen Anspruch auf Entschädigung hat, wie bei Bahnreisen zum Beispiel. Dafür muss man aber -genau wie bei der Bahn- selbstständigaktiv werden. Beim 2. Boarding haben wir uns dann direkt mal mit dem leicht genervt wirkenden Mitarbeiter nach der Adresse des Gulf Air-Servicecenter informiert und nach sage und schreibe 7 Stunden sind wir dann doch noch in Frankfurt gestartet. Was uns in Bahrain erwarten sollte war zu dem Zeitpunkt vollkommen ungewiss. Uns wurde nur gesagt, dass man sich um unsere (mittlerweile schon gelandeten) Anschlussflüge vor Ort kümmern werde.
Den Andrang am Gulf Air-Schalter in Bahrain kann man sich vorstellen. Ein Teil der Passagiere wurde in Hotels untergebracht, weil sie knapp 24 Stunden Aufenthalt hatten, andere -wie ich- bekamen einen Frühstücksgutschein in einem der Restaurants und einen Anschlussflug in 6 Stunden. Da das Frühstück aber erst in 4 Stunden serviert werden sollte, steuerten die Kollegen aus Frankfurt und ich die nächste Bar an und genehmigten uns noch den ein oder anderen Drink. War auch ganz gut so, denn das Frühstück war alles andere als berauschend, geschweige denn üppig. Ebenso die Maschine, die mich von Bahrain nach Dubai bringen sollte. Eine A319 ist nun mal ein kleines Flugzeug, aber am Notausgang kann man auch so einigermaßen bequem sitzen, dass ich noch vor dem Abheben eingeschlafen war und erst bei der Landung in Dubai wieder aufwachte.
Witzig ist, was man bei der Reise in die entgegengesetzte Richtung erlebt. Der Flug Dubai-Bahrain dauert ungefähr 50 Minuten. Bahrain liegt aber in einer anderen Zeitzone, so dass man früher ankommt, bevor man gestartet ist. Wenn man 10 Minuten Verspätung hat, könnte man es fast als beamen bezeichnen. ;-)
Jedenfalls meldete ich mich (mit Hilfe anderer Personen) bei Gulf Air Deutschland und forderte die in einer EU-Richtlinie festgeschriebene Entschädigung und nach langem hin und her überwies mir Gulf Air gestern eben diese. 600 (in Worten: sechshundert) Euro.
Bei einem Flugpreis von 407 Euro inklusive Steuern und Gebühren, könnte man sich fast überlegen so was öfter zu machen. Der große offensichtliche Vorteil der ganzen Geschichte war nun mal, das der Urlaub bezahlt war. Andererseits möchte ich nicht nochmal 7 Stunden auf dem Frankfurter Vorfeld oder im Terminal antun, weil das furchtbar langweilig ist. Wobei ich mittlerweile Besitzer eines iPad bin und man die Langeweile der Wartezeit somit deutlich reduziert werden könnte.
Ich bin jetzt jedenfalls erstmal froh, dass dieses Kapitel (vorrübergehend) abgeschlossen ist.
Freitag, 6. Januar 2012
Der technische Fortschritt - Teil 2
Neulich berichtete ich über die bevorstehende Abschaltung (Unter anderem auf: http://www.rtl.de/cms/mein-rtl/zuschauerservicefaq.html#analogabschaltung2 des analogen satellitenprogramms von RTL. Da ich heute ein wenig Langeweile hatte, habe ich mich (unter anderem) mit diesem Thema beschäftigt. Höhepunkt dabei war, eine Email an RTL, wobei ich jetzt auf eine Antwort warte, aber nicht sehr optimistisch bin dies in naher Zukunft beantwortet zu bekommen. Wenn sich jedoch was tun sollte halte ich euch auf dem laufenden.
Auf http://www.klardigital.de/index.php erhalte ich zwar den Hinweis, dass ich zwar in Zukunft über IPTV -sprich Internet- die abgeschalteten Programme sehen könnte. Doof ist nur die Tatsache, dass die ARD zum Beispiel nur Teile ihres Programms im Internet ausstrahlt und da der Zugriff auch noch oftmals auf IP-Adressen in Deutschland beschränkt. So zum Beispiel festgestellt, als ich hier unten mal nach einem grandiosen Sieg der Mainzer die Sportschau via Internet schauen wollte, oder beim letztjährigen Superbowl.
In der globalisierten und technisch schnell voran schreitenden Welt ist digitales Fernsehen bestimmt eine tolle Sache, aber auch nur, wenn man die Möglichkeiten hat dies auch zu empfangen.
Was leider auf keiner Seite oder Info-Seite zu dem Thema erwähnt wird sind die Möglichkeiten, die für die im Ausland lebenden Deutschen bestehen.
Ich warte jetzt mal auf die Nachricht von RTL und was darin zu lesen ist. Ich überlege mir auch gerade noch diese Nachricht an ZDF, ProSieben und andere Medienanstalten zu senden...
Vermutlich werde ich das auch tun!
Wenns was neues gibt, erfahrt ihr es hier.
Auf http://www.klardigital.de/index.php erhalte ich zwar den Hinweis, dass ich zwar in Zukunft über IPTV -sprich Internet- die abgeschalteten Programme sehen könnte. Doof ist nur die Tatsache, dass die ARD zum Beispiel nur Teile ihres Programms im Internet ausstrahlt und da der Zugriff auch noch oftmals auf IP-Adressen in Deutschland beschränkt. So zum Beispiel festgestellt, als ich hier unten mal nach einem grandiosen Sieg der Mainzer die Sportschau via Internet schauen wollte, oder beim letztjährigen Superbowl.
In der globalisierten und technisch schnell voran schreitenden Welt ist digitales Fernsehen bestimmt eine tolle Sache, aber auch nur, wenn man die Möglichkeiten hat dies auch zu empfangen.
Was leider auf keiner Seite oder Info-Seite zu dem Thema erwähnt wird sind die Möglichkeiten, die für die im Ausland lebenden Deutschen bestehen.
Ich warte jetzt mal auf die Nachricht von RTL und was darin zu lesen ist. Ich überlege mir auch gerade noch diese Nachricht an ZDF, ProSieben und andere Medienanstalten zu senden...
Vermutlich werde ich das auch tun!
Wenns was neues gibt, erfahrt ihr es hier.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Alles neu in 2012?
Mitnichten.
Auch wenn man sich ein wenig wundert, dass die Blogs zwar immer noch von mir kommen, aber unter einer anderen "ID".
Ich bin dabei ein wenig meine Konten aufzuräumen und zu minimieren, und da ich mit einer anderen Emailadresse bei youtube, oder google+ registriert bin als bei dem Blog hier, habe ich jetzt mal begonnen die Konten zusammen zu führen.
Meine Blogger, denen ich folge, wird das vielleicht auffallen, weil ich doppelt vertreten bin. Das wird aber auch noch geändert.
Für alle anderen ändert sich erstmal nichts.
Ich werde weiterhin unregelmäßig schreiben zu den diversesten Themen und euch auch hin und wieder mal einen Einblick in das Leben in den Emiraten geben.
Es ist sogar der ein oder andere Gastblog in Arbeit, aber da kann ich noch keine weiteren Informationen geben, da ich selber noch darauf warte.
Auch wenn man sich ein wenig wundert, dass die Blogs zwar immer noch von mir kommen, aber unter einer anderen "ID".
Ich bin dabei ein wenig meine Konten aufzuräumen und zu minimieren, und da ich mit einer anderen Emailadresse bei youtube, oder google+ registriert bin als bei dem Blog hier, habe ich jetzt mal begonnen die Konten zusammen zu führen.
Meine Blogger, denen ich folge, wird das vielleicht auffallen, weil ich doppelt vertreten bin. Das wird aber auch noch geändert.
Für alle anderen ändert sich erstmal nichts.
Ich werde weiterhin unregelmäßig schreiben zu den diversesten Themen und euch auch hin und wieder mal einen Einblick in das Leben in den Emiraten geben.
Es ist sogar der ein oder andere Gastblog in Arbeit, aber da kann ich noch keine weiteren Informationen geben, da ich selber noch darauf warte.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Geht ein Mann in eine Bar...
...dann kann er meistens was erzählen. Und die letzten Tage waren wirklich ereignisreich. Erst hatten wir den Einsatz auf dem Öltanker, von dem ich euch schon kurz berichtet habe. Dann kam mein Geburtstag - wo ich mich nochmals bei allen Gratulanten bedanken möchte -, Sylvester im Tennisclub mit Open-Air Party und DJ und Live Gesang von Lisa Peters. Ich kenne die gute Frau zwar nicht bewusst, aber angeblich hat sie gerade eine Nummer 1 in UK gehabt. Dann die erste Schicht im neuen Jahr mit kleiner Abschiedsfeier von Kay und dann war da gestern der Tag, wo wir Kay und Sabine zum Flughafen gebracht haben.
Eigentlich keine große Sache. 2 Personen mit viel Gepäck und ein paar Leute die mit wollen nach Dubai wollen, also 2 Autos mit je 3 Leuten. Das eine Auto fuhr noch über die Post, wir fuhren direkt los in Richtung Dubai. Natürlich über die neue Strecke, damit die Beifahrer die Strecke auch mal im hellen sehen. Also sind wir über den neuen Highway auf die Sharjah-Kalba-Road in Richtung Dubai.
Der normale Verkehr ist mitunter schon anstrengend, aber gestern war mal wieder ein Höhepunkt. Bei Tempolimit 120 km/h gilt die Obergrenze von 140 km/h wonach geblitzt wird. Teilweise halten sich die Autofahrer dran (ich war gestern mit ungefähr 130 km/h im Schnitt unterwegs), andere... NICHT. Nachdem ein Stück weit zurück gelegt war und Dubai schon in erreichbare Nähe gerückt war, tauchte vor uns eine Gruppe Radfahrer mit 2 Begleitfahrzeugen auf. Ein kleiner Geländewagen mit Anhänger und Dachbalken und gelben Kennleuchten (als sogenannter Besenwagen) und ein Kleinbus für die "ausgestiegenen" Radfahrer. Ein großer Geländewagen der Marke Nissan hat die Gruppe wohl übersehen, denn ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie man ungebremst in den Kleinbus fahren kann. Jedenfalls gab es einen großen Knall, der Bus fuhr unkontrolliert über alle Fahrspuren des Highway und der Geländewagen hob in einer großen Staubwolke ab und hat sich mindestens 2,5 mal überschlagen.
Sekundenbruchteile bei Tempo 130 ein paar Meter vor uns. Automatismen greifen. Warnung an die Beifahrer, Bremsen zu und Warnblinker an. ABS ist ne tolle Sache! Auf dem Seitenstreifen zum stehen gekommen und die "Routine" läuft an. Natürlich ist ein Einsatz (egal welcher Art) NIE Routine, aber man versucht halt doch professionell aufzutreten. Kurzen Überblick verschafft - Der Fahrer des Geländewagen kletterte selbstständig aus dem auf dem Dach liegenden Wrack seines Autos und ist relativ Blutverschmiert und orientierungslos. Um den muss man sich kümmern - 1 Mann gebunden. Problematisch wurde es, als wir feststellen dürften, dass der gute Mann kaum ein Wort Englisch sprach. Mein anderer Beifahrer kletterte über die Mittelabsperrung auf die gegenüberliegende Fahrbahn, weil dort der Beifahrer des Geländewagen lag. Mit schweren Verletzungen, die ich hier nicht weiter erwähnen will, aber ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass er echte Schmerzen hatte! Kurz wurde es laut, aber nur um mitzuteilen, dass doch der Notruf abgesetzt wird und mindestens 3 Rettungswagen - bzw. Ambulance-Cars - geordert werden.
An dem Minibus sah es nicht besser aus. Der Kofferraum war auf der rechten Seite des Autos nicht mehr existent. Bis zur Hinterachse das Auto zusammen geschoben und 2 Leute saßen noch auf den Rückbänken. Was überraschte war die Hilfs- und Einsatzbereitschaft der hinzukommenden "Ersthelfer". Mit vereinten Kräften wurde der Kofferraumdeckel geöffnet und die beiden Personen aus der Auto befreit. Auch die Betreuung der Verletzten war einigermaßen gut. Keiner saß oder stand lange irgendwo alleine.
Das Militär, dass in unmittelbarer Nähe stand, kam mit einem Geländewagen samt Sondersignalanlage dazu um die linke Spur Richtung Kalba/Fujairah (Also die Gegenrichtung)abzusperren, damit niemand den anderen Verletzten oder den unterstützenden Kollegen über den Haufen fährt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich mal Polizei und 3 Ambulance an und die Verletzten wurden unter den hier üblichen (meist unschönen) Bedingungen ins Auto eingeladen und in Richtung Krankenhaus transportiert. Auf diese Umstände will ich nicht weiter eingehen, ich hoffe nur diesen "Service" NIEMALS in Anspruch nehmen zu müssen.
Irgendwann kamen wir dann auch - erstaunlicherweise mit mehr als genug Zeitreserve - am Dubai International an. Die Probleme durch eine überbuchte Maschine betrafen mich zwar nur peripher, waren aber trotzdem ärgerlich, da es doch auf die Gesamtstimmung überschlug. Schlussendlich haben wir die beiden aber doch in den Flieger bekommen. Danach mischten sich die Gruppen neu und ich fuhr mit einem Kollegen Richtung Dubai Mall, der Rest fuhr nach kurzem Aufenthalt am Flughafen zurück Richtung Fujairah. Und was soll ich sagen. Irgendwie ist Dubai Mall und Burj Khalifa doch immer wieder ein Erlebnis. Besonders, wenn man einen neuen Kollegen hat, der das alles bislang nur aus dem Flieger kannte. Dafür konnte er mir dann noch Sachen zeigen, die ich noch nicht kannte. Das neu eröffnete HARD ROCK CAFE DUBAI... Und Dank seiner "All Access"-Karte von Hard Rock gab es im Shop Rabatte und Priorisierte Platzierung im Cafe. Und wie die Jungs und Mädels sich überschlagen haben, als sie die Karte sahen. Wir haben in einem gut besuchten Cafe keine Minute auf einen Tisch gewartet und dürften ungefähr 5 Meter entfernt von der Bühne, auf der nach kurzem Warten auch eine sehr gute australische Live-Coverband auftrat.
Und trotz allem war ich froh abends wieder zu Hause zu sein und in meinem Bett zu liegen, denn ich bin schon wieder "Status 2 - Einsatzbereit auf Wache".
Sonntag, 1. Januar 2012
Ich sehe doofe Menschen!
Erstmal ein frohes neues Jahr 2012. Wir werden sehen, was das Jahr so alles bringt und ob im Dezember die Welt untergeht, oder wir am 22.12. auf die After-Weltuntergangsparty gehen können.
Was allerdings mich zu oben genannter Aussage kommen lässt, ereignete sich am Sylvestertag in unserem Lulu Hypermarket.
Wir (bzw. eher nur ich) hatten die Idee für unseren geschätzten Kollegen Kay eine Torte mit Motiv für seine letzte Schicht am Neujahrstag machen zu lassen. Bestellunghat auch wunderbar geklappt und wir konnten an besagtem Sylvestertag die 2 Kilo Schokotorte abholen. Als wir uns die Torte ansahen, dachten wir nur erst einmal WTF??? Die Vorlage war eine von mir erstellte Collage, die der eine Verkäufer auch in der Hand hielt. Auf der Torte stand allerdings "Happy new year 2012".
DAS IST NICHT UNSER KUCHEN! NICHTS ALS DOOFE MENSCHEN IN DEM LADEN!
Nach heftigem diskutieren, und langer Suche in der Backstube, wurde unser Kuchen doch noch gefunden und auf die Wache gebracht.
Als wir heute morgen das gute Stück präsentierten, war die Überraschung groß und um ehrlich zu sein. LECKER ist die Torte auch!
Was allerdings mich zu oben genannter Aussage kommen lässt, ereignete sich am Sylvestertag in unserem Lulu Hypermarket.
Wir (bzw. eher nur ich) hatten die Idee für unseren geschätzten Kollegen Kay eine Torte mit Motiv für seine letzte Schicht am Neujahrstag machen zu lassen. Bestellunghat auch wunderbar geklappt und wir konnten an besagtem Sylvestertag die 2 Kilo Schokotorte abholen. Als wir uns die Torte ansahen, dachten wir nur erst einmal WTF??? Die Vorlage war eine von mir erstellte Collage, die der eine Verkäufer auch in der Hand hielt. Auf der Torte stand allerdings "Happy new year 2012".
DAS IST NICHT UNSER KUCHEN! NICHTS ALS DOOFE MENSCHEN IN DEM LADEN!
Nach heftigem diskutieren, und langer Suche in der Backstube, wurde unser Kuchen doch noch gefunden und auf die Wache gebracht.
Als wir heute morgen das gute Stück präsentierten, war die Überraschung groß und um ehrlich zu sein. LECKER ist die Torte auch!
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