Donnerstag, 19. Juni 2014

Facebook und Wettbewerbe

Hin und wieder bekomme ich sogar mal was auf Facebook mit. Gelegentlich handelt es sich dabei auch um Foto-technische Sachen.
Das Facebook nicht immer alle Informationen der abonnierten Seiten wieder gibt, ist ja kein wirkliches Geheimnis. Facebook ist ein Unternehmen, dass nach Möglichkeit, viel Geld verdienen will und deshalb sollen die Seitenbetreiber bezahlen, um möglichst viele Leute zu erreichen.

Ein Beispiel:
Meine private Foto-Seite (Hujer Photo) hat -Stand: 19.06.2014- 160 Likes. Nicht besonders viel, aber meiner Meinung nach MOMENTAN ausreichend. Es ist für mich ein Hobby und ich teile meine Fotos gerne. Ebenso dürfen Freunde, Bekannt und andere gerne an mich herantreten, wenn ihnen ein Bild von mir gefällt und ich veranlasse, dass es für sie gedruckt wird.
In der Regel (wenn das Bild nicht geteilt wird) sehen zwischen 60 und 150 Leute meine Bilder an. Das ist noch im Rahmen. Wenn ich mehr Leute mit meinen Fotos erreichen möchte; was bei steigender "Like"-Anzahl der Fall ist, möchte Facebook, dass ich dafür bezahle.

Die Preise sind zwar in AED (Dirham), aber auch wenn ich das in Euro umrechne bin ich nicht wirklich bereit fast 4 Euro zu bezahlen, nur um bis zu 1.000 Leute zu erreichen.
Dafür verdiene ich zu wenig Geld in meinem Hauptberuf und die Fotografie als Hobby ist auch so schon teuer genug. Außerdem meint mittlerweile fast jeder mit einer Digitalen Spiegelreflex-Kamera ein Profifotograf zu sein.

Ich behaupte es nicht von mir, auch wenn ich teilweise sehr gute Fotos mache, aber es ist und bleibt (vorerst) ein Hobby!

Aber ich schweife ab und will jetzt zum eigentlichen Thema zurück kommen:

Eine Seite, der ich auf Facebook folge wird von einem Zeitungsverlag betrieben, der in der gesamten Golf-Region tätig ist und in Dubai beheimatet ist und nebenbei auch noch einige Radiostationen betreibt.

Diese Gruppe hat einen monatlichen Foto-Wettbewerb am laufen. Ich hatte mir ernsthaft überlegt bis zu 3 Bilder (was das Limit ist) einzureichen, bis ich mir mal die Teilnahmebedingungen durch gelesen habe.
Alle werde ich nicht wiedergeben, nur ein paar Kernpunkte, die mir ins Auge gefallen sind. Wen es explizit interessiert, der kann sich die Seite gerne raussuchen, die Kollegen von hier unten wissen vermutlich eh schon, von wem ich schreibe.

1. Bis zu 3 Fotos dürfen eingereicht werden.
2. Bilder dürfen nicht und in kleinster Weise bearbeitet werden.
3. Ähnlich aussehende Fotos werden nicht zugelassen.
4. Man muss der Rechte-Inhaber der Fotos sein
5. Kein Wasserzeichen
6. Erster Platz ist eine Ehrenurkunde

Es sind noch weitere Bedingungen vorhanden, aber diese Punkte reichen mir aus, um dankend abzulehnen. Ich habe kein Problem damit unbearbeitete Bilder abzugeben. Langzeitbelichtung und Stativ etc. machen vieles Möglich. Aber ohne Caption, dass ich das Foto gemacht habe, für eine eventuelle Urkunde ein tolles Foto gemacht zu haben.... Nein Danke.

Freitag, 6. Juni 2014

Brennpunkt Fussballstadion - FeuerwehrMagazin 06/2014

Am 12. Juni startet die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In die Vorfreude der Fans mischen sich auch Sorgen, ob in den Stadien alles ruhig bleibt. Denn Gewalt und Pyrotechnik sind Dauerbrenner im Fussball. Wir blicken hinter die Kulissen des größten deutschen Stadions, dem Signal Iduna Park in Dortmund (NRW). Wie sicher ist es und was sind der Aufgabe der Feuerwehr?

Es ist Dienstagabend, 25. März 2014. Um 19:58 Uhr betreten die Mannschaften von Borussia Dortmund und Schalke 04 den Rasen des Signal Iduna Parks. Ohrenbetäubender Jubel beider Fanlager begleitet Spieler und Schiedsrichter. 77.600 Zuschauer freuen sich auf das so genannte Revier-Derby. Das Spiel im größten Fussballstadion Deutschlands ist ausverkauft, obwohl eigentlich 80.645 Menschen auf den Rängen Platz finden. Doch bei dem Derby handelt es sich um ein Spiel mit erhöhtem Risiko.
Bei diesen Partien gilt es nach Auflage der Deutschen Fussball Liga (DFL) und des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) zum Beispiel, die Eintrittskarten für Stehplätze zu begrenzen. Außerdem müssen die gegnerischen Fans in den Zuschauerbereichen strikt getrennt werden - durch die Einrichtung von Freiblöcken als Pufferzonen. So ist ein Bereich neben dem Gästeblock auf der Nordtribüne abgesperrt. Dass 3.000 Fans weniger im Stadion sind als bei anderen Bundesliga-Spielen der Borussia, ist nicht zu spüren. Trotz der guten Stimmung blicken Sicherheitskräfte mit Sorgen auf die Ränge.
Im Hinspiel Ende Oktober 2013 hatten einige Dortmund-Fans sogar dafür gesorgt, dass der Schiedsrichter das Spiel erst fünf Minuten später anpfeifen konnte. Im Borussia-Block waren Feuerwerkskörper gezündet worden, Pyrotechnik flog auf das Spielfeld - und vereinzelt in Schalker Fangruppen.
Im Stadionhandbuch von DFL und DFB (als Download in den Bonus-Inhalten auf  www.feuerwehrmagazin.de) lautet die Anordnung: "Der Verein hat im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass durch Zuschauer keine Pyrotechnik und vergleichbare Gegenstände in das Stadion eingebracht, abgebrannt oder verschossen werden." Dennoch gelang es den Fans, Bengalos und pyrotechnische Gegenstände mit auf die Ränge zu schmuggeln. Leider kein Einzelfall.

Mannschaftsaufstellung mit elf Feuerwehrleuten
So sind die Brandsicherheitswachen in den Fussballstadien gefordert, die Zuschauerränge genau im Blick zu behalten. "Eine Aufgabe der Kräfte ist natürlich die schnelle Branderkennung und Einleitung der Brandbekämpfung", erklärt Boris Thiemrodt, Pressesprecher der Feuerwehr Dortmund.
Die Brandsicherheitswache zu organisieren ist die Aufgabe des Stadionbetreibers, in Dortmund also die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Hier arbeiten die Betreiber-Gesellschaft mit der Feuerwehr Dortmund zusammen. Deutschlandweit sind es in der Regel die öffentlichen Feuerwehren, welche die Brandsicherheitswache in den großen Stadien wahrnehmen. Im Signal Iduna Park teilen sich Berufs- und Freiwillige Feuerwehr die Aufgabe.
Thiemrodt erklärt: "Die klassische Wachstärke bei einem Fussballspiel besteht in Dortmund aus elf Feuerwehrleuten:

  • In der Wachstube hält sich der Wachhabende mit einem Fernmelder auf. Hier werden alle erforderlichen Maßnahmen mit den anderen Organisationen und Borussia Dortmund abgesprochen und bei einem Feuerwehreinsatz die erforderlichen Schritte koordiniert.
  • Am Spielfeldrand beobachten vier Feuerwehrmänner mit Kleinlöschgeräten (in den Ecken verteilt) das Geschehen auf den Tribünen. Im Hintergrund befindet sich ein Löschfahrzeug mit weiteren 5 Kräften in Bereitstellung. Dies kann im Notfall in den Innenraum fahren.
  • Eine zusätzliche Führungskraft der Feuerwehr bewegt sich frei im gesamten Stadion, um schnelle Erkundung und Kontrollgänge durchführen zu können."

Wichtig für die Brandsicherheitswache ist, dass während des Spiels in den Ecken des Innenraums Löschmittel (zum Beispiel Metallbrandfeuerlöscher der Brandklasse D) zum Ablöschen von Fackeln bereit stehen.
Neben der Aufgabe, die Veranstaltung insgesamt mit Blick auf mögliche Gefahren zu beobachten, gilt außerdem, die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes zu prüfen. "Noch vor dem Einlass der ersten Besucher werden daher von der Feuerwehr jedes Mal die baulichen, anlagentechnischen und betrieblichen Einrichtungen kontrolliert", sagt Thiemrodt. "Hierzu gehören zum Beispiel die Kontrolle der Brandmeldeanlage, die Nutzbarkeit der Flucht- und Rettungswege sowie das Freihalten  der Aufstellt- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr."
Die Kräfte sind angehalten, bei ihrem Rundgang auch auf die generelle Sicherheitsmängel zu achten. Wenn das Spiel läuft, führen die Feuerwehrleute ihre Kontrollgänge fort. Dabei rüfen sie erneut die Beschaffenheit der Rettungswege und Löschmittel.

Wenn es im Stadion brennt
"Kommt es zu einem Feuer, läuft es grundsätzlich wie bei jedem anderen Brandeinsatz. Zunächst muss das Ereignis erkundet werden. Entstehungsbrände soll die Brandsicherheitswache mit Kleinlöschgeräten direkt bekämpfen", erläutert der Feuerwehrsprecher. Die Maßnahmen im Brandfall unterscheiden sich nicht nur nach der Größe des Feuers, sondern auch nach dem Schadensort.
Thiemrodt betont: "Ist ein schneller Löscherfolg nicht möglich, muss der Einsatz der nachrückenden Einheiten vorbereitet und gemeinsam mit dem gesamten Sicherheitspersonal dafür gesorgt werden, dass keine Personen gefährdet werden." Im Vordergrund steht die Personensicherung. So ist ein ausgedehnter Brand auf den Zuschauerrängen das "Worst Case"-Szenario (ungünstigster anzunehmender Fall). Hier ist die Zusammenarbeit von Polizei, Sanitätsdienst, Ordnungskräften und Feuerwehr gefragt. Bei einem Brandeinsatz obliegt die Leitung dem Wachhabenden der Feuerwehr.

Vor jedem Spiel kommt es zu Abstimmungen zwischen allen Beteiligten. Dazu zählen neben den genannten Institutionen auch Vertreter des Stadionbetreibers, der Haustechniker, des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn - in Bezug auf die An- und Abreise der Fangruppen.
Außerdem wird der Stadionsprecher Norbert Dickel eingebunden. Die Dortmunder Dussball-Legende ist die Stimme, die in allen Situationen zu den Fans spricht. So informiert er sie auch über Ordnungsmaßnahmen, wie zum Beispiel, dass Gästefans nach dem Spiel noch einige Minuten auf der Tribüne verharren sollen. Damit soll gewährleistet werden, dass ein erster Zuschauerstrom des Heimteams abläuft.

80.000 Menschen als Gefahrenherd
Beide Situationen bergen große Gefahren: Sowohl die 80.000 Zuschauer auf relativ kleinem Raum über zirka zweieinhalb Stunden als auch die Menschenmassen in Bewegung vor und nach dem Spiel. "Für uns bedeutet das, dass bei einem Unglücksfall sehr viele Personen auf einmal betroffen sein können. Es ist deshalb das Ziel aller Beteiligten, solche Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen.", betont der Feuerwehrsprecher. Mail Haalboom, Sachgebietsleiter Einsatzplanung ergänzt: "Außerdem sind viele Zuschauer nicht ortskundig. Das spielt auch eine Rolle."
Der Signal Iduna Park ist eine der größten Versammlungsstätten in Deutschland. "Seit dem Bau des Gebäudes 1974 ist das Stadion in mehreren Bauphasen gewachsen", erzählt Kai Ruben, Sicherheitsbeauftragter von Borussia Dortmund. Es wurden ursprünglich mit einer Kapazität von 54.000 Zuschauern errichtet und hieß bis 2005 Westfalenstadion.
Bis zum Anfang der 1990er Jahre blieb die Arena baulich weitestgehend unverändert. Dann wurden die Stehplätze der Nordtribüne zu Sitzplätzen umgewandelt, sodass nur noch 42.800 Personen ins Stadion passten. Von 1995 bis 2003 wurde das Gebäude erheblich ausgebaut, die Kapazität verdoppelte sich fast.
Ruben erklärt: "Somit erscheint das Stadion nicht, wie beispielsweise die Veltins-Arena in Gelsenkirchen oder die Allianz-Arena in München, aus einem Guss. In Verbindung mit der hohen Anzahl von teils ortsunkundigen Besuchern stellt dies eine besondere Herausforderung an die Sicherheitsorganisationen dar."
Der Stadionbetreiber zeichnet grundsätzlich verantwortlich für die Erstellung von Sicherheitskonzepten, die je nach Art und Größe der Veranstaltung angewandt werden. Diese erarbeitet er in der Regel mit Feuerwehr, Polizei und Sanitätsdienstleitern. Abgestimmt werden müssen die Konzepte mit der DFL, dem DFB, Gutachtern und Organisationen für die technische Überwachung (zum Beispiel dem TÜV).
Wer als Zuschauer die engen Treppen mit den schmalen Stufen der Tribünen im Signal Iduna Park hochgeht, überwindet in den Oberrängen einen Neigungswinkel von 36,8 Grad. Es herrscht Gedränge. Besucher, die nicht regelmäßig im Stadion sind, fühlen sich teilweise etwas unsicher.

"Doch insgesamt hat sich die Sicherheit im Signal Iduna Park für die Besucher in den letzten Jahren stetig verbessert und befindet sich auf einem hohen Niveau", betont Ruben. Bedingt auch durch Auflagen aus den Verammlungsstättenverordnungen.
Der Bund hat eine Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (MVStättV) erstellt. Auf dieser Grundlage haben die Länder eigene VStättV verabschiedet, in Nordrhein-Westfalen die Sonderbauverordnung (SBauVO). Außerdem sind Bestimmungen aus den Verordnungen in die Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetze der Länder eingeflossen. Auch DFL und DFB haben ihre Auflagen aus der MVStättV gezogen.
Im Stadionhandbuch werden die Bestimmungen für äußere und innere Rettungswege ausgeführt, darin sind auch die Anfahrtswege von Einsatzfahrzeugen berücksichtigt. Bei den inneren Flucht- und Rettungswegen geht es zum Beispiel um die Treppenbreite, Pflicht von Handläufen an den Treppenaufgängen, Einteilung der Geschosse, Rettungsweglängen sowie der Einteilung in Aufenthaltsbereiche.
"Eine Überfüllung der Stadien ist beispielsweise aufgrund elektronischer Zugangskontrollen ausgeschlossen", sagt Dr. Anja Kleine-Wilde, Pressesprecherin von Schalke 04. Hier waren die Gelsenkirchener mit der Fertigstellung der Veltins Arena vor 13 Jahren die Vorreiter. Mittlerweile haben die meisten Bundesligisten nachgezogen, auch Borussia Dortmund.
Dr. Kleine-Wilde ergänzt: "Es gibt bei den baulichen Begebenheiten beispielsweise auch keine Zäune im Stehplatzblock mehr. Moderne Videotechnologie sowie eine komfortablere und zeitgemäße Sicherheitszentrale sind weitere Verbesserungen, die gerade mit einem Stadionneu- oder Umbau einhergehen."
"Im Dortmunder Stadion ist der vorbeugende Brandschutz, insbesondere der bauliche Brandschutz, optimal geregelt", erklärt Haalboom. Zu beachten ist unter anderem:
  • Vorübergehend ins Stadion eingebrachte Elemente (zum Beispiel Fahnen, Aufstellet, Banner) müssen us mindestens schwer entflammbarem Material bestehen.
  • Diese Elemente müssen unmittelbar an Wänden, Decken oder Ausstattungen angebracht werden. Sie dürfen nur frei im Raum hängen, wenn ein Mindestabstand von 2,50 Meter zum Boden besteht.
  • Offenes Feuer, Verwendung von brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, pyrotechnischen Gegenständen und anderen explosionsgefährlichen Stoffen ist ohne Abstimmung mit der Feuerwehr verboten. Ausgenommen sind fest installierte Gasheizstrahler.
  • Als Art der Veranstaltung (zum Beispiel Feuerwerk im Aussengelände oder Showelemente im Innenraum) ist das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen sowie pyrotechnischen Gegenständen erlaubt, sofern die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen mit der Feuerwehr abgestimmt sind.
  • Pyrotechnische Gegenstände, brennbare Flüssigkeiten und Materialien, die nach Genehmigung der Feuerwehr in das Stadion eingebracht werden, dürfen nur in den dafür vorgesehenen Magazinen aufbewahrt werden.
Zusätzlich ist der Stadionbetreiber verpflichtet, in Absprache mit der Feuerwehr eine Brandschutzverordnung für das Gebäude und das Grundstück zu erstellen.
Sind diese umfassenden Auflagen nicht im Einzelnen erfüllt, wird der Spielbetrieb nicht genehmigt. Das gibt dem Fan, der auf der steilen Tribüne ganz nach oben muss, zwar in dem Moment nicht mehr die persönliche Sicherheit - es gewährleistet aber die organisatorische Sicherheit. "Darüber hinaus stellt die über die Jahre hinweg gewachsene und auf verschiedenen Großveranstaltungen erprobte Zusammenarbeit aller Beteiligten Organisationen einen großen Gewinn für die Sicherheit dar", betont Haalboom.
Das Großaufgebot an Sicherheitspersonal beim Revierderby zwischen Dortmund und Schalke zieht eine zufriedenstellende Bilanz. Auf den Rängen und im Umfeld des Stadions kommt es nur zu geringen Gefahrenereignissen. Da hat das Spiel mehr "gefährliche Situationen" parat gehalten, endet aber dennoch 0:0. Sieger gibt es trotzdem: Neben den Sicherheitsorganisationen sind das vor allem die Fans, weil sie untereinander keine Ausschreitungen oder Verfehlung zugelassen haben.

(Text: Christian Patzelt)

Infotext zum Thema:
Brandsicherheitswachen in anderen Stadien
"Die Feuerwehr Hannover ist in der HDI-Arena zu Heimspielen von Hannover 96 in de rBundesliga oder der Deutschen Nationalmannschaft in einer Stärke von 1/4/5 mit einem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF) 20 sowie einem Mitarbeiter (gehobener feuerwehrtechnischer Dienst) im Einsatz. Standort der Mannschaft während der Spiele ist die Sicherheitsloge." Claus Lange, Leitender Branddirektor der Feuerwehr Hannover

"Von Seiten der Feuerwehr München sind bei jedem Fussballspiel in der Allianz-Arena ein HLF mit insgesamt 6 Mann Besatzung, ein Mitarbeiter des Vorbeugenden Brandschutz und ein Disponent der integrierten Leitstelle vor Ort." Christoph Hoeckh, Pressestelle der Branddirektion München

Die Brandsicherheitswachen im Berliner Olympiastadion werden bis auf wenige Ausnahmen von privaten Firmen gestellt. Die für diese Aufgabe vorgesehenen Mitarbeiter müssen speziell geschult und von der Berliner Feuerwehr anerkannt werden. Mitarbeiter der Feuerwehr kommen unter Federführung des zuständigen Bau- und Wohnungsaufsichtamtes nur dann zum Einsatz, wenn vom genehmigten baulichen Zustand des Stadions abgewichen wird oder besondere Aktionen, zum Beispiel mit Pyrotechnik, geplant sind." Sven Gerling, Stab Medienkommunikation, Berliner Feuerwehr

"Der Brandsicherheitswachdienst in der Commerzbank-Arena wird von Einsatzbeamten der Berufsfeuerwehr Frankfurt geleistet. Die Personalstärke setzt sich wie folgt zusammen: ein Verbindungsbeamter zur Polizei aus dem B-Dienst, ein Wachführer aus dem C-Dienst, ein Führungsassistent, ein Fahrzeugführer sowie 6 Brandsicherheitsposten im Stadion verteilt." Jürgen Walter, Veranstaltungssicherheit & Brandschutzaufklärung, Feuerwehr Frankfurt am Main