Donnerstag, 29. März 2012

60+ ... Oder einfach mal abschalten

Peter Lustig hat es schon zu meiner Kinder- und Jugendzeit gesagt. Am Ende einer jeden Folge von Löwenzahn forderte er auf man solle "Abschalten".
Jetzt tue ich das auch, und zwar nachdem ihr den Blog gelesen habt.

Am Samstag ist mal wieder "Earth hour", wobei dazu aufgefordert wird, mal für eine Stunde den Stecker zu ziehen und sich Gedanken über Energiereserven, erneuerbare Energien und den Umgang mit Energie zu machen.

Nachdem wir in Deutschland den "sauberen" Atom-Strom auf Eis gelegt haben und mittlerweile Strom importieren müssen (der teilweise in AKW hergestellt wird), ist die Suche nach effizienten erneuerbaren Energien ein großer Markt, der von sich selbst wieder torpediert wird.
Wenn man als Häuslebauer sich  dazu entschlossen hat, sich das Dach mit Solarpaneelen zu decken und auf eine staatliche Förderung hoffte, wird enttäuscht, weil die Bundesregierung das bereits wieder auf Eis gelegt hat.
In der Nähe eines Windkraftwerkes finde ich es auch nicht unbedingt schön zu wohnen, besonders, weil die Masten -meiner Meinung nach- die Landschaften verschandeln. Beim Offshore-Windpark in der Nordsee gibt es auch Probleme. Da aber essentielle. Die Kabel ans Festland stellen die Betreiber immer wieder vor Probleme. Ein weiteres Problem dabei ist, dass der Strom aus der Nordsee nicht nach Bayern kommt.

Geothermik ist noch eine nette Möglichkeit, aber nicht überall einsetzbar. Und und und...

Doch die aktuellen Energiequellen (Öl, Gas, Kohle) werden nicht ewig herrschen und auch wenn ich in einem Land lebe, dass über sehr viel Öl verfügt, so machen sich einige der Verantwortlichen doch bereits Gedanken über die Zukunft. Leider bei weitem zu wenige, aber ein Anfang ist gemacht. Zum Beispiel wird auf mehr als einem Plakat neben der Autobahn zu einer Reduzierung des CO2-Fingerabdrucks der Vereinigten Arabischen Emirate gemahnt. Kann man eigentlich die Standortwahl der Plakate als ironisch bezeichnen? Wenn man allerdings hier unten sieht, wie die Energie rausgehauen wird, kommt man (als Europäer) schnell zu den Gedanken, ob:
- Das Recycling, das wir betreiben einen Sinn macht, wenn woanders eh alles zusammengeschmissen wird?
- Das Energie sparen so viel bringt, wenn man das ganze Licht hier unten sieht?


Ich sage ja, denn bis jetzt hat jede Reise mit einem ersten Schritt angefangen. Wir müssen jetzt nur einen Schritt weitergehen und versuchen aus den 60 Minuten am nächsten Samstag, öfter mal 5-10 Minuten machen und Strom-/Energieverbraucher einfach mal abschalten. Das hilft vielleicht ein Stück die Apocalypse hinauszuzögern, auch wenn ich ehrlich sein muss und die Welt aktuell von sehr weit oben doch beeindruckend aussieht.

Dienstag, 27. März 2012

AI und die Sehnsucht nach Abschaffung der Todesstrafe

Laut Amnesty International (AI) sollen im Jahr 2011 mindestens 627 Todesstrafen in 20 Ländern vollstreckt worden sein, was eine Steigerung von knapp 150 Fällen im Vergleich zum Vorjahr wäre.
Die meisten Hinrichtungen in 2011 hätten in Iran, Saudi-Arabien, den USA und im Jemen stattgefunden. Wobei viele Zahlen natürlich nur geschätzt werden, da offizielle Zahlen nur in den seltensten Fällen existieren.

Auch ich habe meine Meinung dazu. Unabhängig von Sinn oder Unsinn -worüber ich mich später noch auslasse- denke ich, dass die Zahlen, doch SEHR optimistisch geschätzt sind. AI geht davon aus, dass unter dem Iraner Regime mindestens 360 Todesurteile vollstreckt wurden. Weiterhin geht AI davon aus, dass viele Hinrichtungen nicht öffentlich vollstreckt werden, und die Zahl deutlich höher sei. Erschreckend ist auch, dass Saudi-Arabien und Iran auch an Jugendlichen die Todesstrafe vollstrecken würde.

Dabei könnte es so einfach sein, wenn man einfach mal auf die Online-Portale diverser Golfstaaten gehen würde. Mit ein wenig Recherche könnte man auch den Fehler finden, der sich in obiger Grafik eingeschlichen hat. Allein dieser Auszug aus dem Artikel der Welt lässt doch einiges erahnen.
"Außer für Gewaltverbrechen wurde die Todesstrafe in einigen islamisch geprägten Ländern auch für Straftatbestände wie Ehebruch und Homosexualität (Iran), Gotteslästerung (Pakistan), Hexerei (Saudi-Arabien) und Drogendelikte (Iran) verhängt oder vollstreckt." Quelle: WELT Online
Zur Thematik in China sag ich mal nichts, denn ich WILL gar nicht wissen, was in diesem Staat alles abläuft.


Die Todesstrafe ist -meiner Meinung nach- ein übertriebenes und unverhältnismäßiges Mittel vermeintliches Recht durchzusetzen. Allen voran sollten endlich die USA ihre Einstellung zur Todesstrafe. Wenn ein Land von sich behauptet kultiviert zu sein und sich überall als "Weltpolizei" einsetzt, sollte man auch die Todesstrafe abschaffen. In einem Land, wo man 30-fach zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden kann, sollte es doch schaffen, die Todesstrafe abzuschaffen...

Im nahen und mittleren Osten ist das Problem wesentlich komplexer, da viele der Staaten religiös beeinflusst sind und ihre Rechtsprechung auf den Koran begründen, so sollte es doch möglich sein, auch hier/dort die Todesstrafe abzuschaffen. Allerdings müsste sich hierfür die Mentalität ändern und das passiert nicht von heute auf morgen. Dies betrifft nicht nur die Todesstrafe, sondern auch viele andere Bereiche des täglichen Lebens. Ich erlebe hier einiges und schreibe nur wenig darüber, und das ist vermutlich oftmals auch besser so.

Wie ihr mittlerweile rausgelesen habt, bin ich ein Gegner der Todesstrafe. Wenn der Staat sagt, du hast deine Lebensgrundlage durch ein Verbrechen verwirkt, stellt er sich mit dem Täter auf eine Stufe. Andererseits ist die "Kuschelwuschljustiz" (Kommentar auf der Facebookseite der Welt) auch nicht der richtige Weg. Man sollte sich ernsthafte Gedanken um eine Reformation des Strafrechts machen -die auch von den Menschenrechtsorganisationen abgenickt werden. Denn es darf -meiner Meinung nach- nicht sein, dass ein Kindermörder (Markus Gäfgen) das Land verklagen kann, weil er etwas ruppiger im Verhör angegangen wurde, in der Hoffnung das Kind noch lebend zu finden und dann auch noch Recht bekommt. Solche Leute sollten lebenslänglich (im wahrsten Sinne des Wortes) weggeschlossen werden!
So - Genug für heute, sonst artet das hier noch aus. Wie immer sind Kommentare gern gesehen und erwünscht.

Montag, 26. März 2012

Mir geht's richtig gut...!

Und trotzdem schreib ich heute über etwas, was ich nicht selbst gesehen hab, aber mich trotzdem darüber auslasse. Aber ich habe nun mal nur einige wenige Sender zur Verfügung und so schreib ich auch dieses Jahr (mal wieder) etwas über DSDS. Letztes Jahr hab ich die Staffel noch einigermaßen verfolgt. Allerdings nur, damit ich etwas habe, worüber ich mich aufregen kann.

Dieses Jahr geht es mir deutlich besser. Wenn ich von den Castings und den Mottoshow´s 5 Minuten gesehen habe (Punkt6 oder so zähl ich mal nicht mit) war es viel. Aber so langsam reicht es.

Da gibt es anscheinend einen Kandidaten, der weder die Tonlage, noch Tonlänge geschweige denn den Ton trifft. Wem es ähnlich geht, kann es sich gerne in folgendem youtube-Video überzeugen. Ich versteh es nicht, dass (scheinbar) vor Liebe blinde Teenies eine solche Macht besitzen, so jemanden so zu pushen.

Es passiert nicht selten, aber ich bin mit Dieter Bohlen einer Meinung. 
DAS HAT MIT MUSIK NICHTS MEHR ZU TUN!

Bleibt einem eigentlich nur zu hoffen, dass die vorletzte Kandidatin, die rausflog, Recht behält und sich dieses Sendeformat überholt hat. Unterm Strich merke ich aber an der Berichterstattung, dass mal wieder gewisse Leute gepusht werden und manche aus Versehen, eher weniger berücksichtigt werden.
Ein erster positiver Trend ist zu erkennen - Die Quote von DSDS fällt. Jetzt wo in Deutschland wieder Sommerzeit und schönes Wetter ist, kann man an einem Samstag Abend bestimmt besseres machen, als vorm TV zu sitzen und sich so einen Mist anzutun. Geht raus. Trefft euch mit Freunden. Macht einen Grillabend auf dem Balkon oder im Park (an den ausgewiesenen Stellen) oder sonst irgendwas. 
Und macht mir bitte einen Gefallen und ruft -wenn ihr es doch unbedingt machen müsst- für irgendeinen anderen Kandidaten an.
Die letzte Frage, die sich stellt....
WIE KAM DER ÜBERHAUPT DURCH DIE CASTINGS UND DEN RECALL????

Samstag, 24. März 2012

A-Soziale Netzwerke

Ja, ich hab mir heute mal wieder die digitale Welt des Web2.0 zur Brust genommen und eigentlich könnte der heutige Blog eine Erfolgsgeschichte sein. Ist es auch, bis zu dem Zeitpunkt, wo das ganze Projekt den Bach runter ging, was man am Verkauf der Idee an RTL festmachen kann.
Klar rede ich von der 2008 ins Leben gerufenen Plattform "Wer-kennt-wen.de".
Im Sommer 2006 hatten zwei Koblenzer Studenten die Idee einer kostenlosen Plattform für soziale Netzwerke um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Starttermin der Seite war der 3.Oktober 2006, nach 3 Monaten waren es 50.000 Nutzer. Am 2.12.2007 komplettierte man die erste Million. Heute hat wkw rund 9,5 Millionen Nutzer, allerdings unter neuem Management. Seit geraumer Zeit hält RTL interactive 100% an wkw. Und die Entwicklung geht weiter, weil man "eine Plattform für alle" werden will. Nachzulesen unter diesem Link.

Natürlich kann man als "Kleinbetrieb" mit 80 Mitarbeitern und der Zielgruppe des deutschsprachigen Marktes nicht mit dem Klassenprimus Facebook mithalten, aber es ähnelt sich teilweise, aber es gibt auch gravierende Unterschiede.
Die meisten von euch dürften auf Facebook sein, deshalb will ich mich auf wkw konzentrieren.
Seit RTL mit "dranhängt" hat sich einiges getan. Man kann mit seinen Bekannten über die Startseite kommunizieren, wobei nur ca. 5 Postings angezeigt werden, aber auch alle Gruppeninformationen aufgelistet sind. Ebenso, wer Online ist und wer zuletzt mein Profil besucht hat. Beeindruckend finde ich die Tatsache, dass diese "Neuigkeiten" nach 30 Tagen gelöscht werden. Der Foto-Upload war von Anfang an ziemlich bescheiden, da man immer nur 3 Fotos zeitgleich hochladen kann. Wer meine Fotoalben kennt, weiß wieso ich das so ungern bei wkw mache.
Auch die Einbindung einer Spielseite finde ich akzeptabel. Das Angebot ist allerdings - halt deutlich anders als bei Facebook, aber nicht mein Gebiet, kann ich also ignorieren und ich bekomme auch nicht andauernd irgendwelche Einladungen zu Cityville oder Slotmachine, was ich gar nicht so übel finde!
Interessant war auch der Klassenfinder, der unter der Regie von RTL entwickelt wurde. Dazu müssten aber auch die Personen aus meiner Klasse das angegeben haben, was selten genug der Fall ist und zum anderen auch schon einige Zeit her ist. Das sogenannte "Vereinsheim" wo man eine Seite für seinen Club, Verein, Gruppe bauen kann war absolut überfällig, obwohl ich das auch nicht nutze.

Lächerlich wurde das ganze allerdings, als man anfangen konnte für sein Haustier eine Profilseite zu erstellen. Da frage ich mich doch wirklich: WOZU macht man sowas?
Und wenn man denkt, es geht nicht mehr, findet man immer einen Menschen, der dem ganzen noch einen Hut aufsetzt. Seit neustem kann man auf wkw Profile für seine FAHRZEUGE einrichten...!

Noch peinlicher kann es nicht werden. Hoffe ich. Andererseits werde ich es nicht mitbekommen, da ich für mich beschlossen habe, mein wkw-Profil am 31.3.2012 zu löschen.
Hintergründe: Ich gehe maximal einmal am Tag auf wkw und stelle fest, dass sich seit 2 Wochen nichts dramatisch geändert hat und ich mit den wichtigsten Menschen anderweitig Kontakt habe. Sei es über Facebook, skype, persönlich (sofern möglich) oder einfach nur via Telefon.
Ein paar Leute werde ich zwar deswegen aus den Augen verlieren, aber das Risiko muss man manchmal eingehen. Es hat sich ja auch niemand beschwert, als ich Anfang des Monats über 250 Leute aus meiner Bekannten-Liste entfernt habe.
Das einzige, was ich mir von wkw auf Facebook wünsche ist die kleine Änderung, dass da steht, dass ich jetzt jemanden kenne und nicht voraussetze mit dem anderen jetzt BEFREUNDET zu sein.
Aber das wird wohl nicht kommen.

Freitag, 23. März 2012

Time runs out

Mal wieder wird am Wochenende die Uhr umgestellt und die Frage "Vor oder zurück?" ist leicht zu beantworten.
Wenn die Cafes die Gartenmöbel VORstellen, sollte man das gleich mit der Uhr machen. Womit das auch geklärt wäre. Ich werde nur eine Uhr umstellen. Und zwar die Uhr, die mir sagt, wie weit Deutschland entfernt ist und ich freu mich schon drauf, wenn es nur noch 2 Stunden Zeitverschiebung sind. Es wird dann wieder einfacher mit der Verlobten zu skypen/telefonieren und generell wird der Kontakt einfacher, wenn es enger zusammenrückt.
Wobei das ja auch nur zweitrangig ist, denn mit Ablauf des heutigen Tages (Freitag, 23.03.12) wird der Countdown, bis zum Besuch meiner Liebsten einstellig.
Und da schon wieder Wochenende ist, und sich vieles um die Zeit dreht, suchte ich auch einen passenden Song zum Wochenende. Da kann Elton John am Sonntag meinetwegen 10x 65 Jahre alt werden, ich bin für den Song.Da kann man mit Power ins Wochenende durchstarten. Passt aber bitte auf, dass ihr euch kein Schleudertrauma beim Headbangen holt.


Mittwoch, 21. März 2012

Die Welt ist klein und wird immer kleiner

Die Tage war ich mit meinem Kollegen Yves ein paar Mal in unserer Hauptstadt Abu Dhabi. Dank des Anfang Dezember eröffneten Dubai-Fujairah-Freeway ist das mittlerweile nicht mehr ganz so eine Weltreise wie zuvor.
Bevor der Highway eröffnet wurde benötigte man drei bis vier Stunden, mittlerweile schafft man es in 2,5 Stunden.
Teilweise ist die Fahrt immer wieder ein Erlebnis. Besonders, wenn man sich die Strassen ansieht. Die Strassenbreite beträgt von 2 Spuren auf der Truckroad bis hin zu 14 Spuren auf der Emirates Road 611 (Dubai Outer Bypass Road). Beeindruckend ist auch der Verkehr auf diesen Strassen. Zu Beginn der Truck Road am Ende der E611 ist eine Tankstelle und die Busse und LKW stehen rund 1 Kilometer Schlange um dort zu tanken. Sollte man aber gesehen haben, um das zu glauben. Andererseits ist die E611 teilweise komplett leer. Kann man sich auch  nur schwer vorstellen, aber davon hab ich mal ein Bild gemacht.

Keine Angst, ich war Beifahrer. Um einen weiteren Eindruck vom fahren auf dem südlichen Teil der 611 habe ich auf dem Rückweg ein Video gemacht, dass ihr AUF YOUTUBE sehen könnt.

Das eigentliche Thema, oder der Bezugspunkt zum Blogtitel, fand ich kurz  vor der Ortsgrenze von Abu Dhabi. Morgen ist Premiere des ersten Auftritts eines europäischen Zirkus am Golf von Arabien (früher: Persischer Golf). Dass es sich hierbei um den Zirkus Sarrasani handelt ist ein schöner Nebenaspekt. Wie alle Zirkusse, hatte auch Sarrasani mal Probleme mit den Tierschützern, aber man denkt doch immer gerne an die alte Zeit zurück, wenn man gegenüber des Rüdesheimer Freibads den aufgebauten Zirkus besucht hat. Oder -wenns was besonderes war- auch mal nach Wiesbaden gefahren ist, wo ich zum ersten Mal den Zirkus Sarrasani gesehen habe.
Ursprünglich war das Gastspiel schon für letztes Jahr geplant, aber das organisatorische hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. Immerhin ist aufgeschoben, nicht aufgehoben und man kann jetzt vom 22.03. bis zum 06.04. den Zirkus Sarrasani im Khalifa-Park bestaunen. Mal sehen, ob ich die Lust/Laune/Finanzen/Motivation finde und mir die extra für das arabische Publikum konzipierte Show ansehe.

Montag, 19. März 2012

WAS ERLAUBE...?


Vor mittlerweile 14 Jahren hielt Trappatoni eine legendäre Wutrede in einer Pressekonferenz beim FC Bayern München. Dabei ging es um leere Flaschen und die Motivation von Spielern, was in dem Satz gipfelt "Was erlaube Strunz?"

Das 3:36 Minuten-Video gibt es HIER


Ich will aber weder einen Spieler oder einen Trainer oder sonst wen von den Verantwortlichen eines Fußballvereins angreifen. Um Fußball geht es aber trotzdem. 

Ich muss mir aber selber an die Nase fassen und feststellen "Gut gemeint, ist nicht gut gemacht."

Vor geraumer Zeit gab es mal wieder ein Diskussion um Pyrotechnik im Stadion. 


Kurz vor diesem BLOG, gründete ich eine Gruppe namens "Gegen UNKONTROLLIERTE Pyrotechnik im Stadion" auf Facebook und da ich ein hoffnungsloser Optimist bin, hab ich Freunde und Bekannte in die Gruppe eingeladen und stellenweise auch zum Administrator ernannt. Mit unterschiedlichem Erfolg.


Die Gruppe wurde nicht wie erhofft geteilt, sondern stillschweigend von den Mitgliedern zur Kenntnis genommen, bis eines Tages eine kleine, unscheinbare Meldung in der Newsbox auftauchte. Gruppenmitglied XYZ (mit Admin-Rechten) hat die Gruppe "Gegen UNKONTROLLIERTE Pyrotechnik im Stadion" umbenannt in "Pro Pyro im Stadion".


Um bei Filmen und Videos zu bleiben, mache ich jetzt gerne einen Schwenk zu "Pulp fiction"und zwar zu dem Zitat, wo es eigentlich um Fußmassagen geht, aber hier auch sehr gut passt.

Es ist nicht die gleiche Liga. Es ist nicht das gleiche Stadion, es ist noch nicht mal der verdammte selbe Sport. Selten habe ich so eine Sauerei erlebt, dass man eine gut gemeinte Sache (ich bin ja zu einem Konsens bereit und befürworte diesen auch) so gnadenlos missbraucht und zu einem übertriebenen Aktionismus verdonnert. Ich weiß, dass sich die ursprüngliche Kampagne "Pro Pyro" ernsthaft und mit guten Ansätzen mit dem Thema beschäftigt hat und es wohl auch eine zeitlang konstruktive Gespräche gab, aber nachdem die Pyro-Legalisierung vom Tisch war, wurde so  viel -teilweise auch unkontrolliert- gezündelt, dass ich auf die Gefahren hinweisen wollte.


Wie auch immer. Mir als Gruppengründer wurden von einem (eben jenem welchem) die Adminrechte entzogen, dass ich nun entschlossen habe, diese Gruppe nicht mehr zu unterstützen, da dies nicht Ziel, Sinn und Zweck der Gruppe war. Ich empfehle jedem, den ich eingeladen habe, diese Überlegung für sich anzustellen und selbst zu entscheiden.


Samstag, 17. März 2012

Mein Song zum Wochenende

Manchmal hat man Glück, manchmal Pech und manchmal ist es dasselbe.
Verwirrt? Ich will Licht ins Dunkel bringen.
Eigentlich war für heute Abend eine Fototour mit einem Kollegen und dem Betreiber der Webseite durch Dubai geplant, aber der hat leider eine Auftragsarbeit bekommen, die ihn voll in Anspruch nimmt. Immerhin kann meine über alles geliebte Verlobte jetzt frohlocken und jubilieren, weil ich wohl doch für sie Zeit haben werde und nicht meinen teuren und zeitintensiven Hobbies nachgehe.

Und auch wenn die Lust überwiegt, werde ich heute wohl einen gemütlichen Tag zu Hause verbringen und nachher die Bundesliga-Konferenz schauen. Solang läuft dann ein wenig Musik von Shine aus dem Hard rock Cafe Dubai, die noch bis Ramadan täglich außer Sonntag ab 21 Uhr auftreten.

Und weil ich die Band so toll finde bekommt ihr gleich 2 Songs von ihnen auf die Ohren. Schönes Wochenende.



Donnerstag, 15. März 2012

Fotos machen ist kein Verbrechen.

Fotos zu machen ist so eine einfache Sache, aber warum macht man Fotos und wovon?
Die meisten Menschen machen Fotos, um ihren Urlaub später nochmal durchzusehen. Als Erinnerungen an eine schöne Zeit. Manche machen Fotos, weil sie damit ihr Geld verdienen und noch andere fotografieren einfach aus Spaß an der Freude. Bei einigen davon steht das Motiv im Vordergrund, bei anderen die Technik, aber am Ende spielt alles zusammen.
Aus diesem Grund war ich auch vor einiger Zeit bei einem Bekannten einen Workshop besucht, um meine Nachtfotos noch zu verbessern. Und wenn ich mir seine Fotos auf ablazewithlight.com ansehe, weiß ich, wo ich mit meiner Technik mal hinkommen möchte. Dazu fehlt mir aber noch eine Menge. Hauptsächlich an Übung und Zeit.

Es ist weiterhin ein Fakt, dass es selten jemandem weh tut, wenn ein Foto gemacht wird. Nur die Frage, WAS man fotografiert ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Dass es in den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten ist Polizeistationen, Feuerwachen, den Palast des Scheichs zu fotografieren, ist (mir) bekannt und kann man vermeiden. Mitunter ist es zwar ärgerlich, aber ist nun mal so. Was ich allerdings in einem Foto-Forum gelesen habe, überraschte mich doch etwas. Die weltbekannte Palme Jumeirah gehört der Baugesellschaft Nakheel und diese würden es weniger gerne sehen, wenn man ungefragt Fotos von ihrem Kunstwerk macht. Besonders unbeliebt wären Hobbyfotografen, die sich am Atlantis-Hotel "vergehen".

Gestern wollte ich unbedingt mal wieder Fotos machen und schöne Plätze suchen, die ich auch meiner Liebsten zeigen kann, wenn Sie in knapp 3 Wochen kommt. Zusammen mit einem Kollegen ging es dann nach Dubai. Diverse Stationen waren Deira mit dem alten Markt, engen Gassen und einem ganz anderen Dubai, dass man aus den Katalogen kennt, über den Creek nach Bur Dubai und weiter zum Burj Khalifa.
Nach einer Stärkung und der Umrundung des Turmes, des See und der Mall überlegten wir, wie es weitergehen sollte. Meine Speicherkarte in der Kamera war voll. Zum ersten Mal überhaupt. Ich habe allerdings nicht so viele Bilder gemacht, sondern angefangen in einem anderen Format (RAW) abzuspeichern. Der Unterschied ist schon beachtlich. Da mein Kollege aber seinen Laptop mit hatte, konnte man die Speicherkarte zum Glück leer machen und wir unsere Tour fortsetzen. Ideen? Einige. Umsetzbarkeit? Naja, mal sehen. So entschlossen wir uns gemeinsam auf die Palme zu fahren.
Eigentlich hätten wir schon am "Stamm" halten wollen, weil das letzte Mal die Häuser dort ebenfalls großartig illuminiert waren und wir keinen Parkplatz gefunden hatten, was aber nichts wurde, da wir dieses mal zu spät waren und die Illumination bereits ausgeschaltet war. (Man achtet mittlerweile auch hier auf den Stromverbrauch!.)
Also weiter in Richtung Spitze. Wir hatten das letzte Mal einen interessanten Punkt gefunden, von wo man einen tollen Blick auf das Atlantis hat. Also Aut an den Rand gestellt, Stativ und Kamera und los in Richtung Wasser.
Nach einigen Fotos vom Atlantis drehten wir die Ausrichtung zum Kempinski Hotel The Palm hin und bereits beim ersten Foto fuhr mir ein Auto durchs Bild. Nur ein paar Aufnahmen später wurde ein gelb leuchtender Dachbalken zum Fernlicht und den Nebelscheinwerfern dazugeschaltet und man sprach uns auf eine Lizenz von Nakheel an. Bitte was? Um Fotos vom Hotel zu machen -und sei es nur für private Zwecke- brauch ich eine Lizenz? Mit Sicherheit nicht! Hintergrund der Sache ist, dass Nakheel nur lizensierte Fotos vom Atlantis haben möchte und nicht irgendwelche Hobby-Fotografen-Bilder. Immerhin verlangte man nicht von uns die Bilder zu löschen. Also könnten wir -rein theoretisch- trotzdem verkaufen, was aber nicht Sinn und Zweck meiner Fotos ist. Wenn aber jemand Geld dafür bezahlen will, bitte schön. Solange sich niemand mehr meine Bilder aus dem Netz zieht und behauptet es seien die eigenen Urlaubsfotos...
So konnten wir immerhin schon einige tolle Fotos von Dubai sammeln. Die Bilder von der gestrigen Tour werden (hoffentlich) zeitnah online gestellt.

Sonntag, 11. März 2012

One year after

Heute vor 366 Tagen (wegen dem Schaltjahr) wurde Japan von einem schweren Erdbeben, einem Tsunami und mehreren Kernschmelzen im AKW von Fukuschima schwer mitgenommen.
Ich selbst hab im Tennisclub auf dem Laufband gestanden und via BBC Worldnews die Katastrophe LIVE mit angesehen. Eigentlich erschreckend, wie Sensationsgeil unsere Gesellschaft ist, dass so etwas live übertragen wird...
In den letzten Tagen habe ich 2 Dokumentationen über Japan und Fukushima gesehen. Ich finde es ja in Ordnung, wenn die Sendeanstalten (ZDF und RTL) ihrem Informationsauftrag nachkommen, allerdings möchte ich nicht unbedingt, dass Reporter illegal in Sperrgebiete eindringen und sich stark überhöhten Strahlendosen aussetzen. Soweit muss doch eigentlich jeder Mensch selbstständig denken können, aber auch hier geht es vermutlich weniger um die Information an sich, als um Quoten und Marktanteile. Wieder ist es traurig.
Richtig schlimm ist allerdings, das Tepco -der Betreiber des AKW- die Strahlungswerte verfälscht. Teilweise wird 1,50 Meter in der Luft gemessen, obwohl dies am Boden geschehen sollte. Die Grenzwerte waren trotzdem immer noch um ein vielfaches überschritten. Allerdings ist auch die Sperrzone schlecht bis miserabel gesetzt. Durch auflandigen Wind Ist der radioaktive Fallout ins Landesinnere getragen worden und man misst auf dem Festland Japans bis zu 47 Milli-Sievert pro Stunde. Das ist der 412-fache des gesetzlich erlaubten Höchstwertes in Deutschland. Mir wird da Angst und Bange. Auch wenn die Reporter nur ein paar Stunden da waren, das Gefahren-potential ist -meiner Meinung nach- zu groß für eine Story.
Viel schlimmer sind allerdings die Leute, die immer noch dort leben. Viel tun, kann ich für die Menschen dort drüben aber leider nicht.

Wie hat sich das Leben in Deutschland verändert? Soweit ich das von den VAE aus beurteilen kann, nur minimal. Zwar wurden in reinem Aktionismus die Laufzeiten der deutschen AKWs runtergesetzt und einige sind schon nicht mehr am Netz, aber was bringt das, wenn es in grenznahen Bereich in Frankreich passiert? Ja, mit einem Tsunami ist dort nicht unbedingt zu rechnen, aber eine Kernschmelze ist immer wieder möglich. Weiterhin wurde beschlossen, dass erneuerbare Energien gefördert werden, was aber schon wieder gekürzt bis hin zur Streichung ging.

Wir alle sollten trotz allem heute einen Moment lang inne halten und der Opfer gedenken.

Samstag, 10. März 2012

Da gibt man sich immer und überall Mühe...

... und dann kommt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (kurz: BMVBS) und macht einem alles wieder kaputt. Dabei war man auf einem guten Weg.

Nach Aussage des BMVBS ist eine Helmpflicht für Radfahrer weder geplant, NOCH NÖTIG. Allerdings werde geprüft, ob man dies bei Fahrrädern mit elektrischem Hilfsmotor (sogenannte E-Bikes) durchsetzen will. Der Helm an sich sei aber nur ein freiwilliges Accessoire.
Ich finde es faszinierend und bedenklich, dass von einem Ministerium eine solche Aussage kommt, gerade nachdem ein paar Tage zuvor eine wieder ansteigende Zahl an Unfallopfern mit Fahrradfahrern herausgegeben hat. Zwar habe ich diese gerade nicht auf dem Schirm, aber die Zahl der Unfälle mit (schweren) Kopfverletzungen dürfte keinen unerheblichen Teil ausmachen.

Wir als Rennradfahrer (ich schließe da mal RennradFFM mit ein, ebenso die Veranstalter von Jedermann-Rennen und RTF´s) weisen immer wieder darauf hin, dass bei JEDER Ausfahrt mit dem Fahrrad ein Helm zu tragen ist. Bei Veranstaltungen wird sogar damit gedroht den entsprechenden Fahrer bei Verstoß sofort auszuschließen.
Meiner Meinung nach absolut zu Recht. Man hat als Radfahrer nur einen sehr begrenzten Bereich an Knautschzone. Von Ersatz-Kürperteilen ganz zu schweigen. Deshalb finde ich es nur ratsam einen Helm beim Radfahren zu tragen. Ich hab nur einen Kopf, und den brauch ich noch eine Zeitlang.

Meine Bitte: Tragt IMMER einen Helm und eure Kinder erst Recht. Ein Helm ist KEIN Accessoire, sondern ein teilweise Lebensrettendes Utensil. Teilt den Blog unter euren Bekannten und stört euch nicht dran, wenn der Helm eure Haare ein wenig plattgedrückt. Damit kann man eher leben, als wenn man nicht mehr lebt, nur weil man auf den Helm verzichtet hat.

Big Hatta Ride, 9. März 2012

Freitag, 9. März 2012

NEED SOME SPARE LEGS

Doch der Reihe nach...
Heute war der erste Tag, von großen Besonderheiten im Jahr 2012. Meine allererste Ausfahrt mit den Dubai Roadsters stand an. Anlass war der "Big Hatta Ride". Beginnend in Hatta (wie der Name schon sagt) sollte es in Richtung Sharjah-Kalba-Road gehen und dann weiter in Richtung Kalba. Wendepunkte am ersten Tunnel (rund 70 KM), am zweiten Tunnel (rund 90 KM) oder in Kalba (DEUTLICH mehr) selbst, was für mich aber außer Frage stand. Ich wollte höchstens bis zum zweiten Tunnel fahren. Geplantes Treffen war heute morgen um 6:45 Uhr am Hatta Fort Hotel mit einem kurzen Briefing, Abfahrt um 7:00 Uhr. Das bedeutet für mich: Abfahrt um 5:30 Uhr. Zu meiner Freude fuhr mein Arbeitskollege Yves mit um vom Start ein paar Fotos zu machen (folgen) und eventuell wollte er auch "Supporting Car" machen, was bedeutet, dass ein Auto mit mindestens Warnblinker hinter der Gruppe her fährt, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Das es nötig ist, hat man ja beim Blog "Geht ein Mann in eine Bar" von Anfang Januar gelesen. Leider war er von einer anderen ebenfalls wichtigen Aktivität noch nicht wieder fit genug um mitzufahren und er fuhr nach unserem Start wieder fort.
Bis hierhin war alles wunderbar, dann jedoch fuhren wir los. Abgesehen davon, dass einige der rund 25 Anwesenden ein brutales Tempo vorgelegt haben ging es direkt in die Berge und ich fragte mich, wie die das durchstehen wollen, falls die "nur" die kleine Runde fahren wollen. Ich bemerkte allerdings, dass ich fürchterlich außer Form bin  und es nicht schaffen werde. Nicht einmal die kleine Runde. Ist das die Rache der Motivation?
Ich habe -vermute ich- nicht umsonst das Gefühl der einzige Rennradfahrer an der Ostküste zu sein und alleine fahren ist doof, aber für jede Tour nach Dubai sprengt auch jeden Rahmen der Möglichkeiten.
Beim zweiten Anstieg ging NICHTS mehr. Ich konnte mein Bein nicht aus eigener Kraft nach oben ziehen. Nicht mal indem ich das andere Pedal runterdrücken wollte. So gab ich nach sage und schreibe 4,5 KM auf und drehte um. So dass ich grade mal auf 9 (in Worten: neun) aktive Kilometer komme. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass ich nicht wirklich begeistert bin.

Wieder am Start angekommen, das Rennrad eingepackt und die Strecke nochmal fahren, um nach Hause zu fahren. Ein kurzes Stück hinter der Stelle, wo ich abgebrochen hatte, standen Polizei, Ambulance und ein PKW, sowie der einzige Supporting Car, der der Veranstaltung zur Verfügung stand. War kein schwerer Unfall eines Radfahrers, ärgerlich ist es aber trotzdem. Das war der Zeitpunkt, als ich mich entschied selbst den Support Car für eine der kürzeren Strecken zu stellen.
Am Sammelpunkt (Einfahrt erster Tunnel) endete die kleine Runde und ich war froh, nicht mehr mit dem Rad unterwegs zu sein, da mein Bein immer noch schmerzt, wurde mein Angebot von einem der  Verantwortlichen der Dubai Roadsters begeistert angenommen und ich fuhr mit einer kleineren Gruppe die mittlere Tour.
Gereizt hätte es mich ja schon, aber was nicht geht, geht nicht. Für die Tour brauch ich sehr viel mehr Training. Um mehr Training zu bekommen, wäre ein Trainingspartner nicht schlecht. Die Aussichten sind aber mehr als mager.
Die mittlere Tour verlief dann relativ ereignislos, außer dass mein Angebot über Wasser begeistert aufgenommen wurde. An beiden weiteren kurzen Rastplätzen wurden Flaschen aufgefüllt und ein wenig Smalltalk gehalten. Auf dem letzten Abschnitt signalisierte aber einer der Fahrer ein Problem und wollte aussteigen. Ich hätte nicht gedacht, dass in mein Auto 2 komplette Rennräder Platz haben und man immer noch gemütlich fahren kann.

Später gibts noch weitere Infos. Die mittlere Runde war jedenfalls 86 KM und 1385 Höhenmeter. Höchstwerte oder so kann ich euch leider nicht bieten, da ich ja knapp 45 Minuten verloren hatte und das Garmin nicht großartig unterscheidet. Ein Streckenprofil werde ich aber noch posten.

Donnerstag, 8. März 2012

Über: Invisible Children und Kony2012

Heute morgen war ich mal wieder ein wenig planlos in Facebook unterwegs und versuchte die Zeit zu vertreiben, als ich auf der Gruppenseite des German-Emirates-Club Dubai einen eingebettetes Video fand und nicht wußte, worum es ging. Die Tatsache, dass das Video knapp 30 Minuten geht brachte mich erst zu dem Gedanken mal reinzuschauen, aber was da zu sehen war, veranlasste mich dazu das Video komplett zu sehen. Während des Sehens, stand der Entschluss fest das ganze heute in meinem Blog zu verarbeiten.
Wir haben zwar weltweit mehr als genug Probleme, aber da dieses Problem seit über 26 Jahren besteht und keine Aussicht auf Besserung besteht, fand ich es wichtig euch das alles mitzuteilen.

Es ist schon beeindruckend, wenn Republikaner und Demokraten in den USA einer Meinung sind, aber ich finde, man sollte die USA nicht alleine lassen.
Facebook und Twitter spielten schon im arabischen Frühling eine große Rolle. Versuchen wir es jetzt für Afrika und die "Invisible Children".



Macht Joseph Kony berühmt. Nicht wie einen Filmstar, eher wie ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit, wie z.B. Hitler einer war.

Meine Bitte an euch: Seht euch das Video an und werdet aktiv.


Ein "schöner" erster Schritt: Beim suchen eines passenden Bildes von Joseph Kony (siehe oben) fand ich sehr schnell das Bild, dass auch im Film verwendet wird. Kopiert habe ich es vom Hamburger Abendblatt, die sich der Sache auch schon angenommen haben. In den üblichen verdächtigen Boulevardblättern (ihr könnt euch das BILD ausmalen) werden wir vermutlich leider nichts darüber lesen, da es weder um Finanzen, Öl oder sonstige westliche Werte geht.

Mittwoch, 7. März 2012

Ein kleines Status-Update

Ich weiß. Normal mach ich das als Facebook-Status alleinstehend und nicht über den Blog. Was allerdings momentan nicht so leicht ist, da vieles einem am Schuh drückt.
Sei es dies oder das. Ich könnte auch sagen, dass meine Schuhe zu klein zum tanzen sind.

Wenn heute Wochenende wäre, gäbe es wieder einen Wettstreit, welcher Song zum Wochenende gewinnen könnte. Da aber noch kein Wochenende ist, muss/will ich das einfach mal zwischendurch erledigen.
Wie man an der Songauswahl unschwer erkennen kann, geht es mir trotz der Tatsache, dass meine Herzallerliebste in 25 Tagen kommt, ist meine Stimmung ziemlich am Boden...

Ich würde fast vorschlagen, dass für den ersten Song einmal "Gefällt mir" auf Facebook geklickt wird und für den zweiten Song ein Kommentar hinterlassen wird.
Allerdings schafft es der erste Song nur wegen dem Titel in die engere Auswahl. Manchmal hat man nun mal einen "Bad day".




Montag, 5. März 2012

Man kann es wohl nie allen Recht machen

Die Welt kompakt ist an sich ja schon eine etwas andere Zeitung.
Sie erscheint nur in den Ballungsgebieten, informiert aber in ungewohntem Zeitungsformat wie eine große. Als ich noch in Deutschland lebte, las ich die gerne in der Bahn um informiert auf der Arbeit anzukommen.

Eine relativ nette Rubrik auf Seite 1 waren die "Tweets des Tages". Mal witzig, mal ironisch, aber immer mitten aus dem Leben.

Letzte Woche wurde -wegen den wiederholten Widersprüchen gegen die Veröffentlichung- diese kleine, unscheinbare Rubrik abgeschafft. Mal wieder typisch deutsch. Wenn ich nichts zu meckern habe, geht es mir nicht gut. Grade wer etwas auf twitter (alternativ auch facebook) postet, sollte sich darüber im klaren sein, dass das eventuell auch Leute teilen oder re-tweeten, worüber ich keine Kontrolle habe. Ich selbst hab es schon erlebt, dass meine Bilder aus den Emiraten runtergeladen und als eigene Urlaubsbilder ausgegeben wurde, obwohl die betreffende Person nie in diesem Land war.

Heute, Montag den 05.März, fragt die Welt Kompakt nun wie man diese Rubrik wiederbeleben kann, weil es eine große Nachfrage danach geben würde...

Einen 100%igen Lösungsansatz hab ich dafür zwar auch nicht, aber wenn man (Welt Kompakt/Springer Verlag) einen Twitter-Account einrichtet, dem die Leute folgen, die einem Abdruck der Tweets zustimmen, wäre das vermutlich die einfachste Lösung. Zwar würde es einen gewissen Zeitraum dauern, bis eine gewisse Masse eine Auswahl zum "Tweet des Tages" bereitstellt, aber die Welt Kompakt wäre auf der sicheren Seite.

Auch wenn ich Twitter nur ziemlich selten nutze, hätte ich trotz allem nichts dagegen, wenn meine Tweets gedruckt werden. Wenn ich dort etwas scheiben sollte (und nicht nur meine Blogs verbreiten würde) will ich dies auch der Menschheit etwas mitteilen. Dies sollte halt auch mal der Rest der deutschen Staatsbürger bewusst werden!

Aber wenn ACTA, PIPA und wie die ganzen neuen Gesetzideen der Amis sich durchsetzen ist das Web 2.0 eh erstmal Geschichte... Lassen wir es uns also noch solange geniessen, wie wir es kennen.

Sonntag, 4. März 2012

Time to say goodbye

Fujairah in Focus is going OFFLINE


Leider, leider, wie man feststellen muss. Aber es ist auch verständlich nach 5 Jahren und 200.000 Klicks pro Jahr, dass das Freizeit-Projekt zu groß geworden ist.

Sowohl der Blog, als auch die Facebook-Seite waren immer eine der ersten Anlaufstationen für mich, wenn ich etwas über meinen Wohnort erfahren wollte, oder Informationen benötigt habe.

In den einzelnen Kommentaren auf der Facebook-Seite wurde schon gefragt, ob man den Blog bzw. die Seite nicht "vererben" könnte, aber ich bin mir sicher, dass es nicht mehr das gleiche wäre.

Ich hoffe nur, dass der Blog nicht aus dem Netz genommen wird, sondern weiterhin zugänglich sein wird, da ich doch gerne noch das ein oder andere Mal darauf zurückgreifen möchte.

Noch einmal möchte ich Danke, thank you oder Shukran bei Geoff Pound sagen und ihm für die ehrenamtliche Arbeit danken, bei der er keinen Fils verdient hat, sondern nur seine persönliche Zeit geopfert hat. Es war letztes Jahr schon ein komisches Gefühl, als er im Urlaub war und es keine Aktualisierungen gab. Ich hoffe weiterhin, dass irgendjemand diese Lücke schließen kann und seine Arbeit weiterführt.


Samstag, 3. März 2012

Wenn man es genau nimmt....

...ist die Wahl des neuen Bundespräsidenten eine Farce.
Vor rund 20 Monaten -im Juni 2010- wurde Joachim Gauch als Bundespräsidentschaftskandidat aufgestellt und verlor. Bereits 1999 war er mal in der Diskussion als Kandidat, aber wie das weiterging, kann jeder nachlesen oder sich erinnern.
2010 wurde Christian Wulff Bundespräsident. Dieser musste aus diversen Gründen nun zurücktreten und anstatt sich die Mühe zu machen eine gute, vorausschauende Wahl zu treffen, wird einfach der gescheiterte Kandidat der SPD als eine großartige Idee der CDU gefeiert, da man ja einen "Mann des Volkes" mit breiter Zustimmung wählen wollte.
Abgesehen davon, dass die Linken wieder ihr eigenes Püppchen kochen, stimmt das auch. Selbst die FDP muckt nicht wirklich auf.

Um es mal überspitzt auf einen Punkt zu bringen: Wenn mein Pferd mich abgeworfen hat, nehme ich den lahmsten Gaul der Konkurrenz, mit dem ich aber mit Sicherheit ankomme. Wie sonst soll man es beschreiben, wenn man den "Verlierer" der ersten Wahl einfach wieder rausholt und sagt, dass es der eigene Wunsch sei, obwohl vor nicht allzu langer Zeit, eben dieser Kandidat kritisiert wurde.
Das ZDF hat ja grade mal wieder Deutsche aller möglicher Gruppen zum Casting "IKK - Ich kann Kanzler" (Ein Thema für sich) geladen. Vielleicht hätte sich der alte Bundespräsident -der Augenscheinlich ja gut mit einigen Medien konnte- sich mit der ARD absprechen sollen, damit das deutsche Volk seinen höchsten Repräsentanten selbst wählen kann. Das ganze hätte dann Harald Schmidt moderiert, Raab hätte die Musik dazu gemacht und Lafer oder Lichter hätte die Kandidaten bekocht. Mich würde zumindest freuen, wenn mal ein Bundespräsident "aus dem Volk" kommt.

Gauck hat sich zwar in der ehemaligen DDR als Bürgerrechtler bewährt und auch anschliessend in der sogenannten "Gauch-Behörde" gute Arbeit für das Land geleistet. Ob ich von ihm aber in den Interessen Deutschlands vertreten sein möchte, kann ich aktuell noch nicht sagen.

Nur bringt leider das ganze Geschreibsel nichts, da der Präsident von der Bundesversammlung gewählt wird und nicht vom Volk.
Wenn man es genau nimmt, hab ich momentan wieder das altbekannte Zitat im Hinterkopf, welches da lautet: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Womit alles zu der momentanen Lage in Deutschland -zumindest so, wie ich es hier unten mitbekomme- gesagt wäre.
Hoffen wir, dass Herr Gauch uns alle positiv überraschen wird und zur Abwechslung mal etwas länger im Amt bleibt, als seine beiden Vorgänger.