Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung des "Buch ohne Namen". Fortsetzungen stehe ich immer etwas kritisch gegenüber, besonders, wenn das Buch so im Internet verrissen wurde, wie dieses. Da ich mir aber gerne eine eigene Meinung bilde, wurde das Buch von der Freundin in Deutschland gekauft und runtergeschickt, da mir das erste Buch ziemlich gut gefallen hat.
Nachdem der Serienkiller Bourbon Kid (der den Namen bekam, weil er vor jedem Massaker ein Glas Bourbon trinkt) im ersten Teil den dunklen Vampir-Lord von Santa Mondega und viele andere Untote vernichtet und zum Schluss auch alle Mitglieder, mit einer Ausnahme, des Klosters von Hubal getötet hat, verschwindet er von der Bildfläche. Die anderen Überlebenden des Massakers in der Tapioka Bar gehen ebenfalls ihren Weg. Der einzige überlebende Mönch aus Hubal taucht ebenso ab, Dante verlässt mit seiner Freundin die Stadt und der Barkeeper Sanchez reinigt mal wieder seine Bar und schenkt weiter seinen „Selbstgebrannten“ aus Körperflüssigkeiten an Fremde und Touristen aus.
Schlimm ist schon zu Anfang die Vergewaltigung des Buchtitels. Wie kann man aus „Eye of the moon“ „Das Buch ohne Staben“ machen? Ich weiß nicht, welche Übersetzungsfehler noch gemacht wurden, aber nun gut.
Der Anfang des Buchs ist leider ziemlich verworren. Der Autor Anonymus springt von einem Handlungspunkt zum anderen und springt noch dazu in der Zeit hin und her. Zum Beispiel ist man auf einmal 17 Jahre vor dem letzten Bourbon Kid Massaker und erfährt über Vampire und Menschen, die man noch nie hörte und zu denen auch kein Bezug hergestellt wurde. Hätte man diese Rückblenden weiter hinten im Buch gebracht, nachdem die Personen vorgestellt worden wären, hätte vieles mehr Sinn ergeben und man hätte sich nicht durch die (kurz gehaltenen) Kapitel quälen müssen. Als Beispiel: Die Geburtstunde der Figur Bourbon Kid wäre weiter hinten, sehr viel passender gewesen, weil man daurch auch die Verzweiflung und das Trauma der "Irren Beth" verstanden hätte. Im Allgemeinen erfährt man eine Menge über die Vergangenheit und Geschichte der Personen aus dem ersten Buch, die leider (wie gesagt) in ein paar Kapitel zu Anfang des Buches gepackt wurden und die Herkunft des „Auge des Mondes“, um das schon im ersten Buch heftig gekämpft wurde.
Die Hauptperson im "Buch ohne Stabe" ist allerdings nicht Bourbon Kid, sondern der ehemalige Museumswachmann Dante. Dieser soll von einem Mann, den er dem Secret Service zuschreibt, mit Hilfe eins blutkühlenden Serums in der Vampirszene undercover den letzten Überlebenden Mönch (Peto) von Hubal finden, da dieser den Edelstein besitzt, der als das Auge des Mondes bekannt ist.
Den Teil über die Geschichte mit der aus dem Museum fliehenden Mumie zu Beginn des Buches verstand ich auch nicht. Ergibt aber zu Ende des Buchs einen Sinn, als geklärt wird, welche der Personen die lebende Mumie ist. Allerdings beginnt schon zu etwa Mitte des Buches das Ganze einen Sinn zu ergeben und man kann sich selber die Sachen zusammenreimen. So geht leider ein großer Teil des Spannungsbogens verloren. Was dem Buch im gesamten keinen Abbruch tut, denn das, was einen im letzten Viertel des Buches erwartet ist unbeschreiblich. Wenn das verfilmt werden sollte, könnte man einen ganzen Film nur aus dem letzten Viertel des Buchs machen. Leider braucht man die Vorgeschichte zu den Personen, da das Ganze sonst keinen Sinn machen würde. Es geht Schlag auf Schlag und wenn man denkt, dass der eine Mistkerl (Vampir bzw. Werwolf) tot ist, steht der zwei Seiten weiter putzmunter wieder in der Gegend und erfreut sich bester Gesundheit, oder es wird von anderen Charakteren im Buch gefragt, warum das Opfer so aussieht, wie eine andere Person beschrieben wurde.
Ich bereue nicht das Buch ohne Staben gelesen zu haben, auch wenn sich bei dem Übersetzungsfehler die Fußnägel einzeln hochrollen. Gute Unterhaltung für Freunde der Phantasie-Literatur solange es sich bei den Vorlieben um Werwölfe, Vampire und Gemetzel handelt. Auch sollte man sich bewusst sein, dass der Schreibstil von Anonymus sich in den Büchern ein oder zweimal ändert.
Ein Buch für Liebhaber und ich bin gespannt auf den dritten Teil (Das Buch ohne Gnade), denn das Ende wurde wieder halbwegs offen gelassen.
Nachdem der Serienkiller Bourbon Kid (der den Namen bekam, weil er vor jedem Massaker ein Glas Bourbon trinkt) im ersten Teil den dunklen Vampir-Lord von Santa Mondega und viele andere Untote vernichtet und zum Schluss auch alle Mitglieder, mit einer Ausnahme, des Klosters von Hubal getötet hat, verschwindet er von der Bildfläche. Die anderen Überlebenden des Massakers in der Tapioka Bar gehen ebenfalls ihren Weg. Der einzige überlebende Mönch aus Hubal taucht ebenso ab, Dante verlässt mit seiner Freundin die Stadt und der Barkeeper Sanchez reinigt mal wieder seine Bar und schenkt weiter seinen „Selbstgebrannten“ aus Körperflüssigkeiten an Fremde und Touristen aus.
Schlimm ist schon zu Anfang die Vergewaltigung des Buchtitels. Wie kann man aus „Eye of the moon“ „Das Buch ohne Staben“ machen? Ich weiß nicht, welche Übersetzungsfehler noch gemacht wurden, aber nun gut.
Der Anfang des Buchs ist leider ziemlich verworren. Der Autor Anonymus springt von einem Handlungspunkt zum anderen und springt noch dazu in der Zeit hin und her. Zum Beispiel ist man auf einmal 17 Jahre vor dem letzten Bourbon Kid Massaker und erfährt über Vampire und Menschen, die man noch nie hörte und zu denen auch kein Bezug hergestellt wurde. Hätte man diese Rückblenden weiter hinten im Buch gebracht, nachdem die Personen vorgestellt worden wären, hätte vieles mehr Sinn ergeben und man hätte sich nicht durch die (kurz gehaltenen) Kapitel quälen müssen. Als Beispiel: Die Geburtstunde der Figur Bourbon Kid wäre weiter hinten, sehr viel passender gewesen, weil man daurch auch die Verzweiflung und das Trauma der "Irren Beth" verstanden hätte. Im Allgemeinen erfährt man eine Menge über die Vergangenheit und Geschichte der Personen aus dem ersten Buch, die leider (wie gesagt) in ein paar Kapitel zu Anfang des Buches gepackt wurden und die Herkunft des „Auge des Mondes“, um das schon im ersten Buch heftig gekämpft wurde.
Die Hauptperson im "Buch ohne Stabe" ist allerdings nicht Bourbon Kid, sondern der ehemalige Museumswachmann Dante. Dieser soll von einem Mann, den er dem Secret Service zuschreibt, mit Hilfe eins blutkühlenden Serums in der Vampirszene undercover den letzten Überlebenden Mönch (Peto) von Hubal finden, da dieser den Edelstein besitzt, der als das Auge des Mondes bekannt ist.
Den Teil über die Geschichte mit der aus dem Museum fliehenden Mumie zu Beginn des Buches verstand ich auch nicht. Ergibt aber zu Ende des Buchs einen Sinn, als geklärt wird, welche der Personen die lebende Mumie ist. Allerdings beginnt schon zu etwa Mitte des Buches das Ganze einen Sinn zu ergeben und man kann sich selber die Sachen zusammenreimen. So geht leider ein großer Teil des Spannungsbogens verloren. Was dem Buch im gesamten keinen Abbruch tut, denn das, was einen im letzten Viertel des Buches erwartet ist unbeschreiblich. Wenn das verfilmt werden sollte, könnte man einen ganzen Film nur aus dem letzten Viertel des Buchs machen. Leider braucht man die Vorgeschichte zu den Personen, da das Ganze sonst keinen Sinn machen würde. Es geht Schlag auf Schlag und wenn man denkt, dass der eine Mistkerl (Vampir bzw. Werwolf) tot ist, steht der zwei Seiten weiter putzmunter wieder in der Gegend und erfreut sich bester Gesundheit, oder es wird von anderen Charakteren im Buch gefragt, warum das Opfer so aussieht, wie eine andere Person beschrieben wurde.
Ich bereue nicht das Buch ohne Staben gelesen zu haben, auch wenn sich bei dem Übersetzungsfehler die Fußnägel einzeln hochrollen. Gute Unterhaltung für Freunde der Phantasie-Literatur solange es sich bei den Vorlieben um Werwölfe, Vampire und Gemetzel handelt. Auch sollte man sich bewusst sein, dass der Schreibstil von Anonymus sich in den Büchern ein oder zweimal ändert.
Ein Buch für Liebhaber und ich bin gespannt auf den dritten Teil (Das Buch ohne Gnade), denn das Ende wurde wieder halbwegs offen gelassen.
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