Ich finde es reicht mit dem "Informationsauftrag" der Medien und in den letzten Wochen geht es -meiner Meinung nach- definitiv zu weit.
Ich will keinen getöteten Gaddafi sehen, keine Unfälle einer Rennserie in den USA, wo einer der Fahrer verstorben ist. Genauso wenig möchte ich den gestrigen Unfall der MotoGP sehen, wo ebenfalls ein Fahrer gestorben ist.
Klar müssen die Medien zusehen, wo sie ihre Aufmerksamkeit herbekommen, aber es gibt noch so etwas wie die Menschenwürde, die zumindest im deutschen Grundgesetz unter Artikel 1 (Die Würde des Menschen ist unantastbar Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.) verankert ist. Die schweren Unfälle kann man ja zeigen, aber dann noch in der Superslowmotion zeigen, wie das Auto/Motorrad sich überschlägt oder in einen Zaun fliegt ist spätestens nach der 5. Wiederholung nicht mehr schön. Auch dieTodesmeldung von Gaddafi wird meiner Meinung nach zu sehr ausgeschlachtet. Ich will keine Handyvideos vom noch lebenden oder bereits toten Diktator Lybiens sehen. Die kursieren bereits im Internet, aber auch noch extra auf die Links in diversen Sendungen hinnweisen... Mir hätte es gereicht, wenn ein schwarz-weiß Bild von Gaddafi gezeigt worden wäre und in einem Satz, oder auch zwei, drei Sätzen, dass die Rebellen ihn geschnappt haben und er verstorben ist. Das es vermutlich ein Kopfschuß war interessiert auch nicht! Geschweige denn die Bilder. Auch Terroristen und Diktatoren verdienen ein wenig Würde im Tod. Sonst wird ÜBERALL ein Balken über das Gesicht gelegt oder die anstößige Stelle verwischt oder verpixelt (wenn man von Nippelgate mal absieht), warum nicht in diesem Fall?
Und jetzt hab ich auch schon wieder mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte und darum beende ichdiesen Blog hier. Heute auch ohne Foto, weil ich nicht auf der Welle der Quotengeilen mitreite.
Ich will keinen getöteten Gaddafi sehen, keine Unfälle einer Rennserie in den USA, wo einer der Fahrer verstorben ist. Genauso wenig möchte ich den gestrigen Unfall der MotoGP sehen, wo ebenfalls ein Fahrer gestorben ist.
Klar müssen die Medien zusehen, wo sie ihre Aufmerksamkeit herbekommen, aber es gibt noch so etwas wie die Menschenwürde, die zumindest im deutschen Grundgesetz unter Artikel 1 (Die Würde des Menschen ist unantastbar Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.) verankert ist. Die schweren Unfälle kann man ja zeigen, aber dann noch in der Superslowmotion zeigen, wie das Auto/Motorrad sich überschlägt oder in einen Zaun fliegt ist spätestens nach der 5. Wiederholung nicht mehr schön. Auch dieTodesmeldung von Gaddafi wird meiner Meinung nach zu sehr ausgeschlachtet. Ich will keine Handyvideos vom noch lebenden oder bereits toten Diktator Lybiens sehen. Die kursieren bereits im Internet, aber auch noch extra auf die Links in diversen Sendungen hinnweisen... Mir hätte es gereicht, wenn ein schwarz-weiß Bild von Gaddafi gezeigt worden wäre und in einem Satz, oder auch zwei, drei Sätzen, dass die Rebellen ihn geschnappt haben und er verstorben ist. Das es vermutlich ein Kopfschuß war interessiert auch nicht! Geschweige denn die Bilder. Auch Terroristen und Diktatoren verdienen ein wenig Würde im Tod. Sonst wird ÜBERALL ein Balken über das Gesicht gelegt oder die anstößige Stelle verwischt oder verpixelt (wenn man von Nippelgate mal absieht), warum nicht in diesem Fall?
Und jetzt hab ich auch schon wieder mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte und darum beende ichdiesen Blog hier. Heute auch ohne Foto, weil ich nicht auf der Welle der Quotengeilen mitreite.
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