Und ich war natürlich wieder mit dabei. Ebenso wie viele Kollegen und auch andere Menschen kamen wir nach Oktober 2011 wieder in den Genuss ein Metallica-Konzert zu erleben.
Mit einem Kollegen und seiner Frau brachen wir in Richtung Yas Island auf, wo wieder zwischen Ferrari-World und dem Yas Marina Circuit die große Bühne für 4 große Musiker aufgebaut war.
Der ein oder andere Kollege wurde auch gesichtet und man unterhielt sich kurz. Plauderte ein wenig über dies und das und konnte es eigentlich kaum erwarten, bis es dann endlich los gehen sollte.
Leider war ich von meiner Erkältung noch ein wenig mitgenommen, aber ich wollte mir den Spaß nicht nehmen lassen.
Als es dann endlich los ging, brannten die 4 aus San Francisco ein Feuerwerk ab. 18 Songs plus Prolog. Allerdings enttäuschte mich die Fan Pit ein wenig. Natürlich hab ich mich da nicht aufgehalten. Eine normale Karte reicht mir. Ich muss nicht mehr im dichtesten Gedränge stehen und dafür auch noch extra bezahlen. Und nochmal extra zahlen, um eine halbe Stunde früher rein zu kommen, muss auch nicht sein. Also "General Admission" ist schon eine gute Wahl! Laut genug war das Set trotzdem.
Nach dem der Prolog von Ennio Morione ("The ecstasy of gold") durch war, brannte das Feuerwerk durchgehend mit folgenden Songs:
Hit the light
Master of puppets
The shortest straw
Harvester of sorrow
The unforgiven
The four horseman
Broken, beat and scared
Sad but true
Fade to black
Orion,
One
For whom the bell tolls
Battery
Nothing else matters
Enter sandman
Creeping death
Fight fire with fire
Seek and destroy
Leider gibt es auf der Seite livemetallica.com irgendwelche unbekannten Probleme, und das Konzert ist noch nicht zum Download verfügbar. Ein toller Service, wie ich übrigens finde. Man muss nicht die ganze Zeit mitfilmen, -drehen, was eh nicht erlaubt ist. Und bekommt gegen eine kleine Gebühr von 10 US-$ das komplette Konzert als Download in MP3-Qualität. Trotz allem war es faszinierend, wie viele Handys leuchteten und in die Höhe gestreckt wurden. Die Zeiten haben sich halt doch geändert.
Womit ich auch bei einem Thema bin, was jetzt so überhaupt nicht dazu passt...
Justin Bieber!
Es gibt Künstler und Bands, wo ich bereit wäre ein kleines Vermögen auszugeben, um die Konzerte zu besuchen. P!nk, AC/DC, Rolling Stones... Justin Bieber gehört allerdings NICHT dazu!
Da ich gerade bei Metallica war: Das Ticket hat inklusive Vorverkaufsgebühren 355 Dirham (rund 71 Euro) gekostet. Den selben Betrag ruft Justin OHNE Gebühren als günstigstes Ticket ab, wenn er demnächst nach Dubai kommt.
In meinem Urlaub in Deutschland wurde ich einmal vom Radio genötigt mir einen Song von ihm anzuhören und seit diesem Zeitpunkt steht der Sender auf meiner roten Liste für gestrichene Sender. Schon schlimm genug, dass man diesen Milchbubi überhaupt mit Musik in Verbindung bringt... Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ein weiterer interessanter Punkt, den mir mein Bekannter Max neulich noch per WhatsApp geschickt hat:
"Bieber hat seine Fans in Dortmund 2,5 Stunden warten lassen, weil er im Tischtennis verloren hat und sich weigerte aufzutreten. Teilweise waren die Fans 8 Jahre alt."
Star Allüren in allen Ehren, aber ... Mir fehlen einfach die Worte. Auch seine erst kürzlich passierten Verfehlungen im Gästebuch des Anne-Frank-Museum zeigt eigentlich nur einen schwer kurierbaren Realitätsverlust.
Dann bleib ich doch lieber bei Bands, die seit 30 Jahren im Geschäft sind UND gute Musik machen, oder auch NUR gute Musik machen. Bieber soll sich doch bitte auf Schule und gute Erziehung geniessen und nach Möglichkeit sich bitte nicht vermehren.
Montag, 22. April 2013
Freitag, 19. April 2013
Ready for boarding - April 2013
Was fest steht: In Erinnerungen ist alles besser!
Noch vor dem Abflug aus Dubai trübte sich die Urlaubsstimmung ein wenig, da meine Winterjacke noch zu Hause in der Wohnung lag. Musste halt in Deutschland eine neue gekauft werden.
Auch wenn wir die Eincheck und Transferzeiten in Dubai großzügig berechnet hatten, war es verdammt eng. War aber auch viel los und die Arbeitsgeschwindigkeit ist nun mal nicht immer mit dem westlichen Industriestaaten-Standart vergleichbar.
Emirates bot für den Flug von Dubai nach Frankfurt leider eine ältere Boeing 777-300 an und dementsprechend eingeengt war ich auch in der Beinfreiheit. Aber die Gesellschaft war wunderschön.
Die 2 Wochen gingen natürlich viel zu schnell vorbei und waren geprägt von Niederlagen in Nürnberg (live im Stadion erlebt) und gegen den HSV (nur später via Handy erfahren), schönen Tagen zu zweit und meiner Prüfung. Den Verkehr in Deutschland hatte ich auch ordentlicher und geordneter in Erinnerung. Was ich aber erlebt habe nimmt fast schon emiratische Verhältnisse an. Von einem Sprinter, der mir bei Tempo 140 im Kofferraum hängt bis hin zum Überholverhalten von Porsche- und Audi-Fahrern...
Dann aber kam der Rückflug nach Dubai um den es hier gehen soll.
Am Reisetag wollte ich wie so üblich frühzeitig am Flughafen sein, weil mein "Glück" am Frankfurter Flughafen kenne ich ja mittlerweile zu genüge. Von Stunden und Umpacken am Check-In-Schalter oder der Sicherheitskontrolle bis hin zu Stunden auf dem Vorfeld ist ja schon alles dabei gewesen. Ich war gespannt, was mich dieses Mal erwartete.
Den Opel Insignia in Buchschlag voll getankt, und danach erst mal 15 Minuten an einer geschlossenen Schranke gestanden. Die Schranke dort ist schlimmer als die in Rüdesheim. Sollte man sich vielleicht mal ansehen, bevor man wieder über die Schranke in Rüd meckert.
Ich also entnervt gewendet und über Isenburg an den Flughafen gefahren. Passt. 2 Stunden vor Abflug in die Tiefgarage und den Mietwagen abgegeben. Tank voll, keine Kratzer, 1620 km in einer Woche. Alles gut. Da kam also schon mal kein Pferdefuss.
Check-In: 2 Leute vor mir und alles lief Problemlos. Koffer 29 Kilo und das Handgepäck musste auch nicht auf die Waage. Dann müssen die Probleme ja irgendwo anders auftauchen... Befürchtete ich zumindest.
Passkontrolle: Ebenfalls ohne Probleme. Nur die POK, die meinen Ausweis überprüfte war noch ein wenig motzig, weil der Fluggast zuvor ihr keinen schönen Tag gewünscht hat.
Das war aber auch der Moment, als ich realisierte, dass die deutsche Rollstuhl-Basketball Nationalmannschaft mit mir auf dem Weg nach Dubai ist. Ich befürchtete das schlimmste an der Sicherheitskontrolle, aber auch hier...
NICHTS! Nicht mal eine Person war vor mir und ich dürfte sogar die Priorty Lane für Business Class Passagiere nutzen. Die einzige Forderung, die dort gestellt wurde war doch bitte den Laptop aus dem Handgepäck auszupacken.
Nicht mal meine Kamera musste zum "Bombentest"...
Ich suche immer noch den Haken an diesem Flug EK044 FRA-DXB.
Durch die Rollstuhlfahrer verzögerte sich das Boarding ein wenig, aber das war halb so tragisch und ist verständlich. Auf meinem Fensterplatz angekommen, stellte ich fest, dass die beiden Plätze neben mir noch frei sind. Nett, aber ich war früh eingestiegen. Die werden bestimmt noch belegt werden. Aber auf einmal hieß es, dass die Türen geschlossen seien und die Plätze neben mir waren immer noch frei! Ich stelle fest, dass das Upgrade, dass ich mir beinah in die Business Class geholt hätte, rausgeschmissenes Geld, bzw. Meilen gewesen wären. Kaum hatten wir die Reiseflughöhe erreicht gingen die Füsse hoch und ich hab sehr gut geschlafen, denn "Schlafen ist die beste Medizin" hat Mama zumindest immer gesagt.
So wirklich gut geht es mir immer noch nicht, aber ich hatte schon schlimmeres als eine Erkältung.
Ungefähr zwischen Bagdad und Basra bin ich wieder aufgewacht und genoss noch ein wenig die neuere Maschine, die Emirates für diesen Flug bereit gestellt hatte.
Was noch absolut begeisterte war der Ablauf in Dubai.
18:55 touchdown auf der Runway - 19:00 am Terminal. Allerdings am Nebengebäude, das eigentlich für den A380 gebaut wurde. Nach einem kleinen Marathon (zumindest war das die gefühlte Distanz) standen wir vor dem Bahnterminal, dass uns zur Passkontrolle und Gepäckband bringen sollte.
Die Dimensionen sind . . . . . Dubai halt. Riesig! Groß und großzügig dimensioniert und komfortabel. An der Passkontrolle gab es nur eine kleine Schlange und es arbeitete sich nur langsam voran. Am Gepäckband angekommen, rollte auch schon mein Koffer vorbei. Ein Blick auf die Uhr 19:25...!
DAS ist eine Zeit, die ich in Frankfurt vermutlich NIE erreichen werde.
Ich wünsche mir nur öfter solche Flüge, denn so macht fliegen Spaß!
Noch vor dem Abflug aus Dubai trübte sich die Urlaubsstimmung ein wenig, da meine Winterjacke noch zu Hause in der Wohnung lag. Musste halt in Deutschland eine neue gekauft werden.
Auch wenn wir die Eincheck und Transferzeiten in Dubai großzügig berechnet hatten, war es verdammt eng. War aber auch viel los und die Arbeitsgeschwindigkeit ist nun mal nicht immer mit dem westlichen Industriestaaten-Standart vergleichbar.
Emirates bot für den Flug von Dubai nach Frankfurt leider eine ältere Boeing 777-300 an und dementsprechend eingeengt war ich auch in der Beinfreiheit. Aber die Gesellschaft war wunderschön.
Die 2 Wochen gingen natürlich viel zu schnell vorbei und waren geprägt von Niederlagen in Nürnberg (live im Stadion erlebt) und gegen den HSV (nur später via Handy erfahren), schönen Tagen zu zweit und meiner Prüfung. Den Verkehr in Deutschland hatte ich auch ordentlicher und geordneter in Erinnerung. Was ich aber erlebt habe nimmt fast schon emiratische Verhältnisse an. Von einem Sprinter, der mir bei Tempo 140 im Kofferraum hängt bis hin zum Überholverhalten von Porsche- und Audi-Fahrern...
Dann aber kam der Rückflug nach Dubai um den es hier gehen soll.
Am Reisetag wollte ich wie so üblich frühzeitig am Flughafen sein, weil mein "Glück" am Frankfurter Flughafen kenne ich ja mittlerweile zu genüge. Von Stunden und Umpacken am Check-In-Schalter oder der Sicherheitskontrolle bis hin zu Stunden auf dem Vorfeld ist ja schon alles dabei gewesen. Ich war gespannt, was mich dieses Mal erwartete.
Den Opel Insignia in Buchschlag voll getankt, und danach erst mal 15 Minuten an einer geschlossenen Schranke gestanden. Die Schranke dort ist schlimmer als die in Rüdesheim. Sollte man sich vielleicht mal ansehen, bevor man wieder über die Schranke in Rüd meckert.
Ich also entnervt gewendet und über Isenburg an den Flughafen gefahren. Passt. 2 Stunden vor Abflug in die Tiefgarage und den Mietwagen abgegeben. Tank voll, keine Kratzer, 1620 km in einer Woche. Alles gut. Da kam also schon mal kein Pferdefuss.
Check-In: 2 Leute vor mir und alles lief Problemlos. Koffer 29 Kilo und das Handgepäck musste auch nicht auf die Waage. Dann müssen die Probleme ja irgendwo anders auftauchen... Befürchtete ich zumindest.
Passkontrolle: Ebenfalls ohne Probleme. Nur die POK, die meinen Ausweis überprüfte war noch ein wenig motzig, weil der Fluggast zuvor ihr keinen schönen Tag gewünscht hat.
Das war aber auch der Moment, als ich realisierte, dass die deutsche Rollstuhl-Basketball Nationalmannschaft mit mir auf dem Weg nach Dubai ist. Ich befürchtete das schlimmste an der Sicherheitskontrolle, aber auch hier...
NICHTS! Nicht mal eine Person war vor mir und ich dürfte sogar die Priorty Lane für Business Class Passagiere nutzen. Die einzige Forderung, die dort gestellt wurde war doch bitte den Laptop aus dem Handgepäck auszupacken.
Nicht mal meine Kamera musste zum "Bombentest"...
Ich suche immer noch den Haken an diesem Flug EK044 FRA-DXB.
Durch die Rollstuhlfahrer verzögerte sich das Boarding ein wenig, aber das war halb so tragisch und ist verständlich. Auf meinem Fensterplatz angekommen, stellte ich fest, dass die beiden Plätze neben mir noch frei sind. Nett, aber ich war früh eingestiegen. Die werden bestimmt noch belegt werden. Aber auf einmal hieß es, dass die Türen geschlossen seien und die Plätze neben mir waren immer noch frei! Ich stelle fest, dass das Upgrade, dass ich mir beinah in die Business Class geholt hätte, rausgeschmissenes Geld, bzw. Meilen gewesen wären. Kaum hatten wir die Reiseflughöhe erreicht gingen die Füsse hoch und ich hab sehr gut geschlafen, denn "Schlafen ist die beste Medizin" hat Mama zumindest immer gesagt.
So wirklich gut geht es mir immer noch nicht, aber ich hatte schon schlimmeres als eine Erkältung.
Ungefähr zwischen Bagdad und Basra bin ich wieder aufgewacht und genoss noch ein wenig die neuere Maschine, die Emirates für diesen Flug bereit gestellt hatte.
Was noch absolut begeisterte war der Ablauf in Dubai.
18:55 touchdown auf der Runway - 19:00 am Terminal. Allerdings am Nebengebäude, das eigentlich für den A380 gebaut wurde. Nach einem kleinen Marathon (zumindest war das die gefühlte Distanz) standen wir vor dem Bahnterminal, dass uns zur Passkontrolle und Gepäckband bringen sollte.
Die Dimensionen sind . . . . . Dubai halt. Riesig! Groß und großzügig dimensioniert und komfortabel. An der Passkontrolle gab es nur eine kleine Schlange und es arbeitete sich nur langsam voran. Am Gepäckband angekommen, rollte auch schon mein Koffer vorbei. Ein Blick auf die Uhr 19:25...!
DAS ist eine Zeit, die ich in Frankfurt vermutlich NIE erreichen werde.
Ich wünsche mir nur öfter solche Flüge, denn so macht fliegen Spaß!
Dienstag, 16. April 2013
Fragen über Fragen - Mal wieder
Letztes Wochenende musste ich mich in der deutschen Hauptstadt für mein Examen meines Studium des vorbeugenden Brandschutzes an der Beuth Hochschule für Technik einfinden.
Für die Anreise gab es einen Mietwagen, den ich bei meiner Abreise zurück in die Emirate wieder abgeben werde, und ich weiß nicht wieso, aber den deutschen Verkehr habe ich geordneter und übersichtlicher in Erinnerung. Das was ich am Donnerstag erlebt habe, waren fast emiratische Verhältnisse. Na gut, eine Vollsperrung von über 3 Stunden halte ich in den Emiraten für fraglich, aber schön ist was anderes. Die Erfindung eines Tempomaten zum Beispiel ist eine tolle Sache. Will ich auch!
Das Hotel war -als es dann endlich erreicht wurde- nicht so schlecht ausgewählt. Ich musste zwar zu jeder Veranstaltung mit der Bahn umsteigen, aber das ist durch eine sehr großzügige Taktung nicht weiter tragisch gewesen. Dafür lag die Haltestelle direkt gegenüber. Im gesamten Hotel hingen original Filmplakate, Requisiten und Filmfotos. Nette Dekoration für ein Hotel in der Film-Metropole Berlin.
Insgesamt kann ich eigentlich nichts negatives über das Hotel sagen. Vielleicht, könnte es mal einen neuen Anstrich vertragen, aber das Bett war bequem und das Essen lecker.
Freitags dann bei TOP Tegel - einem modernen Verwaltungsbau, bei dem die vorangegangenen Einsendeaufgaben besprochen wurde und noch das ein oder andere geklärt wurde. Zwar trocken, aber nicht langweilig, da unser Dozent einer derjenigen war, der auf die Mängel am neuen Flughafen von Berlin hingewiesen hat. Hochinteressant, und so wurde aus dem vorgesehenen Ende der Veranstaltung um 16:30 ein tatsächliches Ende um 17:30, was die ganze weitere Planung für den Abend etwas über den Haufen werfen sollte. Dies konnte aber kompensiert werden, indem ich mich nur ein paar Minuten nach eintreffen im Hotel auf dem Bett rumgelümmelt habe. Abends dann Hard Rock Café Berlin und weil es da zu voll war, ein paar Häuser weiter in einer alt Berliner Kneipe, die 24 Stunden geöffnet ist, Livemusik und gutes Essen geboten hat.
Samstag war der Morgen zu früh, weil die Nacht mal wieder zu kurz war. 8:30 ist aber auch eine unchristliche Zeit, wenn man eigentlich Urlaub hat. Dafür war der Besuch bei der Werkfeuerwehr Bayer hochinteressant.
Mündliche Prüfung - Was hatte ich einen Bammel, aber nach ein paar Minuten war klar, dass alle bestanden haben. Die schriftliche Prüfung... Keine Ahnung. 90 Minuten und 5 Fragen zum vorbeugenden Brandschutz. Zusammenfassend aus 1800 Seiten DIN A4 Studienunterlagen. Schlimm wurde es für mich erst, als ich bei Frage 3 mitten im Schreibfluss drin war und die Ansage kam, dass wir noch 15 Minuten Zeit hätten. Also musste ich mich ein wenig beeilen und ich habe mit 5 Minuten Überzug als viertletzter meine Klausur abgegeben. Das Gefühl ist zwar gut, aber Gewissheit gibt es wohl erst in 3-4 Wochen, wenn die Prüfungsergebnisse vorliegen.
Bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden und abwarten.
Immerhin fand ich zwischen all den Veranstaltungen auch noch Zeit meine Kamera wieder ein wenig zu strapazieren. Ebenso wie die Geduld von Nathalie, die dadurch doch etwas gelangweilt war. Tut mir Leid, Schatz. Ich hatte dich aber vorher gewarnt, wie das normalerweise so abläuft.
Wann ich es schaffe, die Bilder zu bearbeiten und online zu stellen, weiß ich noch nicht. Aktuell bin ich bei rund 1.000 offenen Fotos, die noch durchzusehen oder bearbeiten sind.
Was ich allerdings jedem Berlin-Besucher empfehlen kann ist sich eine normale Tageskarte bei der BVG zu holen und mit den Bussen 100 und 200 eine Rundfahrt zu machen. Dann muss man nicht diese Tour mit den überteuerten Touristenbussen machen, da man an nahezu allen Sehenswürdigkeiten vorbei kommt. Was mir allerdings an Berlin aufgefallen ist:
- Überall sind Baustellen und
- fürchterlich viele Menschen, die komisch angezogen rumlaufen...
Auch wenn es immer wieder heißt, wie toll und großartig es in Berlin ist, kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich war das erste Mal seit 22 Jahren in der bundesdeutschen Hauptstadt und von mir aus kann es wieder so lange dauern, bis ich wieder vorbei komme.
Aber vielleicht auch nicht. Dann aber allein mit Kamera, anderen Objektiven und Stativ. Ob meine Verlobte dann mit kommt, ist fraglich, da ich sie dann mit meiner Kreditkarte zum shoppen schicken müsste, was höchst unvorteilhaft für mein Konto enden könnte.
Auf jeden Fall gab es die ganze Zeit den Ohrwurm:
Der vollständige Song ist zwar auch auf youtube verfügbar, aber nicht so unbedingt mein Geschmack.
Für die Anreise gab es einen Mietwagen, den ich bei meiner Abreise zurück in die Emirate wieder abgeben werde, und ich weiß nicht wieso, aber den deutschen Verkehr habe ich geordneter und übersichtlicher in Erinnerung. Das was ich am Donnerstag erlebt habe, waren fast emiratische Verhältnisse. Na gut, eine Vollsperrung von über 3 Stunden halte ich in den Emiraten für fraglich, aber schön ist was anderes. Die Erfindung eines Tempomaten zum Beispiel ist eine tolle Sache. Will ich auch!
Das Hotel war -als es dann endlich erreicht wurde- nicht so schlecht ausgewählt. Ich musste zwar zu jeder Veranstaltung mit der Bahn umsteigen, aber das ist durch eine sehr großzügige Taktung nicht weiter tragisch gewesen. Dafür lag die Haltestelle direkt gegenüber. Im gesamten Hotel hingen original Filmplakate, Requisiten und Filmfotos. Nette Dekoration für ein Hotel in der Film-Metropole Berlin.
Insgesamt kann ich eigentlich nichts negatives über das Hotel sagen. Vielleicht, könnte es mal einen neuen Anstrich vertragen, aber das Bett war bequem und das Essen lecker.
Freitags dann bei TOP Tegel - einem modernen Verwaltungsbau, bei dem die vorangegangenen Einsendeaufgaben besprochen wurde und noch das ein oder andere geklärt wurde. Zwar trocken, aber nicht langweilig, da unser Dozent einer derjenigen war, der auf die Mängel am neuen Flughafen von Berlin hingewiesen hat. Hochinteressant, und so wurde aus dem vorgesehenen Ende der Veranstaltung um 16:30 ein tatsächliches Ende um 17:30, was die ganze weitere Planung für den Abend etwas über den Haufen werfen sollte. Dies konnte aber kompensiert werden, indem ich mich nur ein paar Minuten nach eintreffen im Hotel auf dem Bett rumgelümmelt habe. Abends dann Hard Rock Café Berlin und weil es da zu voll war, ein paar Häuser weiter in einer alt Berliner Kneipe, die 24 Stunden geöffnet ist, Livemusik und gutes Essen geboten hat.
Samstag war der Morgen zu früh, weil die Nacht mal wieder zu kurz war. 8:30 ist aber auch eine unchristliche Zeit, wenn man eigentlich Urlaub hat. Dafür war der Besuch bei der Werkfeuerwehr Bayer hochinteressant.
Mündliche Prüfung - Was hatte ich einen Bammel, aber nach ein paar Minuten war klar, dass alle bestanden haben. Die schriftliche Prüfung... Keine Ahnung. 90 Minuten und 5 Fragen zum vorbeugenden Brandschutz. Zusammenfassend aus 1800 Seiten DIN A4 Studienunterlagen. Schlimm wurde es für mich erst, als ich bei Frage 3 mitten im Schreibfluss drin war und die Ansage kam, dass wir noch 15 Minuten Zeit hätten. Also musste ich mich ein wenig beeilen und ich habe mit 5 Minuten Überzug als viertletzter meine Klausur abgegeben. Das Gefühl ist zwar gut, aber Gewissheit gibt es wohl erst in 3-4 Wochen, wenn die Prüfungsergebnisse vorliegen.
Bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden und abwarten.
Immerhin fand ich zwischen all den Veranstaltungen auch noch Zeit meine Kamera wieder ein wenig zu strapazieren. Ebenso wie die Geduld von Nathalie, die dadurch doch etwas gelangweilt war. Tut mir Leid, Schatz. Ich hatte dich aber vorher gewarnt, wie das normalerweise so abläuft.
Wann ich es schaffe, die Bilder zu bearbeiten und online zu stellen, weiß ich noch nicht. Aktuell bin ich bei rund 1.000 offenen Fotos, die noch durchzusehen oder bearbeiten sind.
Was ich allerdings jedem Berlin-Besucher empfehlen kann ist sich eine normale Tageskarte bei der BVG zu holen und mit den Bussen 100 und 200 eine Rundfahrt zu machen. Dann muss man nicht diese Tour mit den überteuerten Touristenbussen machen, da man an nahezu allen Sehenswürdigkeiten vorbei kommt. Was mir allerdings an Berlin aufgefallen ist:
- Überall sind Baustellen und
- fürchterlich viele Menschen, die komisch angezogen rumlaufen...
Auch wenn es immer wieder heißt, wie toll und großartig es in Berlin ist, kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich war das erste Mal seit 22 Jahren in der bundesdeutschen Hauptstadt und von mir aus kann es wieder so lange dauern, bis ich wieder vorbei komme.
Aber vielleicht auch nicht. Dann aber allein mit Kamera, anderen Objektiven und Stativ. Ob meine Verlobte dann mit kommt, ist fraglich, da ich sie dann mit meiner Kreditkarte zum shoppen schicken müsste, was höchst unvorteilhaft für mein Konto enden könnte.
Auf jeden Fall gab es die ganze Zeit den Ohrwurm:
Dienstag, 9. April 2013
Unter falscher Flagge
Da ist man mal wieder in Deutschland und es ergibt sich die Möglichkeit doch tatsächlich die Möglichkeit ein Spiel meiner 05er zu sehen. Nürnberg ist nun mal nicht so weit weg und die Verlobte hat sich dazu breitschlagen lassen mit mir dahin zu fahren. Das war schon ein kleines Wunder, aber Nathalie ist bereit einige Opfer für mich zu bringen. Besonders nachdem am Vortag die Bayern durch eine nicht besonders überzeugende Leistung bei ihrem Verein Meister geworden ist.
einziges Problem war nur, dass man nach der Ankunft am nächsten Tag vor der Abfahrt noch arbeiten musste. Es gibt nun mal Menschen, die Sonntags frische Brötchen haben wollen...
Ihr kennt mich und ich scharre bei so etwas schon mal mit den Füssen. Aber da meine zukünftige sich mit Vettel messen wollte, hat das alles wunderbar geklappt und wir waren bei Zeiten in der Frankenmetropole. Das die Fahrweise nicht unbedingt Spritschonend war. Passiert halt. Ich war nur wieder überrascht, wie teuer der Sprit durch die Steuern in Deutschland ist. In Abu Dhabi tanke ich dafür 2-3x meinen Lancer voll...
Was allerdings bei der ersten Rast zwischen Aschaffenburg und Würzburg aufgefallen ist: Ich fahre unter falscher Flagge zum Auswärtsspiel.
Natürlich gibt es schlimmeres, aber wenn man dann bedenkt, dass man auch noch ein Trikot von Mahir Sahin (das blaue Erdal-Trikot, ich glaube 1999/2000) und einen UAE-Schal mit dem Konterfei von Sheikh Zayed (Erster Herrscher des Landes) und seinem Sohn Sheikh Khalifa (jetziger Herrscher) dabei hatte... Ein interessanter bunter Mix.
Zum Spiel selber: Ich war etwas überrascht. Nürnberg ist keine Weltreise und an einem Sonntag ohne Probleme zu erledigen -es sei denn man fährt mit der Bahn- und sooo schlecht stehen die 05er in dieser Saison auch nicht und trotzdem war keiner der Gästeblöcke voll. Weder der Steh-, noch der Sitzblock. Wo sind die ganzen "treuen" Fans? Schön war es auf jeden Fall mal wieder alte Bekannte wie Stepanka oder Rolf zu treffen.
Das ein Elfmeter verschossen wurde... Kann passieren. Bis zur Halbzeit konnte man unser Spiel mit dem der Bayern am Vortag vergleichen. Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten. Das Endergebnis dürfte jedem bekannt sein und ich will gar nicht weiter auf das Spiel eingehen, aber ich finde es schade, dass Mainz keine 2 Tore gemacht hat, weil ich dann beim 300. Bundesligator meines Vereines dabei gewesen wäre. (Danke für den Hinweis an den 1905-Podcast)
Bleibt die Hoffnung, dass es nächstes Wochenende gegen den HSV wieder mal klappt.
Ich werde mich jetzt mal wieder um mein Studium kümmern, denn Freitag und Samstag ist Examen in Berlin angesagt und dann habe ich das hoffentlich erstmal hinter mir und kann mich wieder auf andere, wichtigere Dinge im Leben konzentrieren.
einziges Problem war nur, dass man nach der Ankunft am nächsten Tag vor der Abfahrt noch arbeiten musste. Es gibt nun mal Menschen, die Sonntags frische Brötchen haben wollen...
Ihr kennt mich und ich scharre bei so etwas schon mal mit den Füssen. Aber da meine zukünftige sich mit Vettel messen wollte, hat das alles wunderbar geklappt und wir waren bei Zeiten in der Frankenmetropole. Das die Fahrweise nicht unbedingt Spritschonend war. Passiert halt. Ich war nur wieder überrascht, wie teuer der Sprit durch die Steuern in Deutschland ist. In Abu Dhabi tanke ich dafür 2-3x meinen Lancer voll...
Was allerdings bei der ersten Rast zwischen Aschaffenburg und Würzburg aufgefallen ist: Ich fahre unter falscher Flagge zum Auswärtsspiel.
Natürlich gibt es schlimmeres, aber wenn man dann bedenkt, dass man auch noch ein Trikot von Mahir Sahin (das blaue Erdal-Trikot, ich glaube 1999/2000) und einen UAE-Schal mit dem Konterfei von Sheikh Zayed (Erster Herrscher des Landes) und seinem Sohn Sheikh Khalifa (jetziger Herrscher) dabei hatte... Ein interessanter bunter Mix.
Zum Spiel selber: Ich war etwas überrascht. Nürnberg ist keine Weltreise und an einem Sonntag ohne Probleme zu erledigen -es sei denn man fährt mit der Bahn- und sooo schlecht stehen die 05er in dieser Saison auch nicht und trotzdem war keiner der Gästeblöcke voll. Weder der Steh-, noch der Sitzblock. Wo sind die ganzen "treuen" Fans? Schön war es auf jeden Fall mal wieder alte Bekannte wie Stepanka oder Rolf zu treffen.
| (c) meenzer-on-tour.de |
Bleibt die Hoffnung, dass es nächstes Wochenende gegen den HSV wieder mal klappt.
Ich werde mich jetzt mal wieder um mein Studium kümmern, denn Freitag und Samstag ist Examen in Berlin angesagt und dann habe ich das hoffentlich erstmal hinter mir und kann mich wieder auf andere, wichtigere Dinge im Leben konzentrieren.
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