Samstag, 26. November 2011

Ready for boarding? - Ein weiterer Selbstversuch

Am 24. November wollte ich wieder von Frankfurt nach Dubai fliegen. An sich keine große Sache, besonders, wenn man sich mittlerweile an Flughäfen wohler fühlt, als am Bahnhof. Ich gebe zu, dass die Sicherheitskontrollen und die langwierigen Einstiegsprozeduren schon etwas nerven, aber der 11. September 2001 hat nun mal die Welt des Fliegens verändert.
Bei allen bisherigen Flügen dieses Jahr gab es noch keine Probleme. Diesmal sollte ALLES anders werden. Angefangen bei der Sicherheitskontrolle, die ich zweimal durchlaufen musste, über das doppelte Boarding und wir stehen immer noch in Frankfurt, worüber ich im nächsten Blog schreiben werde.

Bei der ersten Sicherheitskontrolle wurde mein Zippo-Feuerzeug beanstandet. Es dürfte "nicht funktionsfähig" sein. Also Feuerstein raus, Problem gelöst - meiner Meinung nach. Nach Ansicht der Kontrolleure aber leider nicht. Ich sollte doch bitte noch die Watte mit Wasser ausspülen, damit das darin gespeicherte Benzin raus gewaschen wäre. Also mein ganzes Handgepäck wieder zusammen gepackt und das nächste Bad aufgesucht. Dort dann gut 10 Minuten Wasser durch die Watte laufen lassen und das Problem sollte gelöst sein - meiner Meinung nach!

Beim zweiten Versuch die Sicherheitskontrolle zu passieren sagte mir ein anderer Mitarbeiter, dass die Watte entfernt werden müsste...! Ja, die Leute machen auch nur Ihren Job und haben ihn eventuell nur angenommen, dass sie andere schikanieren können, oder einen Job annehmen mussten, aber ist das ein Grund sich ausgerechnet mich auszusuchen???

Wer schon mal geflogen ist, weiß, dass keinerlei spitze Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Wie also soll man die Watte entfernen? Unterstützung vom Personal gibt es erstmal keine. Also blieb als letzte Möglichkeit, das gesamte Innenleben des Zippo zu entsorgen und die leere Hülle mit zu nehmen. Ein Innenleben kann man ja aus einem Billigzippo wieder einsetzen. Die Hülle wird da schon problematischer zu ersetzen. Diesmal war sogar das Personal an der Sicherheitsschleuse meiner Meinung.

Der dritte Versuch diese Kontrolle zu überwinden, sollte also erfolgreich sein... DENKSTE! Als ich wieder mein Zeug zusammen packte, kam ein weiterer freundlicher Mitarbeiter und fragte, ob in dieser einen Tasche eine Kamera sei und ob er damit einen kurzen Test machen dürfte. Also auch noch diese Prozedur über mich ergehen lassen, weil ich ja wusste, dass keinerlei Sprengstoffspuren an meiner Kamera sind. Ging ja dann immerhin auch in ein paar Minuten über die Bühne.

Was beim Versuch nach Dubai zu fliegen passierte erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe, aber ich kann euch verraten, dass mein Sitznachbar im Flieger 8 (!) Feuerzeuge im Handgepäck hatte, was aber nichts mit dem morgigen Thema zu tun hat.

Freitag, 25. November 2011

Wenn einer eine Reise tut...


... dann kann er was erzählen. Ich weiß nicht, wie alt das Sprichwort ist, aber es stimmt auf jeden Fall. So wird heute und in der nächsten Folge des Blogs beschrieben, was ich auf meinem Kurzurlaub in Deutschland durchgemacht habe.

Heute könnte der Blog ebenso gut in die Kategorie "Ready for boarding" fallen, aber das würde in anderer Hinsicht auch nicht so gut passen, wie der gewählte Titel.

Ich beschloss ja vor einiger Zeit zum Geburtstag meiner Verlobten in Deutschland zu sein und gleichzeitig meinen Resturlaub zu verbraten. So weit so gut. Da ich ein wenig aufs Geld schaue, suchte ich mir über eine Flugsuchmaschine einen günstigen Flug und landete via Cheapticket bei Gulf Air. Die Buchung klappte Problemlos, auch die Reservierungsbestätigung kam umgehend. Was mich allerdings beunruhigte war die Tatsache, dass ich 2 Tage vor dem Flug nach Frankfurt immer noch kein Ticket von Gulf Air bekommen hatte. Also mal das nette Call Center der Fluglinie angerufen und nachgefragt mit Reservierungsnummer, Name usw. Das ich kein Ticket bekommen hatte, ließ sich ganz einfach damit erklären, dass Cheapticket meine Emailadresse nicht, bzw. nicht richtig  weitergeleitet hatte. Als wir dies am Telefon geklärt hatten, kam auch umgehend mein Ticket per Email. Erleichterung! Tags drauf der Online-Check in. Tolle Erfindung, wenn es denn funktioniert, denn wie auf dem Bild zu sehen, war das alles nicht so leicht und trieb meinen Puls und mein Stresslevel in ungeahnte Höhen...

Also bin ich mit Freunden extra früher an den Flughafen, um das Missverständnis zu klären, weil der Flug auch auf der Webseite der FRAport zu finden war, was endgültige Konfusion bei  mir bedeutete. Am Schalter allerdings bekam ich beide Boardingkarten, so dass es keinerlei Probleme gab.

Der Service an Bord selber war berauschend. Auf dem kleinen Hopser über den Persischen Golf nach Bahrain einen kleinen Snack in Form von Sandwich und Kitkat´s. Bequem und ähnlich viel Beinfreiheit, wie bei Emirates. Das Boarding in Bahrain für die Maschine  nach Frankfurt, ließ aber auf sich warten. Mit gut 20 Minuten Verspätung begann dieses, was einem pünktlichen Start aber keinen Abbruch  bereitete. Ebenso die Planmäßige Landung in Frankfurt. Das Servicepaket mit Flugzeugsocken, Schlafmaske und Ohropax stellte mich rundum zufrieden und ich schlief schon tief und fest, bevor wir überhaupt auf Reiseflughöhe ankamen. Höhe Wien weckte mich dann der Duft von Kaffee, der aber weniger gut war und einen großen Pott in Frankfurt verlangte.

Und unabhängig der Tatsache, ob ich später nochmal privat fliege oder nicht. Ich schaue nicht aufs Geld, fliege aber dafür dann mit Emirates. Da hatte ich bislang am wenigsten Ärger.


Und morgen geht´s dann schon weiter mit dem Rückflug und deutscher Gründlichkeit.

Mittwoch, 16. November 2011

Menschen sind selten perfekt

Wie bereits in meinem letzten Blog angesprochen, wollte ich noch weitere Videos dazu veerlinken.
Diesmal handelt es sich um einen Werbespot, den vielleicht der ein oder andere schon gesehen hat.

Mir geht es jedesmal ein wenig ans Herz und hoffe, das kürperlich benachteiligte Menschen irgendwann mal die gleichen Chancen haben barrierefrei zu leben. Das fängt schon bei den Barrieren im Kopf an. Laßt und was gemeinsam dagegen tun...

Montag, 14. November 2011

Die Macht der Worte

Worte sind mächtig. Das wissen wir nicht erst seit gestern. Bücher wurden darüber geschrieben, Vorträge gehalten und Filme gedreht.
Ein Wort kann verletzen, Trost spenden und vieles mehr. Einmal ausgesprochen kann man sie nicht ändern. Höchstens vielleicht bedauern.
Geschriebene Worte sind noch schlimmer. Einmal auf Papier festgehalten kann man sie zwar mit Tipex unkenntlich machen, aber geschrieben sind sie immer noch. Auch wenn man etwas neues darüber schreibt.Unter der Oberfläche ist es immer noch da.
Und wie schnell passiert es mal,dass einem ein unbedachtes Wort rausrutscht.

Es gibt auch ein Sprichwort, dass die Lüge über die Welt gelaufen ist, bevor sich die Wahrheit einen Stiefel angezogen hat. Ist auch was wahres dran. Aber als ich gestern auf Facebook ein Video meiner Bekannten Bamba gesehen habe, kam schon eine kleine Gänsehaut zusammen. Das Video zeigt in einem schönen Beispiel, was Worte ändern können.
Von der einfachen Nachricht "Ich bin blind und brauche Hilfe" wird "Es ist ein schöner Tag und ich KANN IHN NICHT SEHEN."

Falls ihr das Video nicht nicht gesehen habt, stell ich es hier nochmal mit ein. Ihr dürft gerne weiterleiten und kopieren. Es wird in den nächsten Tagen ein oder zwei weitere Videos von ähnlichem Inhalt geben.

Sonntag, 13. November 2011

Mein Song zum Wochenende

Wie sollte es anders sein. Gestern meine erste "richtige" Ausfahrt mit dem Rennrad in Fujairah gemacht. 57 Kilometer ebi einem 27er Schnitt. Zufrieden, aber noch nicht am Ende der Möglichkeiten.

Es war Samstag und daher war es etwas ruhiger auf der Strasse. Trotz allem war ich doch überrascht, wie positiv die meisten Autofahrer reagierten. Neben Anfeuerungen in der Steigung nach Bitnah wurde auch das ein oder andere mal eine Flasche Wasser angeboten.
Die Abfahrt wieder in Richtung Heimat war etwas weniger schön. Allerdings nur wegen einem Zwischenfall an einem U-Turn kurz vor der Ortsgrenze von Fujairah. Ein Pickup wendete, die beiden Leute im Auto grinsten mich an, winkten mir zu und stellen ihre Vorderachse und die Motohaube in meinen Weg.
Die einzige Erkenntnis die sich mir offenbarte. Ich fahr nächstes mal nicht mehr in Richtung Norden an der Küste entlang, sondern eher in Richtung Masafi um mich ein wenig für die Berge fit zu machen, dass ich eines Tages auch mal die Sharjah-Kalba-Road fahren kann. Landschaftlich und Streckentechnisch eine echte Herausforderung.

Jetzt zu dem Song. Ein Klassiker, der nicht weiter beschrieben werden muss.
Viel Spaß.

Samstag, 12. November 2011

Termin zum merken!

Donnerstag, den 17.11.2011.
Mit etwas Glück -und wolkenlosem Himmel- kann man wieder Leoniden sehen. Bevor der Begriff gegoogelt wird. Das sind Sternschnuppeenschwärme, die ihren Ursprung im Sternbild Löwe haben (Quelle: SWR3-Podcast).

Ich wünsche euch gutes Wetter und genügend Wünsche, sowie dass sie dann auch in Erfüllung gehen.

Donnerstag, 10. November 2011

Metamorphose



Metamorphose bezeichnet den Gestaltenwechsel oder die Verwandlung einer Gottheit, eines mythischen Wesens oder eines Menschen, seltener von Tieren oder Objekten. Diese kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Häufig verläuft die Verwandlung einer Gottheit oder eines Menschen in ein Tier. Soweit die Bezeichnung in freien Enzyklika.

Metamorphosen gibt es überall. Bei den klassischen Kindermärchen von früher wurde aus einem Frosch ein Prinz. Bei den etwas neueren Geschichten werden Vampire zu Fledermäusen. Und in der Realität wird mitunter ein Traumauto, ein finanzierbares Auto.

Ich spiele ja seit ich wieder einen Führerschein habe mit dem Gedanken mir ein neues Auto zu kaufen um das in geraumer Zeit mit nach Deutschland zu nehmen. Am liebsten natürlich ein BMW, aber bei den Preisen, die die verlangen kann sich das kein Normal sterblicher leisten. 300.000 Dirham (rund 60.000 Euro) für einen GT ist doch/leider außerhalb meiner Möglichkeiten. Da muss man nun mal realistisch bleiben. Doch was ansonsten. Mit Ford hab ich sehr gute Erfahrungen und einen weißen Toyota findet man in diesem Land nicht wieder. Angeblich ist der Toyota Corolla in weiß das meist verkaufte Auto der Welt. Wenn ich die Unmengen an weißen Corollas hier sehe, bin ich  geneigt das zu glauben.

Heute war ich mal bei unserer Ford-Garage in Fujairah und ein weißer (gibt es halt hauptsächlich hier) Mondeo hat meine Aufmerksamkeit erlangt. Mit den entsprechenden Papieren gibt es dieses Auto dann für 69.000 Dirham (knapp 12.000 Euro). Ist zwar immer noch eine Menge Geld, aber eine andere Hausnummer als BMW und eine Werkstatt hätte ich auch vor Ort. Weiterhin ist der Ford ein Kombi, den BMW hier nicht ausliefert (Daher die Orientierung in Richtung GT-/X-Modell).

Man muss nun mal abwarten, wie sich  alles entwickelt. Vielleicht schau ich ja auch nochmal bei Mercedes oder GM vorbei und  finde da ein gescheiteres Angebot. Ansonsten bleibt es bei der Metamorphose von einem BMW zu einem Ford.

Mittwoch, 9. November 2011

Zur Erinnerung

Heute vor 22 Jahren wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet.
Darum heute auch nur ein Bild, dass die damalige Stimmung widerspiegelt.

Und ein Linktipp: www.chronik-der-mauer.de

Dienstag, 8. November 2011

Thema: Bullfights in Fujairah

Gestern war ich mit ein paar Kollegen bei den Bullfights und habe dort Fotos gemacht. Erwartungsgemäß dauerte es nicht lang, bis die ersten abwertenden Kommentare geschrieben wurden. Zwei davon waren "Arme Viecher, wie kann man sich sowas auch noch angucken?! Ekelhaft!" und "hm... wieviel muss ich wissen wenn ich augen im kopf habe ? ;) íst das etwa für dich schön anzusehen? wieviel spass die tiere bei der sache haben ist wirklich kaum zu übersehen :)))"

Das Verhalten, dass die Stiere an den Tag legten ist rein tierischer Instinkt. Bis sie in die Arena geführt wurden waren sie die Ruhe selbst, sobald sie aber einen anderen Bullen sahen, begannen die Rangkämpfe, denn nichts anderes ist es. Der "Kampf" beginnt sobald sich die Stiere in die Augen sehen. Frei nach dem Motto: "Ich bin hier der Boss und werde dir jetzt zeigen, wer von uns der stärkere ist und DRÜCK dich weg."

Das sah man auch nach dem Ende des "Kampfes". Sobald die Stiere den Augenkontakt verloren haben, kann sie von einem mehr oder weniger schmächtigen Emirati, Pakistani, wasauchimmer wieder nach draussen zur Herde geführt werden.

Ich behaupte auch nicht, dass es um den Spaß der Tiere ging, aber wer definiert überhaupt wem was Spaß macht?
Ist das bei uns Menschen überhaupt anders? Manche Leute haben Spaß daran Schmerzen zu haben oder anderen Schmerzen zuzufügen. Die Krankheit der menschlichen Gesellschaft ist da sehr breit gefächert. Und wenn wir uns unser (menschliches) Leben mal genauer ansehen. Diese Ellenbogen-Gesellschaft -in der es auch nur um Macht und Stellung geht- macht doch nichts anderes, als die auf den Fotos gezeigten Bullen. Sie hauen mit dem Kopf gegeneinander und der erste, der zur Seite geht, hat verloren.
Und bevor noch irgendwelche Tierschutzaktivisten auftauchen. Die "Kämpfe" dauerten bis zu 5 Minuten und in den gut 2 Stunden die wir da waren, floss kein Tropfen Blut. Die Tiere werden nicht heiß gemacht. Es wird nich geschlagen, keine Lederriemen um empfindliche Stellen oder sonstwas in der Art. Die Bullen wurden in die Arena geführt. Kopf an Kopf gestellt und was dann passiert liegt an den Bullen. Wenn sich einer der Stiere abwendet und zur Seite läuft ist der "Kampf" vorbei und die Stiere werden auseinandergezogen und zurück nach draußen geführt. Dort stehen sie wieder friedlich nebeneinander. Also meiner Meinung nach echt kein Grund sich aufzuregen.
Ich habe in letzter Zeit sowieso immer öfter den Eindruck, dass die Menschheit sich wie ein Rudel wilder Tiere benimmt. Wobei die Bullfights den großen Vorteil haben, dass nicht gewettet wird, weil dies in diesem Land verboten ist. Ist die Pferderennbahn denn so viel besser?



Montag, 7. November 2011

Thema: Fernbeziehungen


Man konnte sich diesem Thema in der letzten Woche kaum entziehen. Barbara Becker hat sich von ihrem vor nicht allzu langer Zeit neu angetrauten Ehemann getrennt, weil man mit der Distanz nicht zurecht kam. Sie in Miami, er in Brüssel.

Ich will jetzt nicht kritisieren, dass es in den Medien so breit getreten wurde. So ist das halt wenn sich C-Promis trennen.  Ich mal gespannt, ob Babs in der nächsten Staffel vom Dschungelcamp dabei ist.

Es gibt viele Leute, die eine erfolgreiche Fernbeziehung führen. Manchmal entwickelt sich auch aus Fernbeziehungen etwas wunderbares. So wurde zum Beispiel in einem mir bekannten Fall von Bayern in den Ruhrpott umgezogen und anschließend geheiratet. Meiner Meinung nach sind Fernbeziehungen eine der stärksten Belastungsproben, die eine Beziehung aushalten muss.

Aber auch Entfernungen sind relativ. So gibt es Fernbeziehungen, wo sich die Verliebten jedes Wochenende sehen können. Wenn man zum Beispiel in Deutschland lebt, aber an unterschiedlichen Orten arbeitet, oder beruflich unterwegs ist. Eine sehr aufbauende Sendung gibt es da Sonntag abends beim Radiosender SWR 3. Dort können Verliebte sich für die neue Woche Mut zusprechen und sich schon auf das nächste Wochenende freuen.

Bei mir sieht das leider anders aus. Ich bin weder Prominent, noch kann ich meine liebste jedes Wochenende sehen.  Wenn wir Glück haben können wir uns zwei- bis dreimal im Jahr sehen und in den Arm nehmen. Natürlich gibt es technische Hilfsmittel, wo man sich zum Beispiel auf skype sehen kann, aber das ist nun mal nicht das gleiche. Wir wissen aber, was wir aneinander haben und freuen uns umso mehr, wenn wir uns dann mal wirklich sehen und in die Arme nehmen können - wenn die grummelgrummel Verwandtschaft keinen Strich durch die Rechnung macht.

Ich habe (auch wegen der eigenen Erfahrung) höchsten Respekt vor Leuten, die sich auf eine Fernbeziehung einlassen und diese auch überstehen, denn wenn man sich dann anschließend für ein gemeinsames Heim entscheidet, weiß man, was man aneinander hat. Auch wenn das Problem an der Fernbeziehung ist, dass erstmal jeder sein Leben lebt und dann schlagartig sich Dinge verändern, an die man nicht gedacht hätte.

Auf dem Screenshot von google Earth kann sich jeder mal ein Bild davon machen, was ,eine liebste und ich an Distanz im Moment durchmachen müssen, und vielleicht auch verstehen, dass es nicht immer leicht ist.

Freitag, 4. November 2011

Geschichte und aktuelles


Remember, remember the 5th of November.

Die erste Zeile des Gedichts über die Bonfire night kennen wohl die meisten. Guy Fawkes wollte damals das britische Parlament sprengen, scheiterte aber. Traditionell wird am 5. November der Keller des Parlaments durch den Regenten (derzeit Queen Elizabeth II.) auf Sprengstoff durchsucht. Abends gibt es dann meist einen Fackelzug durch diverse Städte bei dem eine Puppe mit dem Konterfei Fawkes´ verbrannt wird.

Das Bildnis des Guy Fawkes dürfte ebenfalls vielen Bekannt sein. Man sah die Masken unter anderem in Filmen (V wie Vendetta), bei der Occupy-Bewegung, und bei Berichten über das ANONYMUS-Kollektiv. Und genau darum geht es. Das Anonymus-Kollektiv hat nach eigenen Angaben zuletzt einen Kinderpornoring gesprengt und die Daten den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt. Angeblich soll wohl auch gerade die Freilassung eines Drogenbarons erpresst werden, weil ansonsten die Staatsgeheimnisse des Landes freigegeben werden und vor einigen Monaten wurde angekündigt, dass am 5. November 2011 Facebook gehackt und vernichtet werden soll. Ich bin gespannt, halte das aber für eine leere Versprechung, ebenso wie die ganzen Weltuntergangsprophezeiungen.

Und falls es ab morgen doch kein facebook mehr geben sollte, findet ihr mich immer noch über wkw, Google+, Twitter oder hier im Blog. Wir können den Kontakt also trotzdem halten.

Wenn euch also so einer über den Weg läuft.... Keine Angst, der will nur die Welt ein Stück verbessern.

Mittwoch, 2. November 2011

So ist es nun mal.


Was ich heute eigentlich schreiben wollte, konnte, musste, fällt leider unter die Selbstzensur, so dass euch nur ein Scrennshot des Textes erreicht. Die brisanten Stellen sind allerdings geschwärzt worden.

Dienstag, 1. November 2011

News of the world


Manchmal komm ich wirklich ins grübeln und staunen gleichermaßen. Als ich heute die Nachrichten gesehen habe, war wieder so ein Punkt erreicht.

Der griechische Ministerpräsident lässt sein Volk über den frisch gespannten Euro-Rettungsschirm abstimmen lassen. Wie das ausgehen kann, können wir uns schon ein wenig vorstellen, wenn wir dran denken, welche Wellen die Proteste in Athen geschlagen haben. Wer kann es ihnen verübeln, wenn man das Rentenalter um 5-10 Jahre anhebt, die Preise explodieren , und, und, und.

Wie es mit dem Euro aber weitergeht, wenn die Griechen wirklich den Rettungsschirm ablehnen? Ich habe keine Ahnung, aber ich fand damals schon die Einführung des Euro für eine suboptimale Idee. Vorher hätte man andere Schritte für ein vereintes Europa machen müssen. Und die Haltung der Engländer, die bis heute keinen Euro haben, wäre bei einer organisierten Einführung und einer starken europäischen Regierung nicht tragbar.

Die nächste Meldung: Palästina wurde zum Vollmitglied der UNESCO ernannt. Gegenstimmen kamen unter anderem von Israel (wundert mich eher weniger), Deutschland (wundert mich) und die USA (eigentlich auch zu erwarten). Nur die USA haben mit der Ernennung Palästinas zum Vollmitglied Konsequenzen im Vorfeld angekündigt und nun auch durchgesetzt und die Zahlungen an die UNESCO eingestellt. Das wird in sofern zum Problem, weil die USA alleine 20% des Gesamtetats der UNESCO stellen.

Die USA forderten, und haben in die Charta der UN verankert, dass nur anerkannte Staaten Mitglied in UN-Gremien werden können. Dazu müsste aber der Friedensprozess im Nahen Osten endlich zu Ende geführt werden.  Leider sind die Politiker, die das damals fast geschafft hätten bereits alle nicht mehr im Amt, oder tot. Ich denke da vor allem an Jitzchak Rabin, der für seine Bemühungen zu einer friedlichen Lösung 1994 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, dafür aber 1995 ermordet wurde.

Und das ist alles nur die Spitze des Eisbergs. Irgendeine Seifenblase wird vermutlich sehr bald platzen und dann geht die ganze Welt den Bach runter, weil wir in dieser globalisierten Welt alle vom anderen abhängig sind.

Da gehört auch dazu, dass das chinesische Export- und Wirtschaftswachstum rückläufig ist und auch dort die ersten Immobilienspekulationen nicht mehr aufgehen.