Samstag, 13. Oktober 2012

Mein Song zum Wochenende

Gestern hatte ich keine Idee, welchen Song ich nehmen sollte. Aber wie so oft kommt aus irgendeiner Richtung wieder eine Idee und ein Thema, dem man sich annehmen kann.

Ich hätte den Blog auch beginnen können mit "Die Wissenschaft hat festgestellt". Doch leider wird dann viel zu schnell alles geschluckt und jede Halbwahrheit geglaubt, nur weil es von "der Wissenschaft" stammt. Es ist bis heute auch nicht geklärt, wer "Die Wissenschaft" ist. Aber das soll nicht das Thema von heute sein. Aber auch viele Studien/Statistiken werden einfach so hin genommen und man macht sich keine weiteren Gedanken. Nicht umsonst heißt es "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

Ich hätte auch schreiben können "Die Jugend von heute"... Oh mein Gott. Ich komm mir so alt vor. Ich brauche es noch nicht mal zu sagen. Das schreiben des Satzes reicht mir schon.

Wenn wir beides kombinieren, kommen wir aber endlich zum eigentlichen Thema. Gestern bekam ich über eine Bekannte den Link von Spiegel online, in dem es um zu wenig Schlaf bei der Jugend geht. Abgesehen von einigen Rechtschreibfehlern -die ich bei mir erwarte, aber nicht beim Spiegel- ein interessantes Thema.
8800 Personen im Alter von 16-25 (also die "Werberelevante Zielgruppe) wurden befragt und das Ergebnis war, dass sie im Schnitt nur 6 bis 7 Stunden pro Nacht schlafen, was laut Meinung "der Wissenschaft" zu wenig ist. Weiterhin empfiehlt der Studienleiter der Altersgruppe täglich eine Stunde mehr zu schlafen. Allerdings mit der Begründung, dass das Gehirn mehr Schlaf brauchen würde, die Jugendlichen aber immer länger wach bleiben.
Als Ursachen werden Medienkonsum und der frühe Schulstart angegeben. Klar, denn wenn das Dschungelcamp oder die Superstar-Entscheidung erst um Mitternacht ausgestrahlt wird, muss man ja wach bleiben, damit man in der Schule/auf der Arbeit mitreden kann. Die Argumentation, dass sie sich mit Smartphone und Laptop beschäftigen würden, kann man natürlich auch nicht ganz von der Hand weisen.
Wegen der medialen Gestaltung finde ich aber nicht, dass man den Schulstart auf 9 Uhr oder später verschieben sollte. Die sollen bei Zeiten ins Bett gehen und schlafen. Hab ich damals auch so gemacht, auch wenn es nicht immer leicht war am nächsten morgen aufzustehen. Und das ohne den gesamten Medialen Konsum. Ohne Smartphone oder Laptop. Als ich in der Altersgruppe war, begann ich ausserdem schon zu arbeiten. Also musste ich um 7 Uhr in Johannisberg sein. Der Weg dorthin war auch nicht immer einfach, aber es wurde geschafft.
Mittlerweile sieht das ganze so aus, dass ich (je nach Arbeitsaufwand an der Academy) zwischen 3 und 6 Uhr aufstehe. Spätestens 6:30 Uhr ist Abfahrt, da ich und meine Kollegen noch eine ordentliche Strecke zurücklegen müssen.
Wie schon so öfter mal geraten: Einfach mal abschalten und ins Bett gehen. Schlafen kann nämlich auch was sehr schönes sein.
Solange ihr nicht so einen Unfug macht, wie ich gestern auf einer anderen Seite gelesen habe. Ein 17-Jähriger ist mit einer 15-Jährigen Beifahrerin, ohne Führerschein mit geklauten Kennzeichen in einen LKW gefahren. Dabei war er wohl unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln...
Ich selber hatte in den letzten Wochen ein klein wenig zu wenig Schlaf und habe bemerkt, wie sich das auf den Körper auswirkt. Vielleicht auch Altersbedingt. Trotz allem ist damit der Song zum Wochenende in Stein gemeisselt und es ist mal wieder Zeit für einen Klassiker.

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