Mittwoch, 30. Januar 2013

I have yet to pay a debt

Ich schulde euch noch einen Bericht aus der Reihe "Ready for boarding" und meinen ersten eigenen Erfahrungen mit Etihad.

Auch wenn es nun schon fast einen Monat her ist und seit dem sehr viel passiert ist, muss und will ich euch über meinen Flug ab Abu Dhabi nach Frankfurt und zurück mit Etihad berichten. Ich hatte es euch ja versprochen und auch ein wenig angedroht. Wie ihr mich mittlerweile kennen dürftet, wird es ein wenig ausschweifender und ausgiebiger als wo anders, aber so ist das manchmal im Leben. Dieser Blog beginnt Anfang Dezember letzten Jahres mit der Vorbereitung auf den eigenen Urlaub und das anschliessende Trainingslager von Eintracht Frankfurt in Abu Dhabi.

Tickets waren schon länger gekauft und ich freute mich auf (hoffentlich) weisse Weihnachten, Geburtstag und Silvester bei meinen liebsten in Deutschland. Auch die Tatsache, dass mich ein Bekannter gefragt hatte, ob ich während dem Trainingslager ein paar Fotos machen könnte, die dann in Deutschland gedruckt oder sonst wie publiziert werden. Wann bekommt man schon mal die Möglichkeit das Hobby gegen eine kleine Aufwandsentschädigung mehr oder weniger professionell zu betreiben... Wenn es sich um Mainz gehandelt hätte, wäre es mir zwar lieber gewesen, aber man kann nicht alles haben. Vielleicht nächstes Jahr. Mein Blog soll ja wohl auch von Verantwortlichen von Mainz gelesen werden. Vorab also mal ein paar Fotos vom Hotel nach Deutschland geschickt und mich weiter auf die eigentliche Arbeit konzentriert.

Am Vorabend meines Abflugs aus den Emiraten nach Deutschland wurde es stressig. Ich hatte grade meinen Koffer gepackt, als ich noch andere Objekte schicken sollte. Da durch die Zeitverschiebung die Sonne bereits untergegangen war, wurde das an diesem Tag nichts mehr. Am nächsten Tag hatte ich um 8:10 Uhr (morgens!) Boarding-Zeit. Immerhin war mein Koffer schon aufgegeben, als man mir sagte, das mit dem Concierge alles abgeklärt sei und ich zu Sonnenaufgang mich dort frei bewegen könnte. Sonnenaufgang ist gegen 7 Uhr, das Hotel 35 Kilometer, quer durch die Stadt, vom Flughafen entfernt. Am nächsten Morgen um kurz vor sieben eröffnete man mir, dass ich für halb neun angemeldet sei, es aber kein Problem geben würde. Fotos im Kasten, ein Blick auf die Uhr: PANIK! 7:30 Uhr.
Glücklicherweise ist Freitags morgens nie viel auf den Strassen von Abu Dhabi los und ich kam -unter Einhaltung der vorgeschriebenen bzw. erlaubten Höchstgeschwindigkeiten- an den Flughafen. Passkontrolle: Ein Schlange, die man sich sonst nur im real existierenden Sozialismus vorstellen würde vor mir! Aber zum Glück waren sehr viele von denen nur Angehörige, die ihre Verwandten oder Freunde verabschieden wollten. 8:05 Uhr - Ich bin durch die Passkontrolle und muss nun an das andere Terminal. Wenn man jetzt Frankfurt oder Dubai International vor Augen hat bekommt man es mit der Angst zu tun. Aber da der Hauptstadt-Flughafen ungefähr die Abmessungen vom Berner Flughafen hat, klappte das mehr oder weniger Problemlos. 8:09 ich war am Gate, von Boarding-Vorgängen war nun lange Zeit nichts mehr zu hören. Also mal wieder viel zu viel Stress wegen nichts. Andererseits, wäre ich zu spät gekommen, hätte vermutlich alles geklappt.
Unser kleiner Airbus war zwar überbucht, aber ich bereitete mich auf einen ruhigen Flug vor, bis ich mitbekommen habe, wie viele Kleinkinder mit an Bord sind. Ich habe nichts gegen Kinder, im Gegenteil, aber auf einem Flug sind sie leider meistens nicht so gut zu ertragen, wenn man seine Ruhe haben will. Fast so wie überkommunikative Mitreisende, die neben einem sitzen und sehen, dass man am Laptop arbeiten will und pausenlos mit auf das Display starren. Man kann halt nicht alles haben. Ich hätte das Angebot von Etihad doch annehmen sollen und mich in die Business-Class upgraden sollen. Das nächste Mal vielleicht.

Auch wenn es am Gate "kuschelig" zuging, so war das gesamte Personal freundlich und geduldig. Es gab keinerlei Probleme mit Handgepäck oder sonst etwas. Die Maschine machte einen guten Eindruck und ich freute mich auf zu Hause. Leider nicht sehr lange, denn sobald wir über das schwarze Meer hinweg waren, ging die "Bitte anschnallen"-Lampe nicht mehr aus. Naja, leichte Turbulenzen, aber schön ist was anderes.

In Deutschland angekommen war das Personal immer noch freundlich und zuvorkommend und ich konnte ein paar schöne Tage mit Familie, zukünftiger Familie und Freunden verbringen. Habe mir neues Foto-Equipment geholt und, und, und. Leider wie fast immer, verging die Zeit viel zu schnell und die Zeit der Rückreise nahte.

Der Koffer gepackt, der neue Foto-Rucksack mit allem wichtigem Inhalt gefüllt an den für mich mittlerweile berüchtigten Frankfurter Flughafen. Wenn es irgendwo Probleme gibt, dann DA...! Und auch diesmal wieder. Der Koffer mit 26 Kilo absolut im grünen Bereich, bis die Tante am Schalter meinte, dass ich mal mein "Handgepäck" auf die Waage stellen sollte. 14 Kilo! Es gab keine Diskussion und die Dame meinte, ich solle Laptop, und anderes Sachen in den Koffer tun. Beim Handgepäck gäbe es keine Diskussion, was die 7 Kilo angeht, weil die Maschine bis auf den letzten Platz (und darüber hinaus) ausgebucht sei. Also am leeren Schalter nebenan versucht so umzupacken, dass das wichtigste und wertvollste gut geschützt ist. Ergebnis: 2 Objektive und Mac-Book im Koffer, 2 bis 3 Kleinigkeiten in der Jacke. Handgepäck 7 Kilo, Koffer 32 Kilo... Bitte einmal nach nebenan um Übergepäck zu bezahlen. Kann es noch besser werden? Es kann! Nachdem ich bei der Dame, die ja auch nur ihren Job macht mich noch ein wenig erkundigt habe, wie hoch denn mein Gepäck versichert sei (wegen Mac-Book und so) meinte sie nur: Den dürfen sie doch zusätzlich mitnehmen und hat ihrer Kollegin einen vernichtenden Blick zugeworfen. Mac also wieder aus dem Koffer raus, wieder auf die Waage: Siehe da. 30 Kilo! Geld zurück! und zu allem Überfluss hatte dann später mein Sitznachbar nicht einmal Handgepäck dabei. Ich krieg ne Krise, aber egal, weil es ist alles gut und heil wieder in Abu Dhabi angekommen. Diesmal konnte ich sogar schlafen. In etwa Höhe Bahrain aufgewacht von Kaffeeduft... War zwar nicht so gut wie zu Hause, aber über den Wolken schmeckt nun mal alles anders. Daher ist dort oben auch so ein hoher Verbrauch an Tomatensaft (unter anderem). Ich kann mir nicht helfen, aber diese Brühe bekomme ich nur mit Wodka, Salz und Pfeffer runter. Aber am Service und der Freundlichkeit des Personals gab es wieder nichts zu meckern. Selbst nach der Landung in Abu Dhabi, als eine Transportkiste für die Eintracht aufs Band kam, stand das Personal bei uns und scherzte. Als mein Koffer nun endlich da war, zur Passkontrolle, wo zwar kein lächeln, aber eine schnelle Abfertigung auf mich wartete. Ab ins Auto, nach Hause und erst einmal RICHTIG schlafen. Die Erkältung, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, sollte mich fast 2 Wochen auf Trab halten.

Mein Fazit zum ersten Etihad-Flug: Gerne wieder, aber wenn ich im April nach BERlin muss, werde ich das so planen, dass ich nach Frankfurt fliege und von dort nach Berlin fahre. Das Debakel mit der Dauerbaustelle, die wohl frühestens 2313 eröffnet wird, tue ich mir nicht an.
Zum Thema BER könnte ich natürlich dann auch wunderbar schreiben, aber ich will mich hier jetzt nicht verrennen und hoffe nur, dass Chuck Norris oder Hans Sarpei bald die Leitung dieser Baustelle übernehmen. Bei Chuck wäre dann immerhin morgen um 7:30 Uhr Eröffnung, bei Hans Sarpei schon heute Abend 17 Uhr, denn Jesus ging übers Wasser. Hans Sarpei kann an Land schwimmen!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Obst, Gemüse, Südfrüchte...

Der Konzern des im letzten Jahr verstorbenen Steve Jobs hat letzte Nacht die Zahlen vom vierten Quartal (Oktober, November und Dezember) bzw. dem Weihnachtsgeschäft veröffentlicht.
Die Zahlen lassen sich sehen. Ein Rekordgewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar. Nur mal so zu veranschaulichen:
13.100.000.000 US-Dollar
Eine Summe, über die sich bestimmt nicht nur mein Konto freuen würde.

In allen Bereichen konnte Apple den Absatz seiner Produkte steigern. Der Umsatz stieg in 2012 auf 54,5 Milliarden US-Dollar. Und trotzdem fiel der Aktienkurs um 10% (Im Gegenwert entspricht das dem Gesamtwert der deutschen Telekom. Quelle: FFH). Begründung war die höher erwarteten Zahlen der Spekulanten. Dazu kann man wirklich nur sagen, wie "krank" die Finanzmärkte doch sind. Ich vermute mal, dass die Dividende bei den einzelnen Aktien sich immer noch sehen lässt. Und trotzdem werde ich nicht an die Börse gehen um Geld zu verdienen. Ist mir viel zu viel Arbeit immer auf dem laufenden zu bleiben. Da gehe ich lieber meine 35 Stunden pro Woche an meinen Arbeitsplatz und mache das, was ich kann.
Natürlich ist ein solcher Kursverlust den diversen Nachrichtenagenturen eine Meldung wert. Interessant sind aber die Kommentare in den sozialen Netzwerken dazu. Da ist von "Mitleids-Propaganda" die Rede und das der Apple-Hype vorbei wäre. Dagegen kann man dann halten, dass andere Nutzer schreiben, dass andere Hersteller froh wären, wenn sie einen Hype hätten...

Ich gestehe, dass ich selbst Apple-Nutzer bin und ihn am liebsten nicht mehr hergeben möchte. Das arbeiten mit Apple macht einfach Spaß und es funktioniert. Ich muss mir zwar immer wieder Hohn und Spott im Büro anhören, aber wenn man keine Ahnung hat, sollte man am liebsten... Ihr wisst schon. Wie oft habe ich von einem Kollegen die Flucherei gehört, dass sein Windows-Laptop abstürzt, sobald er sein Smartphone (von Apple) anschließt. Er hat mittlerweile den Fehler gefunden und es läuft wohl wieder alles normal.

Ich finde es allerdings interessant, dass immer die Leute sich zu Wort melden, die noch nicht mit einem Mac gearbeitet haben oder dieses kategorisch ablehnen und einfach nur auf Apple einhauen wollen.
Ich denke, dass es langsam mal an der Zeit ist, dass zwischen Microsoft-Lemmingen und Apple-Jüngern ein Gentleman-Agreement geschlossen wird. Zwischen Fleischessern und Vegetariern oder Veganern funktioniert das doch auch. Ich kritisiere niemanden und stelle auch niemanden an den Pranger nur weil er sich anders ernährt. Im übrigen hat neulich eine Studie ergeben, dass Sportler die sich vegan ernähren genauso leistungsstark sind, wie "normal-esser" nur etwas gesünder. Was aber nicht bedeutet, dass ich mich ab sofort vegan ernähren werde. Dafür mag ich Fleisch viel zu sehr.

Wer Apple mag, kann oder sollte sich die Meldungen durchlesen und kommentieren, wenn er will. Wer auf Microsoft schwört, sollte sich nicht um Apple kümmern. Im Gegenzug sollten die Apple-Jünger darauf verzichten missionieren zu wollen. Sollte jeder für sich selbst entscheiden, welches Betriebssystem er verwendet.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Nach uns die Sintflut?

Ich behaupte nicht, dass der Titel des Blogs gut gewählt ist, aber genau das ging mir eben durch den Kopf.
Was passiert, wenn wir von heute auf morgen nicht mehr da sind?

Ende letzten Jahres ist ein Bekannter von mir verstorben. Wir hatten in der letzten Zeit nicht viel Kontakt, aber wir sind/waren via Facebook verbunden. Nun fiel mir heute auf, dass mir eben dieser Bekannte bei einem Spiel vorgeschlagen wurde, dass ich ihn doch einladen sollte, dass er auch beginnt eben dieses Spiel zu spielen.
Abgesehen davon, dass ich äußerst selten bis gar keine Einladungen zu spielen verschicke -zumindest nicht bewusst- fragte ich mich mal, wie es weitergeht...

Was passiert mit seinem Profil?
Gibt es jemanden, der sich in sein Profil einloggen kann um es zu löschen, oder wie funktioniert das?

Von diversen Plattformen und Ministerien bekommen wir ja immer wieder gesagt, dass wir doch bitte unsere Passwörter, PIN-Nummern sicher auswählen und für uns behalten sollen. Meine Passwörter kennt zum Beispiel niemand,  ausser mir. Was würde mit meinen Accounts bei Facebook, Google, diesem Blog passieren? Auf ewig gespeichert und als Nutzer registriert, bis zum Ende aller Tage (oder der Seite)?
Hurra...!.

Müssen wir im Testament, dass ein jeder sicherheitshalber vorzeitig anlegen sollte, zukünftig eine extra Seite hinzufügen, wo wir darum bitten, dass unsere Profile wegen dem Ende des Lebens gelöscht werden sollen?

Jeder kennt den Begriff der Karteileiche. Zum Beispiel Personen, die sich einmalig auf einer Webseite registrieren und danach nie wieder drauf schauen. Was ist mit den "richtigen" Leichen, weil zum Beispiel jemand verstorben ist. Bleiben die dann im Cyberspace erhalten? Wer kümmert sich wirklich um solche Fälle? Wie viele der 2012 registrierten 143,4 Millionen Nutzer auf Facebook leben nicht mehr oder nutzen es nicht? Wobei ich letztere nicht ganz so schlimm finde.

Makaber wurde das ganze durch ein Foto, dass von einem anderen Bekannten heute geteilt wurde. Zukunftsvision oder Albtraum?


Freitag, 18. Januar 2013

SPANIEN - Die Krise ist vorbei

Zumindest nicht für die Spanier.
Nachdem Griechenland nun offiziell gerettet ist, und man aus Spanien, Portugal und all den anderen Krisen-Staaten nichts mehr hört, hat Spanien nun ein neues Projekt am laufen.
Zuerst ein Blick auf die Weltwirtschaft. Die USA sind über die Fiskal-Klippe gesprungen und haben sich doch noch geeinigt, ohne dass es komplett den Bach runter geht. Mal wieder haben die USA die Welt gerettet. Dubai wittert in der aktuellen Wirtschaftslage auch wieder Morgenluft und zieht große Pläne für Freizeitparks und Bürogebäude aus dem Hut, und dass obwohl mehr als genug Bauten aktuell noch leer stehen und einige Baustellen seit Jahren immer weiter verfallen. Deutschland jammert wie immer auf hohem Niveau.
Zwar gibt es mit Stuttgart21, der Elb-Philharmonie und BER auch genug Bauruinen -im erweiterten Sinne-, aber immerhin kümmert sich jetzt Chuck Norris um BER. Eröffnung ist morgen 7:30 Uhr. Selten so gelacht.



Doch zurück zu den Spaniern.
Spanien. Was fällt uns ein, wenn wir an das Land auf der iberischen Halbinsel denken. Vermutlich denken viele erstmal an den Ballermann auf "Malle" -das inoffiziell 17. Bundesland Deutschlands- oder die Partyinsel Ibiza für die Besserverdienenden. Manche denken vielleicht auch an den Sport. FC Barcelona, Real Madrid, die Vuelta oder Paella. Natürlich gibt es neben Tourismus und Sport noch vieles anderes, was Spanien ausmacht. Doch die wenigsten assoziieren Spanien direkt mit Gemüse. Das kommt ja immer noch aus dem Supermarkt. Ähnlich, wie der Strom aus der Steckdose (Thema: Elektroautos, aber das ist ein anderes Thema und einen Blog-Thema für sich selbst).

Als ich eben mal wieder ein wenig durch meine Wohnung gewirbelt bin und aufräumte, putzte usw. -was man halt so an einem Freitag machen kann- lief wie so oft, Webradio im Hintergrund. Zur Abwechslung mal wieder FFH, nachdem SWR3 auf dem Mac nicht wollte.
Als allerdings Esther Schweins mir erzählen wollte, wie gut spanisches Gemüse ist und man eine Reise nach Spanien gewinnen kann, wurde ich stutzig. Besonders bei der Ansage, dass dieses Gewinnspiel von FFH und der spanischen Regierung unterstützt wird. Alles, was man machen muss, ist auf der Webseite sich für ein Gewinnspiel anmelden. Die Teilnahme-Bedingungen habe ich mir jetzt mal nicht durchgelesen, aber der kleine Vermerk unten links auf der Seite... "DIESE KAMPAGNE WURDE MIT UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄISCHEN UNION UND SPANIEN FINANZIERT"
Falls man gewinnen sollte, bekommt man vermutlich nicht nur ohne Ende Werbe-Emails aus Spanien, sondern hat sich den Ausflug vermutlich auch noch mehr oder weniger selbst mitfinanziert. Toll, was mit Steuergeldern und anderen Abgaben so auf die Beine gestellt werden kann.
Der Preis selbst ist auch nicht zu verachten 3 Tage in einem 4* Hotel in Almeria. Für unwissende wie mich - Das liegt südöstlich von Granada am Mittelmeer, also in Andalusien.

Meine Meinung zu Gewinnspielen dürfte bekannt sein... Besonders, wenn ich dann sehe, dass es einen Flug bereits ab 77 Euro verfügbar ist. Dieser ganze Ausflug wäre also auch für kleinere Geldbeutel finanzierbar. Da muss man nicht unbedingt alle seine Daten weitergeben, besonders, weil die EU vermutlich sowieso schon alle hat.
Falls doch jemand mitmachen will, viel Spaß und viel Erfolg.

Ansonsten bleibt mir nur ein schönes Wochenende zu wünschen.


Sonntag, 13. Januar 2013

Tage zum erinnern


sind in meinem weiteren Leben bestimmt (unter anderem) der 10. und 11. Januar 2013.

Doch ich muss anders beginnen. Für einen Bekannten machte ich Fotos von Eintracht Frankfurt während dem Trainingslager in Abu Dhabi. Dadurch konnte ich diverse -teilweise hoch interessante- Personen kennen lernen. Wie das nun mal im Leben so ist. Die einen mag man... Die anderen weniger. 

Das Trainingslager neigte sich bereits dem Ende und das letzte Testspiel für Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt standen an. Man sollte -laut ursprünglicher Planung- im "7he seven Stadium" in Dubai spielen, wo ich ein paar Tage vorher beim Spiel Mönchengladbach gegen den HSV gewesen war. Genauso wie rund 350 andere Zuschauer hatten wir dabei einen großen Spaß mit Essen und Trinken. Selbst diverse Hopfen-Kaltschalen waren verfügbar. In den Emiraten nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, wenn man ins Stadion geht. Das Spiel gegen den HSV war nichts spektakuläres, aber schön anzusehen und endete –meiner Meinung nach- verdient mit 2:2 unentschieden.  Schön war auch, dass dieses Spiel auch von Dubai Sport und Sport1 übertragen wurde. Dank der guten Organisation eines Kollegen wurde dieses Spiel auch aufgezeichnet und wird demnächst wohl auf DVD bei uns verfügbar sein. Bemerkenswert, dass wir wohl mindestens einmal groß im Fernsehen zu sehen waren. Ich kenne die Bilder nicht, werde euch aber notfalls einen Screenshot nachliefern. So viele Fotografen in Mainz 05-Hoodie oder HSV-Trikot waren da nicht vor Ort.Nun ja, dies war alles an letztem Mittwoch.



Donnerstag kam neben der Information, dass kein Training am Nachmittag stattfindet auch noch die Meldung, dass das angesetzte Testspiel zwischen Gladbach und Frankfurt nun NICHT in diesem Stadion stattfinden wird, sondern IRGENDWO anders. Der Informationsfluss war ziemlich dürftig. Erst hieß es, dass nur die Medien um 18 Uhr vom Meydan Hotel (Quartier von Gladbach) an den Platz transporiert werden. Von Fans war da noch nicht die Rede. Später am Tag wurde die Info veröffentlicht, dass auch die Fans ab ca. 18:15 Uhr vom Hotel an den Platz transportiert werden. Wo der Platz ist, wusste allerdings niemand. Leider wurde auch die Information nur so publiziert, dass man sie finden konnte, wenn man genau danach suchte. Da half auch nicht, dass einige Kollegen und ich diese Info auf uns allen verfügbaren Kanälen geteilt haben. Ursache für dieses Chaos? Eine angebliche Unbespielbarkeit des Platzes. Komisch, dass ich von Bekannten mitbekommen habe, dass genau in diesem Stadion, wo das Spiel ursprünglich stattfinden sollte, Licht brannte und Menschen über den Platz liefen. Ich frage mich, was da los war, so dass die DFL (!) das Spiel verlegt hat. Zumindest kam von denen die Information und das Briefing für die Medien vor dem Mannschaftshotel der Gladbacher.
Erste Informationen, die ich bereits vorab erhalten hatte, sollte das Spielfeld der Trainingsplatz der Fohlen-Elf sein, auf dem eine Tribüne für 100 (in Worten: einhundert) Personen aufgebaut worden sei.
Ich fühlte mich bestätigt und glücklich, als andere “Mediale” während des Briefings fragten, ob dies ein Testspiel sei, oder das Champions League Finale… Ich gebe zu, dass ich nicht so lange zu dem Haufen gehöre, aber wenn man sich mal die letzten Testspiele so angesehen hat…. Da waren immer um die 300 Personen. Mal ein paar weniger. Mal etwas mehr.

Nach langem hin und her, fuhren wir dann alle nach und nach zum Trainingsplatz. Was uns erwartete war…
Jenseits von allem!



Die Organisation und das Areal waren bei weitem überfordert. Es gab (für die Medien wichtig) kein Internet, nichts zu trinken, nichts zu essen, aber immerhin sanitäre Einrichtungen. Wenn man sich die vorherigen Testspiele angesehen hätte, hätte man auch davon ausgehen können, dass auch diesmal wieder Kinder dabei sind.
Ja, am Wochenende began hier der Spielbetrieb für die Rückrunde mit dem Auftakt der Pokalspiele, aber bei der Unmenge an 

Fussballstadien, die wir hier in diesem Land haben, hätte es doch möglich sein müssen, ein RICHTIGES Stadion auftreiben zu können. Unter den Fotografen wurde fast schon darum gebettelt, dass irgendeiner doch bitte ein Bengalo zünden würde, damit man wenigstens ein gutes Foto bekommen würde und der DFL somit einen einschenken könnte. Ich hörte sogar das Zitat: “Die machen auf solche Art unseren Sport kaput.”
Auch wenn ich bis zu diesem Freitag mit den Entscheidungen der DFL meistens mit einher gehen konnte, so hat sich dies spätestens zu diesem Zeitpunkt geändert und ab heute sage ich –ZUMINDEST IM BEZUG AUF DIESES TESTSPIEL-

Sch*** DFL

Dies waren nur einige wenige Punkte, aber ich will mich nicht noch mehr aufregen, als ich es eh schon tue. Die Trainingslager sind alle vorbei, und die Teams werden am nächsten Wochenende wieder den normalen Ligabetrieb aufnehmen und ich wünsche allen Teams viel Glück und Erfolg. Sportlich fair und ohne große Probleme. Mögen wir viel Spaß mit der Liga haben und uns der Spiele erfreuen.

Samstag, 12. Januar 2013

Nur mal kurz ein Lebenszeichen von mir

Die erste Woche Emirate ist schon wieder vorbei und vieles ist passiert. Ich werde später darüber schreiben, jetzt läuft mir aber erstmal die Zeit weg, weil ich ein Motivationsproblem habe. Und zwar leider so lange, bis ich ein Zeitproblem habe.

In 3 Tagen muss ich die erste Einsendeaufgabe fürs Studium abschicken und es ist noch kein Handschlag dafür vorbereitet.
Ihr könnt euch also vorstellen, wie es bei mir aussieht...


Samstag, 5. Januar 2013

Frohes, neues Jahr

Zwar mit 5 Tagen Verspätung, aber zuerst wollte ich meinen Urlaub bis zum Ende geniessen.
Ich habe mich mal wieder 2 Wochen lang in Deutschland umgesehen, so wie diverse anderePersonen an der Nahe in Bad Kreuznach.
Das die Hochwasserlage angespannt ist, war ja bereits aus den Medien bekannt, aber man will ja ein wenig Katastrophen-Tourismus betreiben. So führte mich mein Weg im Urlaub über Wiesbaden, Rüdesheim, Bad Kreuznach nach Mainz, Frankfurt und Dreieich.
Was im Gedächtnis geblieben ist:
Wiesbaden muss man in der Vorweihnachtszeit nicht besuchen. Den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen ebenso wenig. Schade, dass der sich zu so einem allerwelts Weihnachtsmarkt entwickelt hat.
Wie es besser geht, zeigt der Winzerort Traben-Trarbach an der Mosel. Den werde ich ab sofort jedem empfehlen, wenn es wieder so weit sein sollte. Ein schöner Aspekt dieser Veranstaltung ist, dass er über Weihnachten hinaus geht. Das besondere ist, dass der Weihnachtsmarkt hauptsächlich in den Kellern unter der Stadt stattfindet. Ebenso gibt es nicht das übliche Sortiment, dass auf jedem Weihnachtsmarkt vertreten ist, sondern eine Enge Auswahl von örtlichen Künstlern, Winzern und Restaurants. Wer sich darüber informieren möchte, kann das unter www.mosel-wein-nachts-markt.de tun und vormerken. 2013 wird das ganze vom 29.11.2013 bis zum 05.01.2014 laufen. 
Mein persönlicher Höhepunkt war aber weder einer der Weihnachtsmärkte -bei 11°C oder mehr, war es einfach zu warm dafür- oder mein Geburtstag oder Sylvester, sondern der Kauf meines neuen Spielzeugs für meine Kamera. Hätte nicht gedacht, dass knapp 3 Stunden in einem Foto-Geschäft so schnell rumgehen können. So kam es allerdings auch dazu, dass ich mir nicht nur ein neues Objektiv geholt habe (Ein Nikon 70-200mm, f=1:2,8), sondern auch noch eine Fernbedienung und einen neuen Rucksack, in dem ich jetzt noch Reserven habe und nicht zusehen muss, wie ich es verstaue.... Dem entsprechend fiel dann aber leider auch die Rechnung aus. Na ja, was muss, dass muss. Ich bin mir sicher, dass ich meinen Spaß dabei finden werde.
Ein weiterer Höhepunkt während meinem Urlaub waren meine ersten veröffentlichten Bilder in einer großen täglich erscheinenden Illustrierten. Immer wieder schön, wenn man Fotos vom Emirates Palace sieht, und genau weiß, welche Arbeit in diesem Bild steckt, weil man es selbst aufgenommen hat.
Wer es nochmal sehen will: Bild.de Eintracht Frankfurt. Dabei wurde noch ein anderes Foto abgedruckt, was mir persönlich zwar besser gefällt, aber wenn sie das Foto veröffentlichen wollen... Mal sehen, was noch so alles veröffentlicht wird.

In den nächsten Tagen wird es dann auch einen Blog zum Reihe "Ready for boarding" geben, aber ich werde mich jetzt erstmal ganz gemütlich ein paar Stunden hinlegen, bevor es wieder ernst wird.