Gestern Nachmittag ist Amy Winehouse verstorben und der sogenannte „Club 27“ hat seit gestern ein weiteres Mitglied.
Diese Meldung stellt im Vergleich zu den Geschehnissen in Norwegen, wo ein Amokläufer 91 Menschen getötet hat, nur eine Randnotiz dar, sollte aber trotzdem beleuchtet werden.
Amy Winehouse war gesegnet mit einer großartigen Stimme und noch sehr viel mehr Talent. Mein erster Kontakt mit ihr war leider durch eine der negativen Schlagzeilen, von denen Sie durch ihren Lebenswandel mehr als genug hatte. Erst danach hab ich die Musik von ihr kennengelernt und war fasziniert von der Stimme. „Frank“ und „Back in Black“ waren Alben, die ich kaufte und zeitweise verschlungen habe.
Ob es ein Selbstmord war oder nicht, lassen wir nun mal bei Seite. Wer so verantwortungslos mit seinem Leben und seiner Gesundheit umgeht, bekommt irgendwann die Rechnung präsentiert und auf der steht meist das vorzeitige Ableben. Ich will mich gar nicht anmaßend über Ihr Leben aufschwingen, aber wenn man als Künstler nur noch durch Alkohol- und Drogeneskapaden in den Medien ist und unter dem Einfluss von Pete Doherty (der für mich einen Großteil der Schuld trägt) steht, tut mir Leid. Angebliche Depressionen tun ihr übriges, um das ganze noch etwas trauriger zu machen.
Was bleibt von Amy? Ein paar grandiose Alben mit wunderbarer Musik, aber leider auch die Erinnerungen an die Ausrutscher abseits und auf der Bühne. Stellenweise kam sie 5 Meter neben sich stehend auf die Bühne, lallte einen Song ins Mikro und ging wieder. Ich hätte Sie gerne mal live gesehen, aber das Risiko für eben so ein Konzert Unmengen an Geld auszugeben, hielt mich davon ab. Weiterhin wird sie als neustes Mitglied des „Club 27“ aufgeführt werden und sich so in die Liste namhafter Musiker einreihen wie zum Beispiel:
- Jimi Hendrix
- Janis Joplin
- Jim Morrison
- Kurt Cobain
Und vielen mehr…
In Gedenken an Amy, hier noch mal Ihr wohl größter Erfolg.
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