Mittwoch, 12. September 2012

Ein hartes Stück Arbeit

war es für dich, lieber Joachim.
Nach einem langen, harten und zähen Kampf hast du und deine Kollegen -eben so wie dein Vorgänger- es endgültig geschafft.
Der Klinsmann und Bundes-Jogi haben es geschafft mir den Fussball fast endgültig zu vergraulen.
Das hat nichts mit den sportlichen Erfolgen, sofern man es so nennen kann, zu tun. Ich bin einfach nur noch genervt, wenn ich diese Spätzle-Connection im Fernsehen sehe.

Das einzige, was mich momentan noch an der Nationalmannschaft interessiert, ist die Comedy von SWR3 namens Jogis Jungs. Ansonsten werde ich mich zukünftig -so richtig Konsumentenmäßig- auf die großen Turniere konzentrieren.
Natürlich kann man im Vorfeld einen Gegner stark reden, aber die Auftritte gegen so Größen wie die Färöer oder gegen Österreich (beides nur via Radio verfolgt und selbst das nicht komplett) haben mir den Rest gegeben.
Ich bin genervt, dass man lieber darauf achtet gut und gepflegt auszusehen, als ehrlichen Fussball zu spielen. Und da momentan fast alle 2 Wochen ein Länderspiel ist, hat sich bei mir eine Übersättigung eingestellt.
Hört auf Werbeverträge zu unterschreiben und lernt mal grade gegen einen Ball zu treten.

Ich kann und will alle Gründe nicht aufzählen, aber mir reicht es. Immerhin werde ich nicht sofort eine Facebook-Gruppe gründen, die die Absetzung von Jogi -auch unter der Androhung von Gewalt- fordert.
Solange Löw aber was zu sagen hat, bin ich höchstens bei der WM oder EM dabei.
Danach wird sich zeigen müssen, was sich tut und wer der neue Bundestrainer wird.

Aber das, was im Moment läuft ist ein sehr guter Grund, gegen den "modernen Fussball" zu sein.

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