Dienstag, 30. Oktober 2012

Wie ich bereits sagte...

Unter anderem auf Facebook und auch privat via skype oder Telefon oder persönlich.
Ab Donnerstag bin ich vermutlich nicht mehr ansprechbar. Der Formel 1-Zirkus kommt nach Abu Dhabi oder ist bereits schon da. Deshalb fällt auch heute Train Yas aus.

Trotz allem bin ich glücklich. Ich habe Tickets für die Tribüne und jetzt, wo ich in Abu Dhabi wohne, bekomme ich eine Vorstellung, was dafür alles mobilisiert wird...

An der Corniche (Küstenstreifen) wurde bereits vor einigen Tagen die F1-Fanzone eingerichtet. Viel gibt es dort - meiner Meinung nach - nicht zu sehen, aber 2 Dinge sollte man schon einmal gesehen haben.
Den F999 - Ein funktionsfähiger Formel-Bolide mit Sondersignalanlage der Polizei.

Oder das Falcon-Bike:
Ein Motorrad gebaut von den Jungs von Orange County Choppers, bekannt durch die TV-Serie American Chopper.
Die Details und die Verspieltheit an diesem Chopper sind echt beeindruckend. Ihr könnt euch sicher denken, dass man da leider nicht so leicht dran kommt, aber ich bin beeindruckt und muss nicht unbedingt drauf gesessen haben.

Anyhow - Ab Donnerstag beginnt das Theater auf Yas Marina Circuit. Das Programm ist vielseitig und auch ausführlich. Auch wenn der Porsche--Cup dieses mal genauso wenig im Vorprogramm ist, wie Formel 3000 oder ähnliches, sondern "nur" die Australian V8-Supercars-Serie.
Ein kurzer Überblick:

Donnerstag: 
- Pitlane-Walk

Freitag: 
- V8-Supercar 1. und 2. Training
- Formel 1 - 1. und 2. freies Training
- Kylie Minogue-Konzert (kostenlos für Ticketholder)

Samstag:
- V8-Supercars 1. und 2. Rennen
- Formel 1 3. freies Training und Qualifing
- Nickelback-Konzert (kostenlos für Ticketholder)

Sonntag:
- V8-Supercars 3. Rennen
- Formel 1-Fahrerparade
- Startaufstellung
- Hymne (PFLICHT!)
- Rennen
- Siegerehrung
- EMINEM-Konzert (kostenlos für Ticketholder)

Aber auch die Leute ohne Ticket gehen nicht leer aus. In der Fanzone zum Beispiel wird das Rennen -wie auch schon letzte Woche- auf Großleinwand übertragen. Dort finden ebenfalls Konzerte statt. Unter anderem von Mel C. (ehemaliges Spice-Girl - wer sich erinnert) und andere.

Ich bin auf dieses Wochenende gespannt und befürchte irgendwie, dass ich mich nächstes Wochenende fototechnisch in einem 5-stelligen Bereich bewegen werde. Und das alles mit meiner alten Kamera, aber ich bin guter Dinge und werde euch dann mit Sicherheit an meinen Ergebnissen teilhaben lassen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gast-Blog die zweite: Urlaub meiner Eltern in den VAE


Plötzlich war es soweit – manchmal schleicht die Zeit und manchmal rennt sie – wir waren mit unseren Koffern auf dem Weg in die Vereinigten Emirate, um Bernhard zu besuchen und uns ein eigenes Bild von dieser doch etwas anderen Welt zu machen. Etwas mehr als 6 Stunden Flug lagen vor uns. Doch die waren bald überwunden und bei einem Tagesflug gibt es ja auch genug zum aus-dem-Fenster-sehen. Überrascht waren wir, daß um 19 Uhr in Abu Dhabi schon tiefe Nacht war, aber das unterstützte natürlich das Lichtermeer, das uns schon aus der Luft empfing. 
Völlig überrascht waren wir von der überwältigenden Freundlichkeit, die uns von allen, denen wir am Flughafen auf unseren Wegen bis zur Passkontrolle mit Visumerteilung, zum Gepäckband und durch den Zoll begegneten. Wir fühlten uns auch von völlig fremden Menschen willkommen geheissen. 
Schnell haben wir Bernhard in der Menschenmenge entdeckt und schnell waren wir auch mit der Hitzewand vor den klimatisierten Flughafengebäuden konfrontiert. Das war ein Unterschied von ca. 20 Grad zu Deutschland! Und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die sollte uns auch während des gesamten Aufenthalts die meisten Schwierigkeiten machen. Geschickt verstauten die Männer die Koffer im Auto, die dann vor dem Hotel von den Pagen ausgeladen wurden. Für jeden Handgriff gibt es einen, der ihn uns abnimmt, nichts muss man wirklich selbst tun. Ungewohnt, aber man könnte sich dran gewöhnen.
Abu Dhabi ist eine quirlige Stadt, die uns sehr gut gefallen hat. Neben der Moderne mit ihren Malls findet man durchaus auch ältere Gebäude, die liebevoll gepflegt werden – den morbiden Charme, den man den Arabern hier so nachsagt, haben wir in Abu Dhabi nicht gefunden. Fasziniert waren wir von Heritage Village, das für jedes alte Handwerk ein eigenes Haus bereithält, in dem auch noch wirklich nach alten Traditionen gearbeitet und gelebt wird. Und man kriegt nicht gleich den Eindruck, dass es nur ein Museumsdorf ist. 
Die selbstverständlich in großer Zahl vorhandenen Hochhäuser sind ansprechend gebaut und dekoriert – man könnte fast sagen: es macht Freude, sie anzusehen. Mal ist eines rund, mal ist es eckig (mit allen nur möglichen Ecken-Variationen), mal ist es schief geneigt wie der Schiefe Turm von Pisa, mal hat es noch andere Formen. Für uns unvorstellbar sind auch die Autostraßen: ganz normale Straßen durch die Stadt führen in jeder Richtung mindestens 2 Spuren! Zum Abbiegen sind es dann manches Mal bis zu 6 Spuren! Und alles ist begrünt – mit einem enormen Aufwand wird für die notwendige Bewässerung gesorgt – und nachts ist alles taghell beleuchtet. Welch eine Energieverschwendung!
Bei diesem Stichwort fällt sofort noch ein Phänomen ein: ein Auto fährt vor einem kleinen „Tante-Emma-Laden“ vor, hupt, es kommt jemand aus dem Geschäft gelaufen, der durch das Spaltbreit geöffnete Fenster einen Zettel erhält, verschwindet und kommt mit den bestellten Waren wieder zum Auto zurück. Und das alles nur, um nicht bei der Hitze aussteigen zu müssen, sondern mit laufendem Motor und funktionierender Klima-Anlage im Auto sitzen bleiben zu können.
Erwähnenswert ist auch unser Besuch in der „Großen Moschee“ - ein wahres Wunderwerk an Baukunst! Es ist müßig anfangen zu wollen, alle Superlative, die diese Moschee in sich birgt, aufzählen zu wollen. Nur soviel: sie ist die viertgrößte der islamischen Welt und – wir denken- in ihrem Prunk unübertroffen. 
Eine der tollsten Erfahrungen, die wir während unseres Aufenthalts machen konnten, war eine Wüstensafari mit Übernachtung. Die Fahrt durch die Dünen, oft hatte man fast Angst vor dem Umkippen des Geländewagens, war zwar mehr Klamauk – aber das gehört auch dazu. Und der obligatorische Kamelritt – wenigstens die letzten 500 Meter bis zum Camp – das musste wohl von der touristischen Erwartung her erfüllt werden. Aber völlig unerwartet war die freundliche Begrüßung, die liebevoll hergerichteten „Wohn- und Esszimmer“ auf zwei verschiedenen Teppichen  und dann das arabische Essen. Es war einfach nur ein Traum! Und trotzdem konnte das noch getoppt werden von dem dunkelblauen Nachthimmel mit den abertausenden von Sternen, die man sonst wegen der vielen Lichtquellen ringsum gar nicht wahrnimmt. Und diese Stille! Man konnte das Blut in den Ohren rauschen hören – so leise war es. Allerdings nur bis wir in unsere Feldbetten in den Beduinenzelten verschwanden. Dann machten uns die Antilopen und was sonst noch alles da herum schlich und -trampelte klar: das ist eigentlich unser Zuhause und wir dulden Euch hier nur!
Beim Frühstück am nächsten Morgen zeigten sie sich uns ganz nah, waren aber zum Glück noch nicht so verdorben, dass sie von unserem Frühstück etwas abhaben wollten.
Ein wunderbarer Anschluss an die Wüste war die Fahrt quer durch's Land und über das Hajjar-Gebirge nach Fujairah, das bei aller Urbanität auf uns den Eindruck eines leicht verschlafenen, in sich ruhenden Seebades machte. Wir konnten uns sehr gut vorstellen, dass Bernhard sich hier als Anfang seiner Zeit in den Emiraten sehr wohl gefühlt hat. Es fällt uns zur Beschreibung von dieser Stadt immer wieder der englische Ausdruck „cosy“ ein. Man konnte sich rundherum wohl fühlen.
Und eine Besonderheit der Emirate haben wir dort kennengelernt: die Bullenkämpfe, bei denen die Tiere völlig unblutig herauszufinden versuchen, wer von ihnen der Stärkere ist und wer wem zu weichen hat. Sehr beeindruckend!
Die nördlichen Emirate haben wir auch alle kurz kennengelernt und sei es nur dadurch, dass wir eine „All-Emirates-Tour“ gemacht haben, um mit dem größtmöglichen Umweg unter Abarbeitung der meisten Sehenswürdigkeiten endlich nach dem hochgerühmten Dubai zu kommen. Es tut uns wirklich sehr leid und wir entschuldigen uns bei dem Emirat Dubai – aber dort hat es uns nicht gefallen. Dort waren uns zu viele eintönige Hochhäuser, zu viele Baustellen – noch in Betrieb oder auch eingestellt – und die schon zur Gewohnheit gewordene Freundlichkeit haben wir leider auch nicht gefunden. Wir haben uns dennoch die Hauptsehenswürdigkeiten von Dubai angeschaut, haben als eines der „Must Do!“ den Burj Khalifa mit dem Lift erklommen und auf die Stadt heruntergeschaut, waren in den verschiedenen Soukhs und haben auch im Schatten des Burj Al Arab gesessen. Aber dann zog es uns wieder nach Abu Dhabi, wo wir die letzten Tage unseres Aufenthalts in einer anderen Welt sehr genossen haben. Lieb gewordene Plätze haben wir noch einmal besucht und als neuen Punkt noch den Yas Marina Circuit auf einer Rundfahrt über die Rennstrecke kennengelernt. 

Es waren wunderschöne Tage und wunderbare Erfahrungen, die wir in uns aufnehmen durften. Fast möchten wir uns wünschen, dass Bernhard noch ein bisschen länger in den Emiraten bleibt, damit wir noch einmal einen so schönen Ausflug machen dürfen.

Samstag, 20. Oktober 2012

Respekt und herzlichen Glückwunsch

Der FC Bayern München hat es geschafft und (mal wieder) Bundesliga-Geschichte geschrieben.
8 Spiele - 8 Siege!
Alleiniger Halter des neuen Startrekords.
Bisher musste man sich diesen Rekord teilen unter anderem mit Kaiserslautern und zuletzt Mainz 05 teilen. Als FC Hollywood kann man sich natürlich sowas nicht leisten. Als Rekordmeister, Rekordpokalsieger, etc. will man ALLE Rekorde für sich alleine. Und dieser Rekord ist nun auch in alleiniger Hand.
Quelle: kicker.de
Es ist kein Geheimnis, dass ich kein allzu großer Fan der Bayern bin und eigentlich nur im Internationalen Geschäft ein wenig mit den Bayern hoffe. Wenn ich den Gegner allerdings sympathischer finde, wird es so schwer, dass ich mich in der Regel eher neutral verhalte.

Allerdings muss ich anerkennen, dass es eine enorme sportliche Leistung ist, dass man nach 8 Spielen 24 Punkte hat. Ich kenne nur aus eigener Erfahrung, nach 7 Spielen 21 Punkte zu haben. War wunderbar, aber Ehre, wem Ehre gebührt.
Ehre gebührt auch der Eintracht aus Frankfurt, die als Aufsteiger Bayern-Jäger Nummer 1 ist.

FC Bayern-Fans - streicht euch diesen Tag rot im Kalender an.
Ich verneige mich ehrlich vor der Leistung eures Vereins! Es sieht so aus, dass Geld (zumindest in Deutschland) DOCH Tore schiesst.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Persönlicher Song zum Tag

Es ist zwar noch kein Wochenende, aber es ist mir ein persönlches Anliegen mich irgendwie über die ein oder andere Entwicklung zu äußern, obwohl es einen Maulkorb gibt.
Es wird keine Details geben, aber betroffene Personen können sich denken, dass Sie gemeint sein könnten. Wer sich trotzdem angesprochen fühlt kann es geniessen.

Wie so oft, hat man Wünsche im Leben. Der eine behält sie für sich, der andere posaunt sie in die Welt hinaus, ob man es nun wissen will, oder nicht.
Ich habe auch Wünsche und Hoffnungen, aber teilweise hoffe ich, dass diese wahr werden, oder eben auch nicht. Denn wenn man alle seine Wünsche erfüllt bekommen würde...? Was wäre das für eine Welt? Ihr merkt, dass ich auf ein gezieltes Song-Zitat abziele.

I wish I may, I wish I might 
Have this wish I wish tonight 
I want that star, I want it now 
I want it all and I don't care how 

Dies ist natürlich eine gefährliche Sache, aber das kann es auch sein, wenn man auf Gandalfs Rat hört und tatsächlich -entgegen aller Ratschläge- einen Schritt vor die Tür setzt. Denn wenn man nicht aufpasst, tragen einen die Füße dorthin, wo man nicht sein möchte.
Andererseits sind Wünsche genauso gefährlich. einmal ausgesprochen, existieren Sie. Natürlich gibt es gute Wünsche. So wie ich zum Beispiel neulich einer Bekannten viel Glück bei der neuen Arbeitsstelle gewünscht habe, dass sie leider dann doch nicht hatte. Oder aber mein Wunsch, dass ich meine Freundin zu Weihnachten sehe. Mittlerweile sind wir getrennt, aber wir können damit einigermaßen umgehen. Ob, wie und wann wir uns sehen, ist noch nicht endgültig entschieden. Aber meinen Wunsch später im Jahr an meinem Geburtstag nahezu ungestört zu sein, wird sich mit ziemlicher Sicherheit erfüllen. Dafür werde ich schon sorgen!
Jetzt viel Spaß mit King Nothing von Metallica.


Sonntag, 14. Oktober 2012

Wie verderbe ich anderen Leuten den Tag...

Prinzipiell ist das ganz einfach. Unabhängig von der Arbeit, oder der Freizeit. Möglichkeiten gibt es viele. Der aktuelle Fall betrifft die Freizeit und muss erstmal erklärt werden.

Parkplätze sind in Abu Dhabi nicht so reichlich vorhanden, wie in anderen Städten. Aber wie in den meisten Großstädten ist jeder Parkplatz hart umkämpft. Besonders wenn er kostenlos ist. Dazu eine kleine Übersichtskarte von meiner Wohngegend.
Zum besseren Verständnis: Die Strasse mit der grünen Linie ist zwar offiziell kostenpflichtig, wird aber von Mawaqif (vergleichbar mit dem Ordnungsamt in Deutschland) nicht kontrolliert. Nur werden alle paar Monate von dort Autos abgeschleppt, die nicht bewegt werden.
Die rot markierten Flächen sind kostenpflichtig und mit Anwohnerparkausweis. Deshalb musste ich auch neulich 500 Dirham Strafe zahlen, allerdings bekommt man innerhalb von 2 Wochen darauf 25% Rabatt. Aber das ist ein anderes Thema und ich werde mich noch ausgiebig dazu äußern.


Die Straße mit der langen roten Linie ist in beide Fahrtrichtungen befahrbar und mit 3 Humps auch relativ übersichtlich. Parken darf man nur oberhalb der roten Linie. Bei näherer Betrachtung sieht man eventuell auch das ein oder andere Auto.
Die Straße mit der grünen Linie hingegen ist eine Einbahnstraße. Auf dem Bild ist der Verlauf von oben links nach unten rechts. Deshalb kann und darf auch auf beiden Seiten geparkt werden. Auf diesem kürzeren Stück gibt es übrigens einen Hump mehr.

Leider meinen viele meiner Mitmenschen, dass Regeln nur für andere gelten. Ich gebe zu, dass ich dort auch schon gegen die Einbahnstraße eingebogen bin, aber dann auch nur, wenn der erste oder zweite Parkplatz frei war. Meistens komme ich sowieso von oben angefahren, dass ich gar nicht erst in Versuchung komme. So auch heute!
Ich komme von oben runter und hatte eigentlich schon resigniert und mich darauf eingestellt, dass ich weit zu meiner Wohnung laufen müsste. Dann wurde allerdings ein Parkplatz frei. Ich hab mich schon richtig gefreut und dann kommt so eine blöde Tussi gegen die Einbahnstrasse und stellt sich gegen die Fahrtrichtung auf den eben frei gewordenen Parkplatz. Boah, war ich sauer, aber ich habe eine gute Erziehung genossen und so habe ich sie doch gebeten mal das Fenster zu öffnen.
Auf die Frage, ob sie wüsste, dass dies eine Einbahnstrasse sei kommt eine tolle Antwort. "Ich wohne hier seit 6 Jahren und das ist keine Einbahnstrasse."
Na gut. Ich bin mir sicher es besser zu wissen und kontrolliere meinen Wissensstand. Daraufhin gehe ich zurück zum Saab der netten Dame und bitte sie kurz mitzukommen. Madame scheint sich mittlerweile gar nicht mehr so sicher zu sein, denn sie argumentiert, dass gerade im unteren Teilstück doch sooo viele falsch herum (von unten nach oben auf der Karte) parken würden.
Kann schon sein, aber die machen es alle falsch. Aber immerhin, sie kommt mit...
An der Einmündung (auf der Karte unten) angekommen frage ich sie höflich aber bestimmt (unter dem Hinweis, dass ich mit der Parkplatzsituation hier auch nicht zufrieden bin) was denn bitte das folgende Schild bedeutet...:

Schon erstaunlich, wie schlecht das Erinnerungsvermögen von manchen Menschen ist. Und die Ausrede, dass dieses Schild noch nicht so lange dort hängen würde, lasse ich einfach unkommentiert. Sie hat allerdings versprochen sich in Zukunft daran zu halten. Glaub ich ihr zwar nur bedingt, aber egal. Mein Frust ist abgebaut!

Samstag, 13. Oktober 2012

Mein Song zum Wochenende

Gestern hatte ich keine Idee, welchen Song ich nehmen sollte. Aber wie so oft kommt aus irgendeiner Richtung wieder eine Idee und ein Thema, dem man sich annehmen kann.

Ich hätte den Blog auch beginnen können mit "Die Wissenschaft hat festgestellt". Doch leider wird dann viel zu schnell alles geschluckt und jede Halbwahrheit geglaubt, nur weil es von "der Wissenschaft" stammt. Es ist bis heute auch nicht geklärt, wer "Die Wissenschaft" ist. Aber das soll nicht das Thema von heute sein. Aber auch viele Studien/Statistiken werden einfach so hin genommen und man macht sich keine weiteren Gedanken. Nicht umsonst heißt es "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

Ich hätte auch schreiben können "Die Jugend von heute"... Oh mein Gott. Ich komm mir so alt vor. Ich brauche es noch nicht mal zu sagen. Das schreiben des Satzes reicht mir schon.

Wenn wir beides kombinieren, kommen wir aber endlich zum eigentlichen Thema. Gestern bekam ich über eine Bekannte den Link von Spiegel online, in dem es um zu wenig Schlaf bei der Jugend geht. Abgesehen von einigen Rechtschreibfehlern -die ich bei mir erwarte, aber nicht beim Spiegel- ein interessantes Thema.
8800 Personen im Alter von 16-25 (also die "Werberelevante Zielgruppe) wurden befragt und das Ergebnis war, dass sie im Schnitt nur 6 bis 7 Stunden pro Nacht schlafen, was laut Meinung "der Wissenschaft" zu wenig ist. Weiterhin empfiehlt der Studienleiter der Altersgruppe täglich eine Stunde mehr zu schlafen. Allerdings mit der Begründung, dass das Gehirn mehr Schlaf brauchen würde, die Jugendlichen aber immer länger wach bleiben.
Als Ursachen werden Medienkonsum und der frühe Schulstart angegeben. Klar, denn wenn das Dschungelcamp oder die Superstar-Entscheidung erst um Mitternacht ausgestrahlt wird, muss man ja wach bleiben, damit man in der Schule/auf der Arbeit mitreden kann. Die Argumentation, dass sie sich mit Smartphone und Laptop beschäftigen würden, kann man natürlich auch nicht ganz von der Hand weisen.
Wegen der medialen Gestaltung finde ich aber nicht, dass man den Schulstart auf 9 Uhr oder später verschieben sollte. Die sollen bei Zeiten ins Bett gehen und schlafen. Hab ich damals auch so gemacht, auch wenn es nicht immer leicht war am nächsten morgen aufzustehen. Und das ohne den gesamten Medialen Konsum. Ohne Smartphone oder Laptop. Als ich in der Altersgruppe war, begann ich ausserdem schon zu arbeiten. Also musste ich um 7 Uhr in Johannisberg sein. Der Weg dorthin war auch nicht immer einfach, aber es wurde geschafft.
Mittlerweile sieht das ganze so aus, dass ich (je nach Arbeitsaufwand an der Academy) zwischen 3 und 6 Uhr aufstehe. Spätestens 6:30 Uhr ist Abfahrt, da ich und meine Kollegen noch eine ordentliche Strecke zurücklegen müssen.
Wie schon so öfter mal geraten: Einfach mal abschalten und ins Bett gehen. Schlafen kann nämlich auch was sehr schönes sein.
Solange ihr nicht so einen Unfug macht, wie ich gestern auf einer anderen Seite gelesen habe. Ein 17-Jähriger ist mit einer 15-Jährigen Beifahrerin, ohne Führerschein mit geklauten Kennzeichen in einen LKW gefahren. Dabei war er wohl unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln...
Ich selber hatte in den letzten Wochen ein klein wenig zu wenig Schlaf und habe bemerkt, wie sich das auf den Körper auswirkt. Vielleicht auch Altersbedingt. Trotz allem ist damit der Song zum Wochenende in Stein gemeisselt und es ist mal wieder Zeit für einen Klassiker.

Freitag, 12. Oktober 2012

Irrungen und Wirrungen

Es ist schon wieder Wochenende, mein Besuch am Flughafen und für mich geht es ganz normal weiter. Ich lese dies, wundere mich über das und bin entsetzt über jenes.

Heute ist mir aber fast das Mittagessen aus dem Gesicht gefallen. Die EU bekommt den Friedensnobelpreis!

Wofür? Hab ich mich auch gefragt... Zitat: "Für den Beitrag zu Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa.Ah, ja!

Friede - Stimmt, wir haben seit 67 Jahren keinen Weltkrieg mehr in Europa gehabt. In den 90ern hatten wir ja nur die Massaker im ehemaligen Jugoslawien, den Terror der ETA, Nordirland-Konflikt  und so weiter.

Versöhnung - Hmmm. Da wären die Griechen, die Hakenkreuz-Fahnen hissen und schwarz-rot-gold verbrennen, und sich beschweren, dass die "bösen Deutschen" angeblich versuchen ihnen aufzuzwingen, ihren lockeren Lebensstil aufgeben sollen. Oder die Spanier und die Basken. Briten und Iren (respektive Katholiken und Protestanten). Auch diese Liste ließe sich fortsetzen. Wenn man das ganze ins lächerliche ziehen wollte, könnte man es runter schreiben bis hin zu dem Konflikt zwischen Frankfurt und Offenbach!

Demokratie - Was soll man auch sonst machen. Die Monarchien in Europa sind mittlerweile nur noch obligatorisch und haben wenig bis gar nichts mehr zu entscheiden. Und im großen und ganzen hat sich das System bewährt. Auch wenn der Lobbyismus nervt, so wird man ihn auf einer Marktwirtschaftlichen Demokratie vermutlich NIE ganz verdrängen können. Somit hatte Pierce Brosnan in seiner ersten Rolle als Bond recht, als er sagte: "Regierungen wechseln, die Lügen bleiben die gleichen."

Menschenrechte - Hat man in Europa. Unbestritten. Aber der Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen ist oftmals ziemlich groß!

Interessanter Weise habe ich kurz nach der Verkündung einen interessanten Beitrag auf Facebook aus der Schweiz (!) gefunden. Mein Bekannter Boni schrieb: "R.I.P. Friedensnobelpreis / 1901-2012 / seit 2009 auf der Intensivstation, bis man heute den lebenserhaltenden Maschinen den Saft ganz abgedreht hatWenn es nicht so ernst und traurig wäre, müsste ich fast lachen. Teilweise ist die Vergabe des Nobelpreises schon merkwürdig. Wichtige Persönlichkeiten wie Ghandi haben den Friedensnobelpreis nie erhalten, andere erhalten diese Auszeichnung für (Zitat): "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken"... Und das nach nur ein paar Monaten im Amt, als die Gefahr drohte, dass sich für seine Armee eine zweite, dritte oder vierte merkliche Schlappe geben würde. Kaum hatte man verkündet, dass die USA sich aus Afghanistan und dem Irak zurückziehen, bekam Obama den Preis verliehen. Vielleicht Vorschusslorbeeren, vielleicht Berechnung und gutes Marketing - Wenn man von sowas reden kann. Insgesamt ist die Liste der Würdenträger interessant zu lesen und meiner bescheidenen Meinung nach auch berechtigt, aber teilweise frage ich mich auch nach der weiteren Begründung und wer die Mitbewerber waren. Zum Nachlesen
Interessant auch 1988 - Die UN-Blauhelmtruppe. Okay, diese Armee hat den Auftrag der Humanitären Hilfe. Trotz allem ist und bleibt es eine Armee. Im genaueren Sinne ist es nicht mal EINE Armee, sondern der Verbund VIELER Armeen.
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass ich die diesjährige Entscheidung (inklusive der Alternative Helmut Kohl als Preisträger) nicht gut finde und vermutlich nicht weiter verfolgen werde. Vielleicht nur noch den Nobelpreis der Literatur, wobei auch das nachlässt. Es gibt einfach fast keine Hemmingways mehr. Die Ausnahmen sind gering, aber in unserer schnelllebigen Zeit ist es fast kaum noch möglich ein gutes Buch zu finden, oder zu lesen.

Nur mal so nebenbei: Stand Oktober 2012 gibt es zu der Urkunde und der Medaille mit dem Konterfei von Alfred Nobel auch noch 8 Millionen schwedische Kronen! Das sind zwar nur grob gerechnet 921.912 Euro, aber ich befürchte, dass wir nie erfahren werden in welchen Kanälen das Geld verschwindet. Aber ich bin mir sicher, dass es sich jemand gefallen lassen wird mit dem Geld.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Auf der Suche....

... nach Ruhe, Langsamkeit, und einem Ort zum Entspannen.

Unter anderem. Wie dieser Sinneswandel kommt? Vielleicht bin ich nur etwas angespannt durch den Schlafmangel, mehrere Arbeitsintensive Wochen, den Verkehr in Dubai und Abu Dhabi, oder.... Ich weiß es einfach nicht. Vielleicht werde ich auch einfach nur langsam alt.

Hintergründe gibt es viele.
In den letzten Tagen viele Kilometer gefahren, Lichtermeere bestaunt und insgesamt viele Reizüberflutungen gehabt. Unter anderem sind folgende Faktoren etwas aggressiv, aber andererseits auch auf der Suche nach einem Ruhepol.

Zum einen war da dieser eine Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn, der meinte mich überholen zu müssen, obwohl ich auf der linken Spur war und sowohl vor als auch neben mir andere Autos waren. Ein Standstreifen auf der linken Seite macht es möglich. Der hat aber seine Rechnung postwendend bekommen, da ein paar Autos weiter vorne auf einmal alle Ecken in rot und blau zu blinken begonnen haben. Den Strafzettel hätte ich nicht sehen wollen!
Oder ein anderer, der meinte auf der Ausfahrt des Parkplatzes von der Marina Mall Abu Dhabi meinte durch die Baustelle mit Tempo 120 (gefühlt) durchpreschen zu müssen. Schön, dass man sich an der nächsten Ampel wieder getroffen hat.
Was aber alle Verkehrsteilnehmer mal lernen könnten, wäre die Spur -speziell in Kreisverkehren- zu halten. Aber das werden die hier wohl nie kapieren.

Da mein Wochenende noch weit entfernt ist und ich selbst dann nicht weiß, wohin ich mich zurückziehen könnte um meine Ruhe zu haben, versuch ich es einfach mit der Dschungelbusch-Methode.

Egal wo, nehmt euch ein Beispiel und schaltet einen Gang runter.


Freitag, 5. Oktober 2012

Desert Safari und "Mein Song zum Wochenende"

Passt das? Ja, wenn ich euch "kurz" erklären darf, wieso:

Hab ja gesagt, dass ich viel um die Ohren habe. Mittlerweile bin ich Single und habe auch ein paar andere Erfahrungen gesammelt.
Zum Beispiel, dass der Service im InterContinental Abu Dhabi bzw. da im Belgian Cafe nicht besonders gut ist, dafür die Speisen um so besser...! Falls ihr mal dort sein solltet, kann ich euch das Beef Stew nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen.
Und wenn man schon mal in den Emiraten ist, stellt man schnell fest, dass es ein lautes, buntes und hektisches Land ist. Für meine Eltern und mich hatte ich zum gemeinsamen Wochenende eine Safari mit Übernachtung in der Wüste gebucht. Nicht ganz günstig, aber das Rahmenprogramm versprach einiges.

Da ich Donnerstag noch arbeiten war, konnte ich erst kurz nach drei -auch wegen dem Verkehr- in Dubai ankommen. Kaum mit den Eltern getroffen, klingelte auch schon das Telefon. Unser Guide mit der aufgeregten Frage, wo wir denn bleiben würden. Treffen wäre um 15:15 - Komisch, denn in allen Nachrichten, die ich mit dem Veranstalter ausgetauscht habe stand 16 Uhr...
Sei es drum. Im Geländewagen -ich weiß wieder, warum ich sie nicht mag- sammelten wir noch 2 andere Touristen aus Frankreich auf und fuhren rund 50 Kilometer von Dubai mitten ins Nirgendwo.
Als am ersten Sammelpunkt (einer Falken-Flugshow) allerdings 40 oder 50 andere Geländewagen standen, dachte ich an nichts gutes mehr. Da wir durch die mangelhafte Kommunikation zu spät waren, war dieses Event leider gerade beendet, als wir eintrafen. Sch....ade!

Dann wurde es allerdings erst richtig interessant. Unser Guide erklärte uns, dass wir 5 die ersten und einzigen wären, die in der neuen Saison (seit 1.10.) die Overnight-Safari gebucht hätten. Nach einigen sehr netten Dünenüberquerungen ging es dann die letzten Minuten per Kamel in unser Camp. 3 Zelte, 1 Aufenthaltsbereich, 1 Essbereich. Der Grill brutzelte bereits und in der zunehmenden Dunkelheit ist mir zum ersten mal aufgefallen, wie schnell der Sand auskühlt.
Essen, Trinken, Und die Geschichten von unserem Guide waren wunderbar, aber am schönsten war wirklich die Ruhe in den Pausen...! Keine Klimaanlagen, keine Sportwagen, die nur 2 Gänge besitzen... einfach nur RUHE! Okay, ein paar Tiere haben immer ihre Laute von sich gegeben, aber das ist nur natürlich. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass so viel Getier in der Wüste unterwegs ist.
Grizmek hatte Recht: Die Wüste lebt.
Und dass es so ein toller Tag werden würde, hatte ich mir auch nicht erhofft. Immerhin waren es morgens noch 23°C und Nebel mit Sichtweite unter 50 Meter gewesen.
Aber trotz allem war ich froh, als wir wieder die Zivilisation erreichten. Eine gute Dusche ist nun mal doch nicht zu verachten und ich vermute, dass ich den feinen Sand aus der Wüste noch überall finde, wenn ich nächstes Wochenende wieder meine Wäsche wasche, oder in der Richtung.

Als Schmankerl für die, die es bis hierher durchgehalten haben: Schönes Wochenende mit einem Songtitel, der nicht besser dazu passen könnte....


Montag, 1. Oktober 2012

SKANDAL.... !.

Ein schwedischen Möbelhaus retuschiert für einen Katalog in Saudi-Arabien (folgend abgekürzt mit KSA)  Frauen aus den Bildern, weil man unbedeckte Haut sieht und Deutschland regt sich auf...

Ich will hier keine Lanze für die einen oder anderen brechen, aber die Kommentare, die man unter dem Artikel von der  Welt auf Facebook lesen konnte grenzt schon stark an... ich weiß auch nicht.

Ich möchte einfach mal behaupten, dass 80% plus X der Leute noch nie in einem richtig islamisch geprägten Land waren. Ich lebe zwar in einem islamischen Land, dass aber dank der Weitsicht seiner Herrscher relativ weltoffen ist.
Erster großer Fehler ist bei Saudi-Arabien von einer Diktatur zu reden. Meines Wissens nach ist Saudi-Arabien ein Königreich. Der Islam wird dort strenger ausgelegt als woanders. Wie ich bereits neulich geschrieben hatte, geht das dann auch direkt in die Richtung Meinungs- und Religionsfreiheit. In Riad wird man -vermute ich- keine christliche Kirche finden, wie bei mir in Abu Dhabi. Zwar unterscheiden diese sich von den Kirchen in Europa, aber man stellt sich ja auch quer, wenn es um Minarette in Deutschland geht (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich verstehe natürlich auch die Argumentation, dass die Frau ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ist, aber leider ist die Weltanschauung in KSA ein wenig anders, als in den Emiraten, der Türkei oder in "der westlichen Welt".  Religion ist ohnehin immer ein heikles Thema. Wenn es nach mir ginge, könnte jeder an das glauben, an was er möchte und die Kirchen/Glaubensgemeinden oder wie auch immer man sie nennen möchte könnten beratend da sein. Dies fordert aber sehr viel Respekt gegenüber den anderen ab. Und den habe ich in nahezu allen Kommentaren vermisst.
Aber geben wir Ihnen Zeit. Im Mittelalter sind auch die Christen durch die Welt gezogen und haben im Namen Gottes getötet. Die Geschichte wiederholt sich also leider mal wieder.

Von einem "Kniefall und der Anbiederung der westlichen Welt an diese beschissene Religion" (Originalzitat)kann und will ich nichts wissen. Im gezielten Fall ist der Islam doch schon ein Teil von Deutschland. Geht doch einfach mal nach Frankfurt, München oder Berlin und seht euch um, wieviele Kopftücher zu sehen sind. Mich stören die nicht und ich komme gut mit klar.
Zum anderen habe ich hier unten in den Emiraten mittlerweile auch Freunde, Bekannte und Kollegen die Moslems sind und ich habe selten ein gastfreundlicheres Volk kennen gelernt. Kann sein, dass dies auf die Emirate begrenzt ist, aber ich fühl mich hier wohl. Man begegnet sich im täglichen Leben mit Respekt und kommt aufeinander zu.  Und nicht nur mir geht das so. Auch anderen Kollegen. Ich kann mittlerweile Einladungen zu diversen Essen und Hochzeiten vorweisen und jedesmal war ich nicht "nur ein Kollege" sondern wurde als Freund empfangen und aufgenommen.

Die restlichen Kommentare schlagen fast alle in die gleiche Richtung. Mal mit mehr oder weniger Sinn für Humor (Warum müssen die Saudis bei IKEA einkaufen, die sind doch alle reich) oder mal von Muslimen, die ihre Sicht der Welt darbieten.
Stellenweise wird auf beiden Seiten über die Stränge geschlagen, aber man sollte aufeinander zugehen.

Jetzt noch kurz die Frage: Warum sollte IKEA nicht im KSA verkaufen dürfen und um diesem nach den Sitten und Gebräuchen des Landes nach zu kommen wird einfach der Katalog angepasst? Für mich absolut verständlich und nachvollziehbar.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum man sich in Deutschland darüber aufregt.
Deutschland hat genug eigene Probleme...
Und noch was zur Verhüllung der Frau ob mit oder ohne Schleier oder auch einfach nur der "respektvollen Kleidung"...
Seit ich hier unten bin, war ich zwei mal im Sommerurlaub in Deutschland. Ich habe mich fast erschrocken, als mir Frauen über den Weg gelaufen sind, die lediglich 2 etwas breitere Gürtel umgeschnallt hatten und dass dann "Kleidung angezogen"nannten. Es muss ja nicht direkt eine Abaya sein, aber etwas mehr Stoff ist mitunter angenehmer anzusehen. Des weiteren finde ich auch die "Versexung" in den Medien, Werbung, Illustrierten sowie den Magerwahn, den es stellenweise in der Modelbranche gibt fürchterlich.

All das ist ein schwieriges Thema und natürlich gibt es überall in der Welt Probleme. Mal sind sie so geartet, dass Frauen kein Auto fahren dürfen -es stellenweise aber trotzdem tun- oder die halb nackten Frauen, die Werbung auf Messen für irgendwelche Autos oder Verbrauchsgüter machen. Wobei letzteres vermutlich viele nicht als Problem sehen werden oder gar wollen.
Und ich hoffe mich zum letzten Mal zu dem Thema geäussert zu haben.
Denkt an meine Worte: Entweder führt uns der Islam-Hass in eine Energiekrise der westlichen Welt oder (worauf vorheriges hinführen könnte) den dritten Weltkrieg, der entweder um Ressourcen oder um die Religion geht. Wenn nicht sogar um beides...

Kleiner Nachtrag:
Geht mal zu einem Moslem aus der Nachbarschaft -ist immerhin eine der grössten Religionen Deutschlands nach dem Christentum- und setzt euch zu ihm und unterhaltet euch über alles mögliche. Laßt aber auch andere Meinungen als die eure zu.