Gestern war ich mit ein paar Kollegen bei den Bullfights und habe dort Fotos gemacht. Erwartungsgemäß dauerte es nicht lang, bis die ersten abwertenden Kommentare geschrieben wurden. Zwei davon waren "Arme Viecher, wie kann man sich sowas auch noch angucken?! Ekelhaft!" und "hm... wieviel muss ich wissen wenn ich augen im kopf habe ? ;) íst das etwa für dich schön anzusehen? wieviel spass die tiere bei der sache haben ist wirklich kaum zu übersehen :)))"
Das Verhalten, dass die Stiere an den Tag legten ist rein tierischer Instinkt. Bis sie in die Arena geführt wurden waren sie die Ruhe selbst, sobald sie aber einen anderen Bullen sahen, begannen die Rangkämpfe, denn nichts anderes ist es. Der "Kampf" beginnt sobald sich die Stiere in die Augen sehen. Frei nach dem Motto: "Ich bin hier der Boss und werde dir jetzt zeigen, wer von uns der stärkere ist und DRÜCK dich weg."
Das sah man auch nach dem Ende des "Kampfes". Sobald die Stiere den Augenkontakt verloren haben, kann sie von einem mehr oder weniger schmächtigen Emirati, Pakistani, wasauchimmer wieder nach draussen zur Herde geführt werden.
Ich behaupte auch nicht, dass es um den Spaß der Tiere ging, aber wer definiert überhaupt wem was Spaß macht?
Ist das bei uns Menschen überhaupt anders? Manche Leute haben Spaß daran Schmerzen zu haben oder anderen Schmerzen zuzufügen. Die Krankheit der menschlichen Gesellschaft ist da sehr breit gefächert. Und wenn wir uns unser (menschliches) Leben mal genauer ansehen. Diese Ellenbogen-Gesellschaft -in der es auch nur um Macht und Stellung geht- macht doch nichts anderes, als die auf den Fotos gezeigten Bullen. Sie hauen mit dem Kopf gegeneinander und der erste, der zur Seite geht, hat verloren.
Das Verhalten, dass die Stiere an den Tag legten ist rein tierischer Instinkt. Bis sie in die Arena geführt wurden waren sie die Ruhe selbst, sobald sie aber einen anderen Bullen sahen, begannen die Rangkämpfe, denn nichts anderes ist es. Der "Kampf" beginnt sobald sich die Stiere in die Augen sehen. Frei nach dem Motto: "Ich bin hier der Boss und werde dir jetzt zeigen, wer von uns der stärkere ist und DRÜCK dich weg."
Das sah man auch nach dem Ende des "Kampfes". Sobald die Stiere den Augenkontakt verloren haben, kann sie von einem mehr oder weniger schmächtigen Emirati, Pakistani, wasauchimmer wieder nach draussen zur Herde geführt werden.
Ich behaupte auch nicht, dass es um den Spaß der Tiere ging, aber wer definiert überhaupt wem was Spaß macht?
Ist das bei uns Menschen überhaupt anders? Manche Leute haben Spaß daran Schmerzen zu haben oder anderen Schmerzen zuzufügen. Die Krankheit der menschlichen Gesellschaft ist da sehr breit gefächert. Und wenn wir uns unser (menschliches) Leben mal genauer ansehen. Diese Ellenbogen-Gesellschaft -in der es auch nur um Macht und Stellung geht- macht doch nichts anderes, als die auf den Fotos gezeigten Bullen. Sie hauen mit dem Kopf gegeneinander und der erste, der zur Seite geht, hat verloren.
Und bevor noch irgendwelche Tierschutzaktivisten auftauchen. Die "Kämpfe" dauerten bis zu 5 Minuten und in den gut 2 Stunden die wir da waren, floss kein Tropfen Blut. Die Tiere werden nicht heiß gemacht. Es wird nich geschlagen, keine Lederriemen um empfindliche Stellen oder sonstwas in der Art. Die Bullen wurden in die Arena geführt. Kopf an Kopf gestellt und was dann passiert liegt an den Bullen. Wenn sich einer der Stiere abwendet und zur Seite läuft ist der "Kampf" vorbei und die Stiere werden auseinandergezogen und zurück nach draußen geführt. Dort stehen sie wieder friedlich nebeneinander. Also meiner Meinung nach echt kein Grund sich aufzuregen.
Ich habe in letzter Zeit sowieso immer öfter den Eindruck, dass die Menschheit sich wie ein Rudel wilder Tiere benimmt. Wobei die Bullfights den großen Vorteil haben, dass nicht gewettet wird, weil dies in diesem Land verboten ist. Ist die Pferderennbahn denn so viel besser?
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