... dann kann er was erzählen. Ich weiß nicht, wie alt das Sprichwort ist, aber es stimmt auf jeden Fall. So wird heute und in der nächsten Folge des Blogs beschrieben, was ich auf meinem Kurzurlaub in Deutschland durchgemacht habe.
Heute könnte der Blog ebenso gut in die Kategorie "Ready for boarding" fallen, aber das würde in anderer Hinsicht auch nicht so gut passen, wie der gewählte Titel.
Ich beschloss ja vor einiger Zeit zum Geburtstag meiner Verlobten in Deutschland zu sein und gleichzeitig meinen Resturlaub zu verbraten. So weit so gut. Da ich ein wenig aufs Geld schaue, suchte ich mir über eine Flugsuchmaschine einen günstigen Flug und landete via Cheapticket bei Gulf Air. Die Buchung klappte Problemlos, auch die Reservierungsbestätigung kam umgehend. Was mich allerdings beunruhigte war die Tatsache, dass ich 2 Tage vor dem Flug nach Frankfurt immer noch kein Ticket von Gulf Air bekommen hatte. Also mal das nette Call Center der Fluglinie angerufen und nachgefragt mit Reservierungsnummer, Name usw. Das ich kein Ticket bekommen hatte, ließ sich ganz einfach damit erklären, dass Cheapticket meine Emailadresse nicht, bzw. nicht richtig weitergeleitet hatte. Als wir dies am Telefon geklärt hatten, kam auch umgehend mein Ticket per Email. Erleichterung! Tags drauf der Online-Check in. Tolle Erfindung, wenn es denn funktioniert, denn wie auf dem Bild zu sehen, war das alles nicht so leicht und trieb meinen Puls und mein Stresslevel in ungeahnte Höhen...
Also bin ich mit Freunden extra früher an den Flughafen, um das Missverständnis zu klären, weil der Flug auch auf der Webseite der FRAport zu finden war, was endgültige Konfusion bei mir bedeutete. Am Schalter allerdings bekam ich beide Boardingkarten, so dass es keinerlei Probleme gab.
Der Service an Bord selber war berauschend. Auf dem kleinen Hopser über den Persischen Golf nach Bahrain einen kleinen Snack in Form von Sandwich und Kitkat´s. Bequem und ähnlich viel Beinfreiheit, wie bei Emirates. Das Boarding in Bahrain für die Maschine nach Frankfurt, ließ aber auf sich warten. Mit gut 20 Minuten Verspätung begann dieses, was einem pünktlichen Start aber keinen Abbruch bereitete. Ebenso die Planmäßige Landung in Frankfurt. Das Servicepaket mit Flugzeugsocken, Schlafmaske und Ohropax stellte mich rundum zufrieden und ich schlief schon tief und fest, bevor wir überhaupt auf Reiseflughöhe ankamen. Höhe Wien weckte mich dann der Duft von Kaffee, der aber weniger gut war und einen großen Pott in Frankfurt verlangte.
Und unabhängig der Tatsache, ob ich später nochmal privat fliege oder nicht. Ich schaue nicht aufs Geld, fliege aber dafür dann mit Emirates. Da hatte ich bislang am wenigsten Ärger.
Und morgen geht´s dann schon weiter mit dem Rückflug und deutscher Gründlichkeit.
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